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Köln, 04.06.2015
Langsam wird der Stadtwald zum Heimspiel04062015

Zum sechsten Mal in Folge stand ich nun beim Frontrun Cologne am Start. Damit hat sich Köln in die Reihe der anderen Metropolen wie Dentlein, Dürwwangen und Wettringen eingereiht, welche ebenso zu meinem üblichen Frühjahrsprogramm zählen. Die Zeit am Rhein war diesmal länger, denn ich reiste bereits am Vortag an. So konnte ich auch den Vorjahressiegespreis einlösen: eine 2-Stunden-Karte für das Neptunbad - ein edles Spa in den Mauern der um die Jahrhundertwende erbauten Städischen Badeanstalt. In der alten Schwimmhalle ist eine edle Koeln2015-1Muckibude, unten und ringsherum Saunen mit historischem und  japanischem Flair, warme Entspannungsbecken - es ist schön und normalerweise auch schön teuer - 2 Stunden 18 Euro...
Am Fronleichnamstag kam dann der Sommer. 25 Grad wurden es und der Start ist wie immer um 13 Uhr. So sollte es zum ersten Hitzerennen des Jahres kommen. Die Sache mit der Titelverteidigung hatte sich schnell erledigt. Bereits an der Anmeldung traf ich auf den Düseldorfer Michael Bartz und er hatte mir dortselbst bereits eine Minute abgenommen. Auch etliche andere kennen mich inzwischen schon als Stammgast, immerhin ist es nun schon mein sechster Start dort. Gemeinsam stellten wir auch fest: Glücklicherweise ist es im Stadtwald bis auf einige Abschnitte schattig.
167 Läufer und LäufKoeln2015-2erinnen standen um 13 Uhr am gemeinsamen Start über 5 und 10 km. Im großem Feld ging es auch gleich flott los, immerhin waren auch einige starke Läufer vertreten. Einige nahmen ihr Starttempo gleich zurück und dann hatte sich das Feld einsortiert. Das rote Trikot von Michael sah ich noch lange Zeit vor mir, am Ende nahm er mir wieder eine Minute ab.  Dafür hatte ich eine junge Dame neben mir: Claudia Maria Assmann vom SSC Köln und es ging zwischen uns beiden immer hin und her. Als es nach 3 km nochmal in die Sonne ging, spürten wir gleich wieder die Wärme, dann kam wieder Schatten. Nach 4 km konnte ich mich dann doch absetzen und versuchte noch zu einem Mann aufzulaufen - man weiss ja nie, ob er 5 oder 10 läuft. Er bog aber rechts in die zweite Runde ab, also ein Zehner. Ich hatte nun die Kulisse des RheinEnergie-Stadions vor mir und die letzten Meter auf der Allee bis zum Regenbogen. Michael feuerte mich noch auf den letzten Metern an - dann war es geschafft: 21:03 min (voriges Jahr waren es 21:05 min) und Platz 3. Einer war schon länger im Ziel: der Augsburger Andreas Pohle. So gab es also nach 2014 wieder einen bayerischen Sieg. Und wenig später kam Claudia Marie.  Wir drei Männer waren uns einig: die Wärme machte allen zu schaffen. 25 Grad sind zwar noch nichts, aber heuer konnte man sich ja noch nicht so recht an hohe Temperaturen gewöhnen.  Einen anderen Bekannten sah ich erst nach dem Zieleinlauf der Zehner: Am Start hielt sich Jeffrey Johnson dezent versteckt, am Ziel trafen wir uns dann. Er ist übrigens letztes Jahr auch in die M50 aufgestiegen...
Dann folgte bis zur Siegerehrung noch das übliche Beisammensein am Kuchenbüffet und wir waren uns einig, dass sich unsere Wege heuer noch einmal kreuzen werden.
Es war wieder eine schöne Zeit im Köln und dank der verbummelten KVB stand noch eine sportliche Leistung an: in zwei Minuten von der Linie 1 zum ICE am Deutzer Bahnsteig. Ich glaube, das Zugpersonal hatte den bereits eingeleiteten Türschließvorgang noch einmal zurückgenommen...
Bilder: SC Janus Köln