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Ipsheim, 09.09.2016
Heißes Rennen mit heißem Ende
Es war wohl das letzte heiße Rennen des Jahres, so allmählich geht der heiße Spätsommer zu Ende. Die 17. Auflage des Ipsheimer Weinberglaufes hing so bei Sonnenschein und 30 Grad über die Bühne. Doch zur Startzeit um 18:45 stand die Sonne schon tiefer am Himmel.
NachIpsheim 2016 Joas-Behrendt dem Hesselberglauf stand nun gleich die zweite Herausforderung an. Der Charakter des Weinberglaufes ist aber ganz anders. 5,8 km mit 100 Höhenmetern galt es zu absolvieren, davon sind die ersten 1,5 km erst mal flach. Und es sind alles gut belaufbare Weinbergstraßen. Die grüne Garde des TSV Ansbach war diesmal zu zweit vertreten. Stefan Schwager wurde in der Endabrechnung Zehnter. Ich war zeitig vor Ort und konnte in aller Ruhe die drei ersten Rennen verfolgen und mich dann auch etwas erwärmen. Dann standen die 250 am Start. Ich stellte mich lieber gleich etwas weiter hinten rein, die ersten flachen Abschnitte sollen sich mal die anderen abschießen. So war ich dann auch locker, als es dann nach links in die Weinberge ging. Ab nun hieß es immer etwas drücken. Irgendwo mitten im Feld will ich jetzt keinen Platz mehr verlieren. Es ging also hoch und dann runter. Hier konnte ich mit einem Zwischenspurt mal einige Plätze 09096138 klgutmachen. Mach einer ließ sich aber nicht abschütteln und auch Reinhard Joas kam dann wieder vorbei. Weiter ging es, wieder bergauf und dann nach 3 Kilometern am Stimmungsnest Weinberghaus vorbei. Hier gab es auch Wasser und dieses tat gut, denn die warme Luft stand regelrecht zwischen den Weinreben. nochmal bergab und dann sahen wir hoch oben das Ziel scheinbar vor Augen. Doch es war noch ein Kilometer und 700 m vor Ultimo ging es dann noch mal richtig steil bergauf. Die letzten 200 Meter war es dann etwas flacher, doch hier war es mit der Vernunft dann vorbei. Ein Endspurt musste unbedingt noch sein, um erst Claus Sobek und dann auf dem letzten Meter vor dem Zielkanal auch noch Reinhard Joas zu überholen. Am Ende waren es für mich 28:02 min, Platz 74 und in der M50 der 12. Rang. 4 km Bolzen aus Asphalt - das erinnerte an den legendären Hesselbergsprint, Wenn man so läuft, dann kann auch Ipsheim ein hartes Rennen werden.
Und es war ein schöner Abend, als während der letzten Zieleinläufe der rote Sonnenball unterging und wir in einer lauen Sommernacht unter dem Halbmond am Weinberghaus zusammensaßen.  Vielleicht gibt es noch einen schönen Altweibersommer - einen heißen Herbst können wir uns eigentlich schenken, das hatten wir in deutlich schwärzeren Zeiten zur Genüge...
Zielfoto: TSV Ipsheim