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Ipsheim, 12.09.2014
Berglauf im Regen

Nach den gelungenen 5000 m kann mal auch als schnelles Training diesen oder jenen Wettkampf riskieren. Da Adi und Angela auch zum 15. Ipsheimer Weinberglauf wollten, schloß ich mich ihnen an. Zwei Tage vorher genoss ich erst mal nach langer Zeit das erste Bahntraining in Leutershausen - bei bestem WJoerg1etter. Der Weinberglauf fand hingegen am Freitag statt und an diesem Tag regnete es nur einmal - von null bis 24 Uhr. Glücklicherweise ist die Strecke durchgehend asphaltiert, da blieb uns eine Schlammschlacht erspart. Immerhin konnten die 260 Läufer beim Start das Ziel sehen, vorher versteckten sich dieses und auch die Burg Hoheneck in den Wolken.  Kurze Erwärmung, erste bekannte Gesichter, dann Sachen verladen - um 18:45 Uhr ging es dann los: 5,8 km mit 100 Höhenmetern, inclusive der Gefälleabschnitte sogar etwa 170 m  Anstieg . Ich stellte mich recht weit hinten rein und ließ es auf den ersten flachen anderthalb Kilometern erst mal ruhig angehen. Als es dann “in die Berge” ging, erwachte das Wettkampffieber. Jetzt begann ich auch etwas aufs Tempo zu drücken und das sogar auch bergab. Doch immer war ich froh, wenn es dann wieder bergauf ging. Auch wenn ich in ganz anderen Dimensionen lief als 2011, schön war es trotzdem. Es was endlich wieder das Gefühl des Laufens, was ich so lange vermisst habe. Ich konnte auch bis zum letzten Meter kämpfen, bis es nach 29:49 Minuten geschafft war. Zugegeben, 2011 war ich fünf Minuten schneller, doch das war egal. Der erste Weg führte gleich zum Kleiderwagen, um sich im Regen umzuziehen und dabei Tee und ein alkoholfreies Bier zu genießen. Und bei der Verlosung gab es dann noch einen Massagegutschein über 70 Euro...
Es war “dank” der Bezirksmeisterschaften heuer auch mein sechstes Rennen für die auf dem Papier noch existierende LG Kreis Ansbach- und auch eines meiner letzten. 2015, wenn mit den Bayerischen Crossmeisterschaften in Ingolstadt und den Deutschen Crossmeisterschaften in Markt Indersdorf gleich zwei Winterhöhepunkte anstehen, wird dieser Vereinsname garantiert nicht mehr hinter meinem Namen stehen,
Nun geht es aber erst einmal mal nach Wieseth, dem vielleicht einmaligen Wenzeslauf, der nach der Zwangspause eigentlich mein Comeback sein sollte.
Foto: TSV Ipsheim