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Roßtal, 01.10.2017
Sonntagsausflug: 6,7 statt 8,6
Zusammen mit Marc ein kleiner Sonntagsausflug mit der Bahn - das Tagesticket Plus konnte noch abgefahren werden. Zielbahnhof war Roßtal-Wegbrücke und zufälligerweise fand am ersten Oktobersonntag unweit desselben der 12. Roßtaler Erntedanklauf statt. Traditionell dient der Reinerlös einem guten Zweck, unter dem Motto “Bewegt das Leben meistern”  kam der Reinerlös unter anderem der Selbsthilfegruppenarbeit der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. zugute. Nach dem nächtlichen Regen lockerte sich die Bewölwung dann ganz langsam auf, also gute Bedingungen für einen Landschaftslauf.
199 Finisher waren es insgesamt, davon 107 über die geplanten 8,6 km und 32 über die geplanten 17,8 km. Marc lief die lange, ich die kurze Strecke. Um Elf sollte der Start sein, das Ganze begann aber erst mal mit einer gemeinsamen Erwärmung. So ging es erst mit acht Minuten Verspätung los, zu Glück war es trocken. Der Start war ganz problemlos. Es wurde zwar beim Verlassen des Sportplatzes etwas eng, doch dann boten die Straßen wieder Platz, um sich einzusortieren. Nach einem knappen Kilometer ging es dann ins Gelände und auf noch mit Pfützen gespickten Waldwegen Richtung Süden.  Nachdem ich in Obernzenn noch mit den Nachwehen des Urlaubs zu kämpfen hatte, lief es diesmal vom Angang an recht gut. Zunächst konnte man noch das Geschehen an der Spitze verfolgen und dort setzte sich eine Führungsgruppe ab. Markus-Kristan Siegler (LG Erlangen) und Eike Loch (LAC Quelle Fürth), beide für die Langdistanz gemeldet, bauten ihren Vorsprung aus. Bei km 3 geschah dann das Malheur. Beide folgten den Führungsradler wie geplant scharf rechts nach Buchschwabach. Die Verfolger hatten die Spitze im Wald inzwischen aus den Blickfeld verloren. An besagter Stelle standen drei Wegweiser für verschiedene Strecken. Die Verfolger liefen dann nach halblinks und dann alle hinterher. Hier wäre wohl doch noch ein Posten angebracht gewesen. Ich wunderte mich später, als ich in Gegenrichtung ein 17,8km-Wegweiser für den Rückweg in eine andere Richtung zeigte, eigentlich sollte für selbige die zweite Runde ja genau umgekehrt als die erste sein. Dann kam auch schon Trettendorf in Sicht und die Kilometermarkierungen stimmten auch nicht mehr.  In Trettendorf stand dann wieder die Feuerwehr und es gab reichlich Anfeuerung. “Erste Frau”, hörte ich - knapp hinter mir war Silke Bittel unterwegs. Nun ging es also ganz normal wieder in Richtung Roßtal. Ein Läufer kam noch vorbei, Silke blieb immer einige Sekunden hinter mir. Dann, bereits in Roßtal, schossen nacheinander Markus-Kristan und Eike vorbei - sie waren die beiden einzigen Spitzenläufer, welche auf der ersten Runde nach Buchschwabach liefen. Sie schafften es aber dann, auf der zweiten Runde die Gesamtführung zurückzuholen, so dass auf beiden Strecken die Spitzenplatzierungen der Realität entsprechen. Am Beginn des Zielkanals stand auch eine Ordnerin, die mich auch, wie meine Vorläufer,  nach recht lotste. Erstere liefen aber die Langdistanz, zum Glück war die Zielmatte die gleiche, so dass die Uhr für mich nach 6,7 km bei 30:43 stehenblieb. Im Gesamteinlauf bedeutete dies Rang 14 von 109 und in der M55 den Tagessieg. Marc war da schon auf der zweiten Runde, er passierte nach 28:20 das erste Mal die Ziellinie und finishte dann nach 1:09:46 Std als Sechster.
Schaut man in die Einlauflisten, sieht man zwischen 37 und 45 Minuten sehr wenige Finisher bzw. Durchläufer - ab hier müssen sie dann wieder den richtigen Abzweig genommen werden. Da sich da das Feld im gewissem Maße schon einsortiert hatte, sind nur in diesem Grenzbereich die Platzierungen unklar und der Gesamteinlauf überwiegend realistisch...