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Stockach, 06.03.2010 Und wieder das Flair der “Deutschen” In Stockach hatte mich das Flair der
“Deutschen” wieder im Griff, auch wenn Ingolstadt unvergleichlich bleibt. Die Motivation und das Wettkampffieber waren wieder da. Was im Neuschnee von Stockach geschah - hier.gibs mehr.
R uhstorf, 21.02.2010
Wenn der Kopf mitspielt... Nun ging es also zum ersten der beiden großen Crossabenteuer des
scheidenden Winters. Was im Schneematsch von Rottau geschah - hier.gibs mehr.
Fürth, 02.02.2010 Stimmung gut - Rennen nicht ganz so Die beste Nachricht des Tages gab es schon am Morgen. Die
vierteljährliche Nachsorgeuntersuchung bei Dr. Lutz in Burgoberbach war wieder einmal fällig. Die Diagnose inklusive des CT-Berichtes von Dr. Giesecke: Alles o.k.., keine tumorverdächtigen Erscheinungen im Körper.
Dann kann man also weiter optimistisch in die Zukunft schauen. Am gleichen Abend stand in Fürth das dritte Hallenrennen dieses Winters an - hier.gibs mehr.
Fürth, 30.01.2010 Gelungener Saisonstart 2010 in der Halle
Mit Verspätung begann für mich die Wettkampfsaison 2010, nicht bei Eisenach und nicht in Dinkelsbühl, sondern dort, wo der 171er Bus endet - in der Siedlung “Eigenes Heim” in Fürth - hier.gibs mehr.
Aufkirchen, 31.12.2009 Finale eines schönen Wettkampfjahres
Das war es nun – mein Wettkampfjahr 2009. Vierzig Mal schickte mich irgend ein Starter auf die Reise
oder ein Kampfrichter in den Ring. Die Reisen waren kürzer als in den Vorjahren – der einzige geplante Halbmarathon, der A4-Lauf, wurde auf 2010 verlegt. Es war eine Saison mit Premieren: zum ersten Mal
bayerische und deutsche Crossmeisterschaften und erstmalig ein Mittelstreckenrennen auf dem 200m-Oval in der Halle. Was bleibt als Erinnerung? Ingolstadt – die unvergessenen Deutschen
Crossmeisterschaften auf meiner Lieblingsstrecke im Hindenburgpark. Und Gunzenhausen – mein unerwartetes und vielumjubeltes Bahncomeback. Und Brandenburg – der schwere Abschied von den
Straubs. Und natürlich die glanzvolle WM in Berlin – eine wunderschöne Woche im Olympiastadion. Es war nach 2007 also wieder ein Wettkampfjahr, wo mein Focus noch mehr auf den Mittelstrecken lag. 800m,
1000m, 1500m und die ungeliebte Meile – nicht einmal mehr 3000 oder 5000 m. 10 km waren ohnehin das längste aller Wettkampfgefühle. Und auch im neuen Jahr wird es wohl bevorzugt auf die Mitelstrecken
gehen. Bis zu den großen Rennen wird aber noch viel Wasser den Rhein herunterfließen. Doch erst einmal ging es an die Wörnitz: Aufkirchen – Tradition am letzten Tag des Jahres. - hier.gibs mehr. Ich wünsche Euch allen ein gesundes und erfolgreiches 2010.
Dresden, 19.12.2009; Brandenburg/Havel, 27.12.2009 Premiere und Abschied im Weihnachtsurlaub Im Weihnachtsurlaub gab es wieder zwei Rennen:. Die Hallenpremiere von Dresden - hier.gibs mehr. Und ein Abschied
am Buhnenhaus. - hier.gibs mehr.
Rohr, 12.12.2009; Nürnberg, 13.12.2009 Kaltstart nach fünf Wochen Wettkampfpause Für einen Wettkampfläufer wie mich können fünf Wochen Pause ganz schön lang werden, vor allem, wenn
man ja nicht verletzt oder krank ist. Und der Neustart wurde zum Kaltstart - im wahrsten Sinne des Wortes, denn rechtzeitig zum Wochenende ist der Winter eingebrochen. Was auf der altbekannten Runde von Rohr
geschah - hier.gibs mehr. Und tags darauf eine Premiere im Reichelsdorfer Keller. - hier.gibs mehr.
Flachslanden, 07.11.2009 Das Saisonfinale wurde zum Sparprogramm Das Saisonfinale wurde zum Sparprogramm. Der A4-Lauf wurde erlegt und beim Cross in Flachslanden
kämpfte ich mehr mit meiner Gesundheit und fehlender Erwärmung als gegen Gegner. Was auf der altbekannten und doch ganz neuen Runde geschah - hier.gibs mehr.
01.11.2009 Intermezzo vor dem Saisonfinale Vor dem Saisonfinale noch ein Intermezzo an der Aisch, wo ich ja eigentlich zum Fotografieren hingefahren
bin. Was auf der altbekannten Neustädter Stadtrunde geschah - hier.gibs mehr.
24.10.2009 Start in die Crossserie Es ist vollbracht - der Start in die neue Crossserie. Was im hohem Gras der Kreuzgangstadt geschah - hier.gibs mehr.
18.10.2009 Das Hühnchen ist gerupft Nach drei Jahren war ich diesmal wieder bei Mittelfrankens traditionsreichster Lauferanstaltung dabei,.
Was rund um das Kloster geschah - hier.gibs mehr.
03.10.2009 Perlachturm - kurz und knackig Nach dem Finale der Bahnsaison mal etwas anderes: einen Turmlauf habe ich bisher noch nie gemacht.
Was auf den 261 Stufen geschah - hier.gibs mehr.
26.09.2009 4:53 - ein schönes Bahnsaisonfinale Im badischen Königsbach waren diesmal die 1500m dran. Was im Stadion Plötzer geschah - hier.gibs mehr.
18.09.2009 Duell gegen Gaylord - leider verloren Die Mittelstreckensaison 2009 nähert sich ihrem Ende. In einem spannendem Meilenrennen in
Neuendettelsau fiel die bisher indiskutable Jahresbestzeit, das Duell gegen Gaylord ging aber leider verloren. Mehr gibs hier.
11.09.2009 Kamikaze in einer kühlen Spätsommernacht Aus aktuell gegebenen Anlass mit dem gelben Armband der Hoffnung (Livestrong - Kampf gegen den
Krebs) in einer kühlen Nacht in Crailsheim - die Lockerheit ist wieder da und verführte mich zu einem Kamikazeritt im Schönebürgstadion. Mehr gibs hier.
05.09.2009 Die 5-Minuten-Marke widerstand (noch) Nach einer mehr als stressigen ersten Arbeitswoche ist ein Wunder, dass ich erstens noch in Lichtenfels
laufen konnte und dass zweitens das Ziel nur knapp erfehlt wurde. Mehr gibs hier.
22.08.2009 Champions Run mit Chaosstart Mit dem Champions-Run anlässlich der
Weltmeisterschaften in Berlin hat sich der SCC nicht gerade ein Ruhmesblatt ausgestellt. Die Informationen im Vorfeld und auch die Startphase am Brandenburger Tor ließen sehr zu
wünschen übrig, Ich kann eigentlich froh sein, bereits in Roth gelaufen zu sein, so war mir die Zeit in Berlin ega, 42:11 waren es am Ende und statt der großmäulig auf 10.000 linitierten
angeblich so raren Startplätze waren es am Ende 6100 Finisher. Desto schöner waren die WM-Tage im Olympiastadion - es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Den Bericht gibs hier.
11.08.2009 Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin Es ist soweit: die Weltmeisterschaft in Berlin
kann beginnen. Hans Seeger, Dr. Adolf Körber und meine Wenigkeit sind an allen neun Tagen im Olympiastadion live dabei. Unser WM-Rennen findet dabei am 22. August statt...
Daher gibt es auch die nächsten Updates erst Ende August - wie sehen uns wieder am Hesselberg.
Ansbach, 08.08.2009, Roth 09.08.2009 Doppelpack am Wochenende Zwei Rennen - ein misslungender Tausender am Samstag ( hier ) und ein heisser Zehner mit Jahresbestzeit am Sonntag ( hier ) .
Herrieden, 02.08.2009 Als “Man in black” mit Lissi Gessler im Staffelteam Kleines Intermezzo beim Aquathlon - wie es mir mit Lissi erging - hier gibs mehr.
Besigheim, 29.07.2009 Die 2:20 ist gefallen Unbeschwerte Auswärtsrennen ohne Organisationsstress, neue Stadien, neue Gegner/innen - das hatten
wir doch 2006/07 schon mal. Das 11. nationale Abendsportfest in Besigheim hat sich gelohnt: mit 2:19,88 min habe ich nun eine standesgemäße Jahresbestzeit, nur 1.25 sec fehlen zur Bestzeit. Was im Gustav
-Siegle-Stadion geschah - hier gibs mehr.
Ansbach, 22.07.2009 Nach Stress noch schnelles Rennen Im Vorfeld war Stress angesagt, am Abend beim Rennen lief es dann ganz gut – hier gibs mehr
Ansbach, 15.07.2009 Leider nur zu zweit... Leider wollte es die Laufeinteilung beim Ansbacher Läufertag so, dass Angela und ich uns über 1500m nur
einen Zweikampf liefern konnten – hier gibs mehr
Dürrwangen, 12.07.2009 Eigentlich nur ein Trainingslauf Es gibt Wettkämpfe, da muss man sich sehen lassen, auch wenn sie nicht ins Konzept passen.
Dürrwangen gehört dazu. Eigentlich also nur ein Trainingslauf – hier gibs mehr
Veitsbronnn, 05.07.2009 Ohne Training auf 2:22,77 min Die Meile von Dinkelsbühl war ja nicht zwingend die Offenbarung. Nun standen die 800 m bei den
Mittelfränkischen Meisterschaften in Veitsbronn an. 2:23 min hatte ich mir früher als Wunschmarke gesetzt, war dann geschah – hier gibs mehr
Dinkelsbühl, 02.09.2009 ...und noch ein letztes Mal Dinkelsbühl Fünf Tage nach der Altstadtstaffel ging es gleich wieder und zum letzten Mal heuer an die Wörnitz, Auf der
Meile lief es aber nicht ganz so, wie gewünscht: die Hitze kostete den ganzen Tag wohl schon zuviel Kraft und Veitsbronn warf schon seine Schatten voraus. Was in Stadion an der Alten Promenade geschah - hier gibs mehr.
Dinkelsbühl, 27.06.2009 Endlich klappte es mit einer Staffel Nach zwei Jahren klappte es wieder mit einer TSV-Staffel am Altstadtring. Was dort geschah - hier gibs mehr.
Wettringen, 21.06.2009 Sechster mit der Nummer Sechs Fünfte Auflage, fünfte Teilnahme, fünf Kilometer,
Startnummer 6, Platz 6 nach 19:25 min .- das Rennen vor Horst Sobek war alles andere als langweilig. Was in Wettringen geschah - hier gibs mehr.
Dentlein, 01.06.2009 Der Alltag hat mich wieder Nach dem Höhepunkt von Gunzenhausen hat mich
nun dar Alltag wieder. Was bei einer sehr schönen Veranstaltung in Dentlein geschah, hier gibs mehr
Gunzenhausen, 28.05.2009 Comeback auf der Bahn
Am 31. August 2007, gegen 20:50 Uhr, am Tag vor meinem 45
.Geburtstag, stand ich letztmalig am Start eines Bahnwettkampfes es war die Flugnacht-Meile in Eisenberg/Pfalz. Die Bahnabstinenz wurde aus bekannten Gründen länger als gedacht.
Ein Monat kam nochmals dazu, da ich die 3000m in Leutershausen erkältungsbedingt absagen musste. Nun stand also traditionell am Donnerstag vor Pfingsten der Sprinter- und
Läuferabend in Gunzenhausen auf dem Programm und seit dem Vorjahr werden zum Abschluss dieses Meetings 1000m gelaufen. Also für mich gleich mal eine Mittelstrecke. Was dann geschah - hier gibs mehr
.Weißenburg, 24.05.2009 Am Tag nach dem Kreuz
Am Tag nach dem Kreuz verdichten sich die Gerüchte: Das Kreuz wurde nicht am Kreuz entschieden. Es ist heuer eben ein Kreuz mit dem Kreuz.
Ich brauchte zumindest mal wieder etwas Ablenkung und die holt man sich bei Wettkämpfen, aktiv und passiv. Was auf den 4km von Weißenburg und drum herum geschah - hier gibs mehr
17.05.2009, Herrieden
Chaosrennen ohne Super-GAU
Mit dem Szper-AU von Herrieden begannen Armin Jechnerer und Franz-Josef Heller ihre siebenstündige
Moderation des 12. Herrieder Stadtlaufes. Über 1400 Teilnehmer und 3000 Zuschauer sorgten wieser für ein Festival des Laufsportes. Beinahe wäre es aus meiner Sicht wirklich zum Super-GAU gekommen, doch obwohl es
mir die Herrieder Feuerwehr nicht leicht machte - am Ende stand auf meiner Seite ein Happy End und ich als Zweiter der M45 auf dem Podest. Was geschah - hier gibs mehr.
Und wenn auch der Schmerz tief in meinem Herzen brennt - am Samstag kreisen meine Gedanken um das Kreuz.. Go on, ihr Aquathleten - das Autobahnkreuz ist Euer. Meine besten Wünsche fliegen zu Euch ans Kreuz!
14.05.2009
Super-GAU in Herrieden - die Zeichen stehen auf Hitze Manches wiederholt sich einfach: wieder kommt es in Herrieden zum Super-GAU - zumindest
meteorologisch gesehen. Gestern das letzte Bahntraining bei nicht gerade kuschligen 14 Grad, am heutigen Donnerstag beim letzten Lauf vor Herrieden war es bei 10 Grad schon fast Glühweinwetter. Und
am Sonntag? Die Wettermodelle sind sich einig. Bis zu 25 Grad am Sonntag und eine mit Gewittern verbundene Kaltfont in der Nacht zum Montag. 2007, als ich an der Altmühl zum letzten Mal den Zehner lief,
war es genauso: die Senioren-EM über 10 km in Regensburg am Donnerstag vorher fanden bei 10 Grad und Regen statt, am Sonntag an der Altmühl waren es dann fast 30 Grad. Und vor Jahresfrist war es auch
eine Hitzeschlacht. Auf die Hitzeschutzbestimmungen des DLV möchte ich schon mal gar nicht hinweisen... Nichtdestotrotz: wenn mir nicht noch die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung macht (im Moment
sieht es gut aus): die 10km werden gelaufen. Das ist Herrieden mir wert. Nur die Hoffnungen auf gute Zeiten werden dahinschmelzen. Hoffentlich sorgt die Feuerwehr wenigstens für Duschen an der Strecke.
Zum Frustabbau wäre ja dann der Hobbylauf am nächsten Sonntag beim Stadtlauf in Weißenburg geeignet (den Zehner würde ich gerne fotografieren - die Rother, die sicher mit geballter Macht anrücken, dürften
sich freuen...). Frust gibt es dort auf jeden Fall abzubauen, denn dann wird noch der Schmerz vom Autobahnkreuz in meinem Herzen brennen... Go on in Herrieden - das große Rennen kann beginnen!
Kommt gut durch - und der Beste möge gewinnen!
03.05.2009 Heisses Rennen in den Rezatauen
Nachdem ich die aktive Teilnahme bei den 3000m in Leutershausen wegen einer Erkältung absagen musste, richteten sich die Blicke nun zum Ansbacher Citylauf - auf eine Strecke, die ich teilweise von
unzähligen Trainingsläufen auswendig kenne. Bei Sonnenschein wurde die 9. Auflage des Ansbacher Citylaufes für mich zum Hitzerennen, zumal ich
mich auch nicht gerade in Wettkampfform fühlte. So darf ich mit meinen 42:15 min ganz zufrieden sein, die im Gesamteinlauf aller 556 10km-Läufer Rang 42 und in der M45 den 5.Platz bedeuteten, auch wenn ich
lieber eine gute 41 vor dem Komma gesehen hatte.. Was geschah - hier gibs mehr.
13.04.2009 Zum zweiten Mal in Melk...
 Zum zweiten Mal ging es nun nach Melk, der Partnerstadt von Herrieden. Wenn es so weitergeht, bin ich
irgendwann mal Herrieder und an die Vereinsbezeichnung “Herrieder Aquathleten”, die hinter meinem Namen in der Melker Ergebnisliste steht, muss ich mich ohnehin noch gewöhnen. Dieser Melker Osterlauf
mit versöhnlichem Ende war aber Bestandteil eines wunderschönen Osterurlaubes in der Wachau. Den Bericht gibs hier.
08.04.2009 Der 8. April - ein Jahr danach
 ... und wieder geht die Sonne auf. Mit dem Sonnenaufgang des 8.April 2008 begann dieses Tagebuch. Es
war wohl eine Instinktentscheidung, an jenem Dienstagmorgen, wo ich am Abend einen Arzttermin hatte, unser Zentralgestirn aufzunehmen es war die Vorahnung: da ist etwas... Ein Jahr ist nun ins Land gegangen
. Inzwischen bestimmen wieder Wettkampfberichte und Verletzungsmeldungen das Tagebuch. Ein Jahr nach dem Tag X besteht aber immer noch die Gefahr, dass sich noch irgendwo eine degenerierte Zelle in
meinem Körper herumtreibt. Die nächste Routineuntersuchung ist noch in diesem Monat fällig (Dr. Manfred
Lutz fragt mich aber auch auf offener Straße nach meinem aktuellen Befinden) – bisher war jedenfalls alles unauffällig. Wollen wir mal hoffen, dass es so bleibt, gerade dann, wenn man mitbekonnt, dass es
Leidensgenossen wieder erwischt hat oder erwischt haben könnte... Der Sport und ihr hab mir aber den nötigen Rückhalt gegeben. Ohne das Ziel, vor Jahresfrist in Herrieden
laufen zu wollen, hätte es heuer für mich auch die großen Abenteuer in Markt Indersdorf und Ingolstadt nicht gegeben – vor allen die Erinnerung an letzteres bleibt wohl lange in mir haften.
Auf ein Neues! Es geht weiter und ich drücke an dieser Stelle allen, die es brauchen, die Daumen! Lasst Euch nicht unterkriegen!
Ansbach, 28.03.2009 Wieder einmal fremdgegangen
Wieder einmal bin ich beim Ansbacher Werfertag fremdgegangen. Neben Ergebnissen, Urkunden und
Bildern gab es auch noch sechs Versuche, die 6,12 m vom Vorjahr zu überbieten, was wenigstens zweimal gelang. Weiteres gibs hier.
Wilburgstetten, 22.03.2009 Frustabbau: erst Krampf, dann Kampf
„Bist Du in Treuchlingen?“ „Warst Du gestern in Treuchtlingen?“ „Wie war es gestern in Treuchtlingen?“ „Bist Du gestern in Treuchtlingen gelaufen?“ Wie oft habe
ich mir diese Fragen anhören müssen – ich weiss es nicht. Der Grund, warum ich nicht, egal ob aktiv oder am Streckenrand, an der Altmühl beim wohl bestbesetzten
Zehner der Region war, ist wohlbekannt und der Frust saß wieder einmal tief. Die fast schon logische Folge: nach einem Stressabbauläufchen am Freitagabend war ich am Samstag nicht einmal mehr in einer
trainingsfähigen Verfassung. Als ich dann noch las, war sich in Treuchtlingen so alles abspielte (31er Siegerzeiten, 57 Starter unter 40, viele und schnelle Vertreter aus dem Kreis), war alles zu spät... Wie lange
geht es noch gut...? Als Wettkampffähig konnte ich meine Sonntagsform auch noch nicht bezeichnen. Der Großteil unserer Truppe ging nach Bad Windsheim, aber ich hatte mich schon
frühzeitig bereiterklärt, auch bei der dritten Auflage in Wilburgstetten zu sein, um publizistisch Uwe und Trixie Vaas zu unterstützen. Was dann geschah, gibs hier.
Ingolstadt, 14.03.2009 Premiere im Hindenburgpark
Das war er nun - der große Tag, der mich zwei Wochen lang verfolgte. Meine ersten deutschen Crossmeisterschaften - Hans war der Meinung,
nach Indersdorf sollte ich in Ingolstadt nicht nur dabei, sondern auch mittendrin sein. Und dieses Flair, dieser Erlebnis - ich nehme es mit in die neue Wettkampfsaison, wenn mich der Alltag wieder hat - wie schon
2006, bei der allerersten Crosspremiere im Hindenburgpark. Oh ingolstadt, oh Ingolstadt - es war nicht das letzte Mal im Hindenburgpark... Und war dort geschah, gibs hier.
Markt Indersdorf, 01.03.2009
Das erste große Abenteuer ist geschafft...
Es war eine neue, große Herausforderung - meine ersten Bayerischen Crossmeisterschaften in Markt Indersdorf und ich denke, dass ich das ganze auch gut und wohlbehalten überstanden habe. Die Strecke war
jedenfalls mit das Anspruchsvollste, was ich bisher kennengelernt habe. Und wenn ich noch eine Minute drauflegen kann, bin ich erst recht mittendrin im Geschehen. Und ich hatte mit Fritz Schote einen
Fotografen, der mich während des Rennens sehr gut vertrat. Hier gibt es den Bericht und eines ist klar - das nächste Abenteuer folgt bald: an altbekannter Stelle im
Hindenburgpark.
Brandenburg, 21.02.2009 Gastspiel in der alten Heimat
Mal wieder ein Gastspiel in der alten Heimat - das letzte ist ja schon fast drei Jahre her. Was dort geschah, könnt ihr hier nachlesen. Jetzt steigt aber schon langsam der Adrealinspiegel in Hinsicht auf das (erste)
große Abenteuer namens Markt Indersdorf...
Sindelfingen, 15.02.2009 Sieg auf der Durchreise
Es war ein kleiner Lauf - die Premiere des Darmsheimer Bank-Laufes beim siebenten Glaspalastlauf in
Sindelfingen. Auf der Durchreise endete das Ganze für mit mit einem etwas unerwarteten Sieg - der lange Lauf steht noch im Mittelpunkt. Was geschah, könnt ihr hier nachlesen. Aber eigentlich war es ja nur ein Rennen, um nach der Verletzungspause wieder Wettkampfpraxis zu sammeln...
Unterwurmbach, 06.01.2009 Trainingslauf in Eiseskälte
Unterwurmbach muss einfach sein. Die Veranstalter haben es verdient, der Erlös ist für einen guten Zweck und man trifft dort auch viele bekannte Gesichter. Zum ersten Mal der Dreikönigslauf für mich ein echtes
Winterrennen, aber doch ein Trainingslauf, auch wenn es teilweise wieder etwas flotter wurde. Was geschah, könnt ihr hier nachlesen.
Dinkelsbühl, 01.01.2009 ... und wieder rund um die Altstadt
Wie schon vor Jahresfrist, fehlt auch diesmal wieder die Zeit, Bilanz des abgelaufenen
Jahres zu ziehen. Am Silvesternachmittag noch der Silvesterlauf, diesmal in Hengstfeld und am Neujahrstag nachmittags zum zweitem Mal der Benefizlauf in Dinkelsbühl.
Vormittags natürlich unser gemeinsames Training im Feuchtlachwald (diesmal 15 km) und dann war ja um 13 Uhr auch noch das Neujahrsschwimmen in der Altmühl in Herrieden, wo ich nach entsprechender Einladung nicht fehlen
durfte (als Zuschauer wohlgemerkt, zum Schwimmen war mir das Wasser zu nass...) Und der Jahreswechsel in der Firma wartete auch noch. Ein geruhsamer Neujahrstag sieht jedenfalls anders aus, zumal SWR1 für
Baden-Württemberg regelmäßig Glatteiswarnungen verbreitete und empfahl, sich lieber zu Hause gemütlich zu machen. Kurz vor Zwei war ich dann auch in Dinkelsbühl und die erste Feststellung beim
Aussteigen: der Parkplatz war glatt. Die Stadt schien sich ohnehin im Nebel verstecken zu wollen. Vor Jahresfrist brachte die CSU für den Garten Noah etwa 35 Läufer auf die
Beine, diesmal ging es um die Renovierung der Heilig-Geist-Kirche und schon waren es über 200 Teilnehmer, was auch OB Christoph Hammer zugeben musste. Für jede
gelaufene oder gegangene Runde spendete ein Sponsor und über 400 Runden standen am Ende auf dem Konto. Natürlich ging es zu spät los – die Anmeldung wurde überrannt. Abteilungsleiter Rainer Kirsch,
Oberbürgermeister Christoph Hammer und Dekan Martin Kögel richteten einige Worte an die Teilnehmer, dann ging es los. Ich nutzte die Startphase erst mal, einige Bilder zu machen und ließ am Nördlinger Tor
erst m al das ganze Feld an mir vorbeiziehen. Dann zurück zur Sporthalle, Kamera hinterlegt und als Rainer
und Co. Wieder ankamen, gesellte ich mich zu ihnen. Nun galt es erst mal ein Problem zu klären: Wie zählt die erste halbe Runde. OB Christoph Hammer, mit in unserer Gruppe,
musste entscheiden: im Interesse von Heilig Geist natürlich als ganze Runde. So ging es also noch dreimal komplett um die Altstadt, anfangs noch mit Christoph Hammer sowie
Franz-Josef und Tobias Hammer, dann nur noch mit Rainer Kirch. Paul Launer, das Sprachrohr der Läufer aus dem Ostalbkreis ( www.hobbylauf.de ) war auch von der Partie,
lief fünf Runden und fotografierte viel (die Bilder stammen von ihm). Plötzlich standen auch Florian Holzinger und Marina Schenk nebst Anhang an der Strecke, aber sie
waren genau so schnell wieder verschwunden. Für mich waren es also etwa 12 km und auf dem Papier vier
Runden zum Jahreauftakt – ein gemütlicher Trainingslauf also. Natürlich unterhielten wir uns, wie schon vor
Jahresfrist, wieder reichlich über Saison- und andere Planungen – nur eines bleibt ungeklärt: die
Schuldfrage am Skandalrennen 2006 im Mutschachwald. Einer schiebt die Schuld auf den anderen – das kennt man doch aus der Politik...
Go on 2009 – mal sehen, was uns das Jahr bringt. Ich wünsche uns allen alles Gute. So wie der Auftakt auf
der Altstadtrunde – so möge das ganze Jahr sein. Bleibt gesund – alles andere ergibt sich von alleine!
Wallhausen-Hengstfeld, 31.12.2008
Zum Finale nochmal ein Fünfer Nach zwei Trainingswettkämpfen im Januar begann die Frühjahrssaison in der Verletzungspause mit einem Fünfer (21:31
in Melk). Nach der wohlbekannten Zwangspause dann als Einstieg wieder ein Fünfer (22:15 im heißen Herrieden). Im 20, Wettkampf des Jahres zum Finale noch mal ein Fünfer – fast logisch.
Es war eigentlich aber der Erkältung im Vorfeld geschuldet, dass ich es beim Hohenloher Silvesterlauf kürzer angehen ließ. 10km bei Temperaturen um Null, aber auch bei Sonnenschein, wären
wohl nicht gut gegangen. Außerdem fühlte ich mich ohnehin an diesem Tag nicht ganz fit. Was dort geschah, könnt Ihr hier
nachlesen.
Bad Gandersheim, 20.12.2008 Altersklassensieg im Urlaub Nach einer Trainingswoche fühlte ich mich wieder fit, um zum
Auftakt des Weihachtsurlaubes wieder mal neuer Wettkampfluft zu schnuppern. Bad Gandersheim? Wo liegt das eigentlich? Nach einem Blick ins elektronische Kursbuch stellt ich fest: es liegt
zwischen Seesen und Kreiensen im westlichen Harzvorland und ist von Brandenburg aus sehr gut zu erreichen. So kam es also zu
meinem dritten Wettkampf in Niedersachsen, nachdem bisher 1990 (10 km mit damaliger Bestzeit: 40:28)
und 2004 (Marathon mit immer noch aktueller Bestzeit von 2:56:21) jeweils Hannover auf dem Programm stand. Was dort geschah, könnt Ihr hier nachlesen.
Danach packte mich übrigens wieder eine leichte Erkältung und ich ließ den Würzburger Silvesterlauf am
28.12. lieber sein und ließ mich als Fotograf dort sehen. Von wegen unerkannt: Der Sprecher begrüsste mich gleich persönlich und bat später noch zu einem kurzem Interview. Kennt man mich in Bayern denn
überall...?
Ingolstadt, 13.12.2008
Die “Verlängerung” fällt für mich aus Die “Verlängerung” der Cross-Serie, das Abenteuer im Ingolstädter Hindenburgpark - es bleibt mir erspart.
Um die Mittelstrecke in Angriff nehmen zu können, hätte ich schon mindestens 100-prozentig fit sein müssen. Aufgrund einer leichten Erkältung war dies in der abgelaufenen Woche aber nicht der Fall.
Natürlich ging es immer noch um die Mannschaft. Christian Häupler wird laufen, aber Stefan Schwager hat es erkältungsmäßig erwischt. Ohne Mannschaftszwang brauche ich es mir das Rennen nicht anzutun - es
gibt bestimmt noch mehr Gelegenheiten. Dafür darf sich Bayern freuen - es gibt viele Bilder aus dem Hindenburgpark...
Rohr, 29.11.2008
Das Finale brachte die Entscheidung Das war’s nun. Das Finale in Rohr brachte die Entscheidung. In Feuchtwangen gewonnen, in Flachslanden
verloren . das dritte und letzte Crossduell konnte ich für mich entscheiden. Zum ersten Msal seit 2002 habe
ich damit auch mal wieder eine Crossserie mit drei Läufen absolvieren können und das Ganze auch heil
überstanden, was erst recht keine Selbstverständlichkeit war. Nun geht der Blick nach vorne - zum großen Abenteuer im Hindenburgpark. Was in Rohr geschah, gibs hier
Flachslanden, 08.11.2008
Das Finale bringt die Entscheidung Jetzt ist es also soweit: Eigentlich kann ich froh sein, in diesem Jahr erstmalig seit 2002 wieder eine
Crossserie mit drei Läufen zu absolvieren und sollte eigentlich Plätze und Zeiten noch außen vor lassen - da duelliere ich mich doch schon wieder mit Adi. In Feuchtwangen war ich vorne, die Revanche in
Flachslanden konnte Adi für sich entscheiden. So muss also das Finale in Rohr entscheiden. Was in Flachslanden geschah, gibs hier
Feuchtwangen, 25.10.2008 Zurück am Anfangsort des Leidens
I n Feuchtwangen bekann vor Jahresfrist die lange Verletzungs- und Krankheitsmisere. Fußprobleme setzten mich
während des damaligen Rennens außer Gefecht. Heuer war ich wider Erwarten und zur Überraschung etlicher Anwesender erneut an diesem Ort und meldete mich auf den Crossstrecken dieses Kreises zurück, auch
wenn natürliches noch einiges an Form fehlt. Hoffentlich klappt es heuer mal wieder mit der Serie... Was geschah, gibt es hier.
Und eine gute Nachricht: Die Befunde der nach drei Monaten wieder fälligen Untersuchungen waren aus meiner Sicht positiv. Der Fleck in der Lunge ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine alte
Vernarbung. Im Januar sind dann wieder CT-Aufnahmen fällig.
Niedenstein, 18.10.2008 Wieder etwas Kürzeres - aber wieder mit Bergen
Vier Wochen in der “Klinik am Kurpark” in Bad Wildungen-Reinhardshausen. Eine Klinik, die fast zum
zweiten Zuhause wurde. Schwimmhalle, Sauna, Vollpension am Büffet - war abnehmen wollte, hat es schwer. 3 Kilo sind aber bei mir doch auf der Strecke geblieben. Dazu Massagen, Wirbelsäulengymnastik.
Blutdruckkontrollen, EKG, Blutabnahmen und andere Sachen. Das war die Auszeit, die mein Körper so dringend gebraucht hat und die ich seit der Bestrahlung vor mir hergeschoben habe. Dr. Gömpel würde
mich gerne in einem Jahr wieder in Reinhardshausen begrüssen. Eine Trainingsstrecke gab es auch in der Nähe. Am Homberg, dem Hausberg Bad Wildungens, waren
Wanderwege markiert und einer führte auch über den 518 m höhen Gipfel. Der Ausgangspunkt liegt etwa 300 m noch, so führten die ersten 3 km stetig bergan...
Ohne einen Wettkampf wollte ich mich nicht aus Nordhessen verabschieden, den Bericht vom Niedensteiner Panoramalauf gibs hier
Nun beginnt wieder der Alltag in der Heimat (aus bekannten Arbeitsgründen gleich mal ohne Feuchtwangen...) und die dunkle Jahreszeit.
Adelshofen, 21.09.2008 Ein Halber zum Abschied
Nun heisst es also Abschied nehmen: Für vier Wochen, also voraussichtlich bis zum 21.Oktober, bin ich in
Bad Wildungen auf Reha. Für alle, die nicht wissen, wo dies ist (und das sind scheinbar viele: der Kurort
liegt in Nordhessen, zwischen Kassel und Marburg in der Nähe des Ederstausees. Das bedeutet natürlich auch, dass es erst mal keine Updates gibt. Ich hoffe, ihr übersteht diese Zeit...
Zum Abschied nur ein kurzer Bericht (die Zeit fehlt). Alle fragten mich heute in Adelshofen: „Warum bist Du
nicht am Brombachsee?“ Ganz einfach: der Brombachseelauf ist ein überteuertes Event, der Heinrich
-Toppler-Halbmarathon in Adelsdofen hingegen ein vom örtlichen Verein und der Gemeinde sehr liebevoll
ausgerichtetes, vielleicht sogar einmaliges Ereignis. Die Strecke war ausgezeichnet markiert und führte
durch eine schöne Landschaft durch Landswehr und in das Taubertal. Stimmt, das Taubertal bei Taberzell
ist wirklich sehr schön, vor allem, wenn man es von oben betrachten könnte ohne die Gewissheit, da runter
und auch wieder rauf zu müssen. Feuerwehrmäner sicherten heikle Stellen ab und feuerten an, kleine Stimmungsnester in den Dörfern gab es auch, ansonsten überwog die Landschaft.59 Läufer kamen ins Ziel
, ich mittendrin, ohne sonderlich auf die Zeit zu achten. 1:45:21 waren es am Ende, und der Garmin vom Sieger Stefan Haider zeigte 20,75 km an... Den Bericht gibs hier Jetzt heisst es also erst mal regenerieren...
Machs gut bis bald!
Stuttgart, 14.09.2008 Bye Bye Stuttgart – es gibt kein nächstes Mal im Daimlerstadion

Das war nun also, am 14. September um 16:56 Uhr verließ ich zum allerletzten Mal das Stuttgarter Stadion.
Die Neckarmetropole hat sich an diesem Wochenende aus der Weltliga der Sportstädte verabschiedet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die die schwäbische Landeshauptstadt zu kommen. Mit der Bahn, per
Auto, auf dem Luftweg, auf dem Neckar, mit dem Rad oder eben auch zu Fuß. An diesem Sonntag war mal der Fußweg angesagt. Am zweiten Tag des Weltfinales fand ein Sternlauf von mehreren Orten rings um
Stuttgart aus statt. Einer der Einstiegsorte war Waiblingen, von dort waren es noch zwölf Kilometer bis ins
Stadion. Es war wie geplant ein ganz gemütlicher Sonntagslauf – alle liefen zusammen, etwa Sechserschnitt. Erst ging es über Radwege nach Fellbach, dann durch Obstplantagen nach Bad Cannstatt
hinein und schließlich in Richtung Stadion. Kurze Pause, dass war der Weg auf die grüne Bahn frei. Zum
ersten und gleichzeitig letzten Mal der Einlauf in eines der schönsten Stadien Deutschlands. Eigentlich wäre der Weg nach 150 Metern zu Ende gewesen, aber dabei habe ich es nicht belassen. Einige
Ehrenrunden auf der grünen Bahn mussten ganz einfach sein. Ich glaube, ich habe da das Startsignal gegeben, denn es wurden dann immer mehr...
Eine Runde musste ich Hans Seeger widmen. Er hatte mich eigentlich gebeten, eine Träne für ihn mitzuweinen, vielleicht macht es eine Abschiedsrunde auch – in wehmütiger Erinnerung an die herrlichen
WM-Tage 1993.
Bye Bye Stuttgart – es gibt kein nächstes Mal.
10.09.2008 Zurück auf der Straße (bzw. auf der Autobahn)
 In der Hektik zwischen Urlaub und Reha ist die Zeit knapp, den Bericht von meinem bisher längsten Lauf
2008 gibs hier
10.08.2008
 Nach Herrieden und Roth folgt der Urlaub
Die Aktualität hat Vorrang, daher ließ das Tagebuch-Update etwas auf sich warten. Dazu kam eine Magen-Darm-Grippe und nach schneller Genesung ein
wunderschöner Abend bei Christian Jechnerer seiner Geburtstagsfeier auf Schloß Wildberghof. Bevor es nun bald in den Jahresurlaub nach Brandenburg geht,
also noch ein Update. Ausserdem folgt am 14. August noch eine Nachsorgeuntersuchung in der Ansbacher Strahlenklinik. Es war zwei grundverschiedene Wettkämpfe. Nach
dem, was ich nicht kann, war ich locker wie selten zuvor: dem Herreider Aquathlon. Bericht hier. Dafür ist
nach dem Rother Kirchweihlauf die Liste der Körperteile, die nicht schmerzen, wohl kürzer als die der schmerzenden - Bericht hier.. Macht nicht - schön
war beides.
26.07.2008 Heuer noch ein Trainingslauf
100 Jahre wurde der TSV Dürrwangen alt und dieses Jubiläum wurde mit einem Sportfest gefeiert. An einem verlängerten Wochenende, wo ich in Ludwigshafen,
Mannheim, Heidelberg, Marktlustenau und Eichstätt war, reihte sich also auch Dürrwangen in dieses illustre Feld ein. Was in der Heimatmetropole von Franz-Josef Heller aus meiner Sicht geschah, findet ihr hier .
23.07.2008 Irgend etwas ist (noch) in der Lunge
Irgend ein 2,5 mm großer Fleck ist in der Lunge. Das ergab die Thorax-CT. In der Nürnberger Aufnahme
vom April war dieses nicht zu sehen, was aber nicht unbedingt verwunderlich ist. 2,5 mm große Objekte
sind kleiner als die Abstände der einzelnen Schichten einer CT-Aufnahme, können also bei einem Schnltt
noch nicht und beim nächsten nicht mehr drauf sein. Daher weiß man nun auch nicht: hat es etwas mit dem
Krebs zu tun oder ist eine eine Altlast von einer vielleicht schon lange zurückliegenden Erkältung, die schon
ewig in der Lunge ist. Dr. Lutz sagte: Bei jedem “normalen” Patienten würde man dies als gegeben
betrachten, aber bei einem Krebspatienten sollte man dies natürlich im Auge behalten. Also Thorax-CT im Oktober. Wie gesagt: dieser Punkt kann alles mögliche bedeuten, nur ein Wachstum desselben wäre
natürlich verhängnisvoll. Dann würde nur eine Chemotherapie helfen. Im Unterkörperbereich scheint alles
regelrecht zu sein - nimmt mal zumindest mal an. Wie gesagt: CT hat auch ihre Lücken. Die Blutwerte sind in Ordnung, nur an weißen Blutkörperchen mangelt es noch etwas, eine Folge der Bestrahlung.
Also heisst es weiterhoffen und weiterleben - so wie ich es seit dem 19.April, dem ersten Tag nach der Krankenhausentlassung schon tue.
18.07.2008 Schwanberg ist Kult
Der Schwanberglauf ist in der Region Kitzingen Kult - und gerade mal eine Autostunde von Ansbach
entfernt. Peter Müller-Wechsler ist immer schon gerne dort gelaufen und nun weiss auch ich, warum dem so
ist. Über 1000 Finisher, eine schöne und landschaftlich reizvolle, aber auch anspruchsvolle Strecke, eine
herzliche Organisation - fast ein Rennsteiglauf im Kleinem. Wei beim Rennsteiglauf musste man sich auch
nach manchem durchfragen - wer 23 Mal dabei war, weiss auch beim 24. Mal, wo die Kleiderbeutel liegen und die Chiprückgabe ist.
Was ist aber nach dem Zieleinlauf dringender brauchte, war aber schnell zu finden: das Sanitätszelt mit den
freundlichen Helfern vom Kitzinger BRK. Der Sturz nach 7 Kilometern dürfte aber wohl keine weitere Probleme machen - dass das rechte Knie blutete, sah ich ohnehin erst im Ziel, als das Blut schon wieder
teilweise getrocknet war. Es war aber trotzden ein schöner und lockerer Lauf, 51:45 und damit Rang 257 stoppte Rudi Proske nach 10.4 km für mich. Das Kommen hat sich gelohnt - Hier gibs mehr dazu Wenn ich am Mittwoch wieder beim Doc bin, kann er sich die Wunde ja nochmal kurz anschauen. Wichtiger
ist aber der Befund der CT-Aufnahme der ersten Nachsorgeuntersuchung, 3 Monate nach der Diagnose Krebs. Mal sehen...
13.07.2008 Das Drama an der Zugspitze
Bereits am Samstag im verregneten München und dann auch am Sonntag in Wassertrüdingen gingen die
Gedanken zu Deutschlands höchstem Berg: “Bei diesem Wetter laufen sie wohl nicht bis nach oben”.
Scheinbar siegte der Kommerz und mit ihm der Tod. Das Rennen hätte von vornherein nur mit dem Ziel
“SonnAlpin” gestartet werden dürfen. Horst Poschl aus Ellwangen, der diese Entscheidung mit seinem
Leben bezahlen musste, ist auch in Westmittelfranken kein Unbekannter, beim Dinkelsbühler Stadtlauf im Januar dieses Jahres war er zum Beispiel am Start.
Die Trauer und das Mitgefühl gilt allen Hinterbliebenen. Hier gibs mehr Infos von Paul Launer: http://www.hobbylauf.de/berichte/poeschl/hans.htm
Ich selber war auch unterwegs: 3,33 km beim Benefizlauf in Wassertrüdingen, als noch keiner etwas von dem Drama ahnte. . Hier gibs mehr von einem nassen Sonntagslauf.
01.07.2008 Wo ist Schnodsenbach?
Na, kann jemand diese Frage beantworten? Ich hätte dies bis zum 29. Juni auch nicht gekonnt. Und was
kenne ich nun von Schnodsenbach? Einen Tisch mit Wasserbecher, wegweisende Streckenposten und strassensperrende Feuerwehrleute. Eben der einzige Ort an der 4,2km-Strecke des Lindwurmlaufes. Hier gibs mehr dazu Erst mal gibs aber die üblichen Probleme. Christian Jechnerer wird 40 (am 2. Juli), die grosse Fete steigt
aber erst Anfang August auf Schloss Wildberghof. Kaffee und Kuchen am Freitagnachmittag (fällt für mich
flach), abends ein Büffet und ein Abend am Feuer (hoffentlich spielt das Wetter mit), Möglichkeit zur Übernachtung und am Samstagvormittag nach dem Frühstück eine Mountainbike-Ausfahrt (fällt für mich
wieder flach)... Kommentar überflüssig... Die Folgen der Bestrahlung dürften überstanden sein, Verdauung und Magen haben sich wieder beruhigt.
Wenn da nur die Hitze nicht wäre - aber der Sommer soll ja bald eine längere Pause einlegen. Erst einmal schauen wir mal, was unsere Leichtathleten (und da insbesondere die Stabis bei ihrer
Olympiaausscheidung) am Wochenende im Frankenstadion machen. Kommt und seid dabei - es gibt nichts Wichtigeres im Mittelfranken am 5. und 6. Juli.
25.06.2008 Bye bye Dinkelsbühl...
Die Folgen der Bestrahlung haben eine Woche nach ihrem Ende doch noch zugeschlagen. Am Samstag
setzte mich meine körperliche Verfassung endgültig ausser Gefecht. Magen und Darm lieferten noch
einmal eine letzte Offensive. Dass es gerade ein Samstag war, war hingegen nicht unbedingt ein Zufall,
denn wenn man sich Ärger in den Magen reinfrisst, muss man sich nicht unbedingt wundern, wenn selbiger im angeschlagenen Zustand dann in den Generalstreik tritt - und der Rest des angeschlagenen Körpers
gleich mit. Bye bye Dinkelsbühl - das hatten wir doch schon einmal... Nein, ich werden am 27. Juni nicht auf der
Stadtrunde laufen. Und es gibt noch nicht einmal Bilder... Eigentlich doch kein Problem: Nach Feierabend
um 16 Uhr stürzt man sich auf die A6, hofft, dass auf der Baustelle in Aurach kein Stau ist und ist um 16:30
an der Strecke, wenn noch alle Staffeln auf derselben sind. Das geht ohne polizeiliche Fotos - habe ich
selber schon geschafft. Bis vor fünf Wochen meinte ich, es auch heuer wieder zu schaffen. Doch vor fast fünf Wochen löste sich die Hoffnung in Schall und Rauch auf. Wenn man Samstag früh zur Arbeit kommt
und dann erfährt, dass es nun “für immer” bis 18 Uhr geht - so etwas fördert die Motivation. Es gab viele
Anfragen bezüglich der Staffel und ich muss Euch alle enttäuschen. Nicht mehr nur in Dinkelsbühl, sondern
auch anderswo wird in Zukunft bei Samstagsveranstaltungen nicht mehr das möglich sein, was bisher noch irgendwie ging. Altmühlseelauf und Ansbacher Mehrkampftag werden wohl die nächsten Kollateralschäden
sein... Nicht destotrotz gilt bezogen auf die Überschrift: Es gibt ein nächstes Mal am Altstadtring!
16.06.2008 Bestrahlung geschafft – und Wettringen auch
Drei Wochen Bestrahlung liegen nun hinter mir. In der letzten Woche war dann doch der Durchfall der
ständige Begleiter. Heute legte mir nun Dr. Lutz die weitere Strategie dar. Drei Monate nach Diagnosestellung, also Mitte Juli, ist die erste Nachsorgeuntersuchung fällig (wenn möglich mit Ultraschall).
Dann wird man vielleicht schlauer, ob die Bestrahlung erfolgreich war. Übrigens: Nach der ersten Bestrahlungswoche wollte ich an einem Freitagabend nur schnell zum Geldautomaten, da hielt plötzlich ein
Auto vor mir und setzte auch noch zurück. Weißenburger Kennzeichen – hatte er sich verfahren? Nein, es
war Dr. Lutz, der mich von hinten erkannte und sich nach meinem Befinden erkundigte. Nur der Stau, das sich dann auf der Hauptstraße zu bilden begann, verhinderte ein längeres Gespräch.
Ja – Karl-Heinz Ruppe und sein Wettringer Lauftreff-Team hat es auch verdient, dass ich am 15. Juni beim 4. Brunnenlauf in Wettringen war, diesmal aber nur zum Mitlaufen. Den Bericht gibt es hier.
01.06.2008 Von Melk nach Herrieden
Das war mir Herrieden wert: Der erste lockere Wettkampf nicht irgendwo, sondern eben an der Altmühl.
22:14 min standen für mich über 5 km in einer argen Hitzeschlacht zu Buche und damit dürften auch manche Fragen beantwortet sein: “Trainierst Du schon wieder...? Der ausführlichere Bericht ist hier..
31.05.2008 Die erste Woche ist geschafft Die Eishockeyspieler würden sagen: Drittelpause. Die erste Bestrahlungswoche mit fünf Sitzungen ist
geschafft, zwei Wochen folgen noch. Bisher verlief alles wohl nebenwirkungsfrei.
26.05.2008 Jetzt hat es begonnen
Heute war nun die erste Bestrahlungssitzung (wobei: man liegt ja und das beim ersten Mal gleich 20
Minuten, da auch noch einmal Maß genommen wird). Das Areal, an dem in den nächsten vier Wochen weder Wasser noch CD kommen dürfen, ist nun auch abgesteckt.
Mal sehen, wie das ganze anschlägt und was der Körper davon hält.
22.05.2008 Über Oberbach lacht (noc h nicht) die Sonne, über die WZ lacht ganz Ansbach Nach dem SAS.Duathlon erbat sich ein
Mitarbeiter der Wochenzeitung aus meiner Galerie ein Bild zur Veröffentlichung, was ich ihm auch zur Verfügung stellte. Vielleicht hätte ich explizit noch einmal darauf
hinweisen sollen, dass es sich bei der darauf abgebildeten Person um einen gewissen Markus Forster aus Burgoberbach handelt. Der TV Thalmässing dürfte sich glücklich
schätzen, jetzt auch Florian Holzinger in seinen Reihen zu haben, auch wenn dieser irgendwie wie Markus Forster aussieht. Wie gesagt - der Bericht stammt nicht von
mir... Aber genau diese Zeitung hat ja aus dem Siegerfoto vom Feuchtlacht-Trassenlauf mit Angela Rothenberger und mir auch das Ehepaar Pawlikowski gemacht.
19.05.2008 Montag gehts los Am 26. Mai geht es nun wirklich los. Der
leitende Arzt der Strahlenklinik, Dr. Ziegler, zeigte sich überrascht, dass zwischen dem CT-Temin und der ersten Bestrahlung nochmal 10 Tage liegen. Ein Anruf brachte
die Antwort, dass der Feiertag schuld wäre. So trage ich also schon die ersten Markierungen mit mir umher und darf daher nicht mehr in die Badewanne. Und dass in
einer Phase, wo sich die Trainingsintensität langsam erhöht. Notdürftiges Duschen muss da reichen... Mal sehen, was die CT gebracht hat. Außerdem kann mir dann Dr. Lutz auch noch
die letzten Befunde aus Nürnberg ins Deutsche übersetzen. Ansonsten ist die urologische Nachsorge in Nürnberg abgeschlossen (ausser es gäbe Probleme), die onkologische Nachsorge geht jetzt alles
über Dr. Lutz und über das Ansbacher Klinikum (wenn ich so will). Davor noch ein arbeitsreiches Wochenende mit dem Maifest der Firma und
dem verkaufsoffenen Sonntag. Den Gedanken einer zukünftigen Samstagsarbeit bis 18 Uhr verdränge ich erst mal noch, um meine Psyche nicht schon vor der Bestrahlung zu ruinieren - der Schock, als ich davon
erfuhr, saß schon tief genug...
09.05.2008 Weiter gehts mit Bestrahlung Dr. Scheiber von der Stahlenklinik erläuterte mir nun in einem sehr ausführlichen und informativen
Gespräch die weitere Behandlung. Voraussichtlich ab 19. Mai sind 15 bis 20 ambulante Bestrahlungseinheiten erforderlich, um den bösen Geist endgültig aus dem Körper zu treiben. Er betonte
wiederun sehr deutlich: die Heilungschancen liegen nahezu an der 100%-Marke. Problematisch wird nur,
dass ich mich in dieser Zeit beim Duschen sehr vorsehen muss und den Kontakt gewisser Körperteile mit Wasser sehr einschränken muss.. Dafür habe ich mich ja gestern in Gunzenhausen wieder bei der
gemeinsamen Erwärmung mit Laufschule erwischt, um bei den 1000m-Läufen für die Fotosprints quer über den Platz auch ausreichend gerüstet zu sein.
Übrigens: als ich dort am frühen Abend die ersten Sprintbilder schoss, war es genau einen Monat her, als
Dr. Lutz die Diagnose stellte, die alles verändern sollte. Und auch er steht mir immer mit Rat und Tat zur Seite.
03.05.2008 Der junge Adler auf der A8
Es war am 06. April auf der A8 irgendwo zwischen Traunstein und
München. Die Abendsonne schien auf das Voralpenland, nachdem sich der Himmel den ganzen Tag lang über den Waginger See ausgeweint hatte. Bayern 1 hatte einen Tag des
Deutschen Schlagers angesetzt und es war der „Junge Adler“ von Tom Astor, bei dem mir so wehmütig zumute war. Nach dem wohl letzten normalen Wochenende mit einem für manche wohl recht
überraschenden Besuch in Waging ahnte ich es schon, dass mir irgendetwas bevorstand, wusste aber noch nicht, was kommen sollte. Nur Marina gegenüber hatte ich schon Andeutungen
gemacht... Christian und Thomas, bei denen ich mit zurückfuhr, verabschiedeten sich dann: „Mach’s gut bis in Backnang!“. Dort
war ja der große Auftritt des Bikesport-Teams bei den Deutschen Duathlon-Meisterschaften geplant. Drei Tage später glaubte ich nicht mehr daran, diese Stadt am
letzten Aprilsonntag zu sehen. Nichts war mehr so, wie es mal war. Dank an alle die, die mich im Vorfeld der OP trösteten, als die Tränen immer wieder nicht zu halten waren.
Drei Wochen später war ich in Backnang, ein Wunder wurde wahr. Und für den fotografischen Beweis sorgte Klaus Meyer. Und alle diejenigen Bekannten, die ich dort traf, hatten in den letzten drei
Wochen ihre Spuren in meinem Gästebuch oder im Postfach hinterlassen. Und es wurde ein wunderschöner Sonntag mit einem abschliessenden Eisessen auf dem Marktplatz. Es war
eben auch Eure Unterstützung, die mir so sehr geholfen hat. Jetzt hoffe ich mal, dass ich auf einem guten Weg bin. Der eigentliche Tumor ist ja schon raus, nur im Lymphbereich sind noch einzelne
Mestaszasen bis 9mm Größe. Auf Medizinisch heisst das: „Es ergibt sich ein pT3, L1, V1-Status. Von einer lokalen R0-Situation kann bei derartiger Tumorausdehnung
nicht ausgegangen werden“. Dr. Manfred Lutz, gelernter Onkologe entschied: Laut Befund ist es ein Seminom, dass durch Bestrahlung geheilt werden kann. So geht es also demnächst ambulant ins
Ansbacher Klinikum in die Strahlenklinik. Der Kampf ist also noch nicht zu Ende, aber nach allgemeiner Aussage auch sehr erfolgversprechend. Neben der sehr informativen Seite www.Hodenkrebs.de (so, jetzt wisst Ihr auch, wo der Tumor war), gibt es da noch weite Erfahrungsberichte im Netz, wie z.B. www.Hodenkrebs-Online.de oder www.Bonk-live.de . Das sind Erfahrungsberichte von Leidensgenossen, die es so richtig erwischt hatte. Glücklicherweise
waren mir diese beiden Seiten vor dem ersten Besuch im Nürnberger Nordklinikum und vor der OP nicht
bekannt. Ich kann eigentlich froh sein, bis jetzt so gut davongekommen zu sein. Aber wie gesagt: Es gibt noch einiges zu tun, bis alles raus ist.
... und dann ist da ja noch mein Sorgenkind: das linke Knie. Wer schärft denn da schon sein OP-Besteck...?
18.04.2008 Der Kampf geht noch weiter – Danke für die Unterstützung
Die Krebs-OP am 14. April verlief erfolgreich. Ein bösartiger Tumor konnte erfolgreich entfernt werden. Der
Krebs ist aber noch nicht ganz besiegt. Im Lymphbereich befinden sich noch einige, zum Glück recht kleine Ableger. Nach Vorliegen des Ergebnisses der Gewebsprobe ist dann noch eine entsprechende
Behandlung erforderlich. Es ist mir ein Bedürfnis, Euch allen für die moralische Unterstutzung zu danken. Eure Mails und
Gästebucheinträge, Eure guten Wünsche, Eure Anrufe und Besuche im Nürnberger Nordklinikum haben mir auf dem Weg ins Ungewisse viel geholfen. Vielen Dank für alles! Wir Läufer sind eben wie eine große
Familie – den Beweis habt Ihr alle erbracht. Großer Dank geht auch an das Team der Urologie auf Station 22 III li, wo ich mich bestens aufgehoben fühlte.
Auch wenn der Kampf gegen den Krebs noch weitergeht – ich weiß nun, dass ich nicht alleine bin. Und danach beginnt hoffentlich nicht wieder der Kampf mit meinem Knie...
09.04.2008 OP-Termin am 14.04.
Vielen Dank an Euch allen für die vielen guten Wünsche. Es ist schön zu wissen, dass Ihr alle hinter mir steht und ist auch der beste Beweis für den Zusammenhalt in der Läuferszene.
Eines ist nun klar: Ich habe das vor mir, was Lance Armstrong schon hinter sich hat (nein: nicht das Doping
und nicht das Karriereende!). Der Op-Termin steht nun fest: am 14. April im Nürnberger Nordklinikum, danach werde ich, wenns keine Probleme gibt, eine Woche dortselbst in Station 22 III li. (Haus 22)
verbringen. Wie es dann weitergeht, ist natürlich noch offen. Ich bin also noch bis zum Wochenende für Euch da.
08.04.2008 Das vorerst letzte Rennen war in Melk

Nun ist es Gewissheit: Melk war mein vorläufiges Abschiedsrennen. Ein harter Kampf steht mir bevor. Aufgrund eines Tumors muss ich auf der Stelle nach Nürnberg ins Nordklinikum.
Wie es weitergeht - sobald wie möglich an dieser Stelle - der nächste Morgen kommt bestimmt.
Bleibt mir wohlgewogen - joergbehrendt.de wird sich wiedermelden.
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