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Hengstfeld, 31.12.2014
Versöhnliches Finale einer etwas verkorksten Saison

Von Schwäbisch Hall nach Hengstfeld - wie schon 2013 begann und endete meine Saison 2014 an den gleichen Orten. Doch dazwischen lag diesmal nicht nur eitel Sonnenschein. Ein Muskelfaseranriss setzte mich bei der Autobahnkreuz-Staffel für einen Monat ausser Gefecht. So waren es diesmal 44 Wettkämpfe, davon 42 erfolgreich beendete. 33 mal stand hinter meinem Namen TSV 1860 Ansbach in den Annalen, sieben Mal lief ich für die zum Jahresrende aufgelöste LG Kreis Ansbach, jeweils einmal waren es der TSV Dinkelsbühl und die Erber Mädels. Die Herrieder Aquathleten fehlen leider... So blieb das blaue Outfit auch in der Kiste, 42 mal kam das altvertraute Weissschwarz zum Einsatz. Einmal war weissrot angesagt - natürlich in Dinkelsbühl und einmal grün - natürlich in Feuchtwangen. An Grün, aber in einer helleren Nuance als das der Kreuzgangstädter werden wir uns 2015 gewöhnen müssen, aber das gewohnJoerg_Hengstfeld_2014te Weissschwarz wird uns wohl noch eine ganze Weile begleiten.
Bevor es am letzten Tag des Jahres ins Ländle ging, waren vier Stunden vor dem Start zum 28. Hohenloher Silvesterlauf noch zwei Runden im Ansbacher Hofgarten angesagt: Beim gemütlichen Silvesterlauf der Ansbacher - wir waren 19 Teilnehmer in der verschneiten Parkanlage.
Mit Nadine ging es denn später nach Hengstfeld. Der Veranstalter versprachen eine überwiegend geräumte, aber noch teilweise matschige Strecke - dreimal ist der Schneepflug langgefahren. Gegen den Galten Westwind, der das Nieselregen-Schnee-Gemisch den Läufern auf den Rückweg ins Gesicht blies, waren sie aber machtlos. 170 Läufer und Läuferinnen standen an der Startlinie und sie verteilten sich zu etwa gleichen Teilen auf die 10 und die 5 km. Ich wollte zwar auch mal die lange Runde um Gailroth kennenlernen, aber angesichts des Wetters beließ ich es wieder bei den 5 km. Der Startschuss fiel pünktlich und es ging trotz des großen Feldes recht problemlos los. 100 m nach dem Start kommt ja gleich eine Rechtskurve und dort wird die Strecke dann schmaler. Manch einer versuchte erst noch, um die Pfützen herumzulaufen, später gab er es wohl auf.  Nach einem Kilometer die Streckenteilung - Zehner nach rechts, Fünfer geradeaus. Die lang vermisste Lockerheit kam nun doch langsam. Im Rückenwind konnte ich es nun bis zur Wende rollen lassen. Kurz vor Michelbach kam dann die Spitze entgegen. Ich zählte einfach mal mit und gerade als Franz-Josef Heller als Vierter von vorne kam (später wurde er Dritter), verbesserte ich mich auf Platz 13, also etwa so wie immer in den letzten Jahren. In der Spitzkehre hieß es dann runterbremsen und anschließend gleich wieder beschleunigen. Nun ging es dem Wind entgegen. Einen Kilometer vor Ultimo habe ich mich dann auch an Lokalmatador Günter Hahn herangekämpft (der übrigens auch M50 ist) und konnte auf dem langen Anstieg nach Asbach einen sicheren Vorsprung rauslaufen. Trotz des schlechten Wetters herrschte im Asbacher Zentrum wieder beste Stimmung - die Fangruppe im Stimmungsnest schickte jeden mit viel Applaus auf die lange Zielgerade nach Hengstfeld. Der Kirchturm war aber im Nieselregen nur schemenhaft zu erkennen. Nach 21:39 min war es aber dann geschafft: Rang 12 und Sieger in der M50 - nach einer etwas verkorksten Saison ein versöhnliches Ende. Nun geht der Blick nach vorne...
Bild: Veranstalter SpVgg Hengstfeld