Nürnberg, 13.04.2024 Lockerer Lauf beim Parkrun-Geburtstag
Für dieses Wochenende war kein Wettkampf geplant. Zwischen Freitagstraining und Montagstraining liegen aber doch zwei tage Pause, so dass an einem davon etwas Bewegung
nicht schlecht wäre. Geplant war eine Fahrt nach Schweinfurt zum Deutschen Bunkermuseum und kurzfristig entschied ich mich, beim 231 Parkrun Wöhrder See zu laufen. Dann brauche ich
wenigstens nicht alleine durch den Wald zu laufen. Und der Wöhrder See liegt ja zwischen Ansbach und Schweinfurt fast an Wege. Im Gegensatz zum Würzburger Parkrun kannte ich auch die Örtlichkeiten. Viel gibt es eigentlich nicht zu erzählen. Es war ein
besonderer Lauf, denn der Parkrun Wöhrder See feierte seinen sechsten Geburtstag. So gab es mit 204 Teilnehmern ein sehr großes Feld und ausserdem ein üppig bestücktes Kuchenbüffet mit
Kaffee. Es war sonnig und angenehm warm. Ich traf etwa 25 Minuten vor dem Start ein, peilte kurz die Lage und lief mich noch sieben Minuten ein. Da traf ich auch auf Nils Haberzettl, der früher für
den TuS Feuchtwangen aktiv war, Nils wurde später in 19:05 Minuten Gesamtsiebenter. Es gab die übliche Ansprache, die Vorstellung der zahlreichen Helfer und Helferinnen und dann
knatterte eine Tante Ju direkt über uns hinweg - eine Maschine, die in diesen Tagen Erwärmemessungen durchführt. Beim Start wurde wie gewohnt heruntergezählt und es ging los. Nach einem kurzen schnellen
Abschnitt fand ich dann schnell mein Tempo und ließ es auf mir inzwischen schon bekannten Wegen einfach rollen. Nach etwa einem Kilometer war der 26-Minuten-Pacemaker Markus
Urbanitz bei mir und er sprach mich an, wann der “Ansbacher Brückenlauf” heuer stattfindet. Brückenlauf kam bestimmt von Brückencenter und ich musste ihn enttäuschen: den Citylauf gibt
es heuer nicht. Etwas später schaute er auf seine Uhr und zog etwas an, wir waren wohl zu langsam. Weiter ging es dann im großem Feld. Ich verzichtete auf Zwischenspurts und ähnliches.
Auf dem Schlusskilometer war eine Gruppe vor mir und hinter mir etwas Luft und ich sicherte eigentlich nur nach hinten ab. Es war zwar noch etwas schneller, aber beileibe kein Endspurt. Am
Ende standen 26:21 min zu Buche, schneller, als ich eigentlich gedacht habe. Unter 204 Finishern war ich 79. und in der M60 der Schnellste. Bald konnte ich mir noch den leckeren Apfel
-Rhabarber-Kuchen schmecken lassen, unterlegt mit zwei Kaffee, bevor es dann zur Straßenbahn ging. Von Nürnberg ging dann der kleine
Tagesauflug über Bamberg nach Schweinfurt, wo ich 5 Stunden war, und über Würzburg(Kurzberuch der Innenstadt) zurück nach Ansbach. Fotos: Alexandra Diez
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