Kloster Sulz, 18.10.2015 Wenn wir schreiten Seit an Seit...

Der Kirchweihlauf in Kloster Sulz beschließt traditionell die Straßensaison im Kreis. Vor der Zeitumstellung drehen die Läufer
zum letzten Mal an einem lange hellen Sonntagnachmittag ihre Runden. Wenn es irgendwie geht, bin ich auch aktiv dabei und das möglichst auf der Langstrecke - das Team der Kirchweihfreunde hat
es verdient. Dies sorgte bei manchen schon für etwas Verwunderung, die mich eher als Mittelstreckler kennen. Aber ich bin ja erst in Kleinmachnow 7,5 km gelaufen, dann dürften die 7,2 km kein Problem sein.
Das Wetter passte: es war mit 7 Grad recht kühl, aber trocken. Die Zuschauer ließen sich nicht abschrecken, sondern sorgten an der Strecke, vor allem auf dem Dorfplatz für Stimmung. Leider standen
um 14:10 nur 30 Läufer und Läuferinnen an der Startlinie: 25 über 7,2 km und 5 über 2,4 km. Zunächst einmal präsentierte sich die Grüne Garde des TSV 1860 Ansbach, von links nach rechts Stefan
Schwager, meine Wenigkeit, Bianca Sturm, Peter Müller-Wechsler und Susanna Rinehart. Sechs Runden lagen vor uns und nachdem der Startschuss ertönte, ging es erst mal den Berg hinauf. Zunächst
wurde natürlich etwas taktiert. Nach der ersten Runde und der zweiten Bergbezwingung war dann Peter Müller-Wechsler an meiner Seite. Schnell waren wir uns einig - ab jetzt laufen wir gemeinsam weiter.
So kam es dann auch. Spätestens zur Halbzeit war nach vorne und nach hinten soviel Luft, dass kein sinnloser Spurt mehr erforderlich war. Adi fragte uns zwar eingangs der Schlussrunde, wer denn als erster die
Nerven verlieren würde, aber das war nicht geplant. Nur im Notfall, falls noch jemand von hinten kommen würde, wäre noch ein Endspurt
erforderlich gewesen und ich wäre ihn wohl nicht mitgegangen. So überquerten Peter und ich nach 32:34 min gemeinsam als Elfte die Ziellinie.
Es war also einmehr ein schöner Kirchweihlauf - nun beginnt die dunkle Jahreszeit.

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