Leutershausen, 27.04.2019 Alle Jahre wieder mit der Kugel Alles Jahre wieder ruft in Leutershausen die Kugel. Heuer war es
nicht anders. Damit ich nicht nur zum Fotografieren hinfahre, meldete ich nach und nahm ich selbige auch wieder in die Hand. Das Wetter spielte in der Geschichte der Leutershäuser
Werfertage schon immer eine wichtige Rolle. Auch bei der 39. Auflage der Traditionsveranstaltung zeigte sich der April von seiner typischen Seite. Die Schönwetterphasen wurden von drei
Regenfronten unterbrochen, von denen eine auch zu einer Zwangspause führte. Um 14 Uhr sollte es losgehen, zwischenzeitlich hat es auch geregnet, doch im Westen wurde es wieder heller. Zunächst
bestand aber Diskussionsbedarf. Es waren sechsten Männer ab U10 aufwärts und man überlegte eine Teilung des Wettkampfes. Nach einigem Hinundher blieb es dann doch bei einer
Konkurrenz, welche mit einer Regenunterbrechung neunzig Minuten dauern sollte. Bei kühlem Wetter hatte ich auch keine Lust, mir vor jedem Versuch die lange Hose auszuziehen, aber da war ich nicht der einzige.
Mein erster Versuch war wohl noch ein Probeversuch, das 6 kg schwere Eisen schlug bei 5,78 m ein. Den zweiten probierte ich
aus dem Stand, da fiel mit 6,02 m wenigstens die 6 m-Marke. Es folgten dann, wieder mit Angleiten 5,99 m und 5,95 m. Dafür war man aber mittendrin,
statt nur dabei, vor allem, wenn Dennis Edelmann seine Drehstoßtechnik präsentierte und mit seinen 17,25 m die Möglichkeiten der Anlage fast
ausreizte. Tobias Gußner tat es ihm gleich, allerdings flog das Eisen da nicht ganz so weit. Nach der Unwetterpause probierte es auch Robert Grau mal
wieder mit dem Drehstoß. Ja, der Regen. Als ich das fünfte Mal im Ring stand, regnete es bereits wieder und ich verlor im auffrischenden Wind fast das
Gleichgewicht. 5,83 m - wenig später wurde der Wettkampf unterbrochen. Nach der Zwangspause folgten dann noch 5,85 m - all das ein kleines Intermezzo zwischen den Laufveranstaltungen.

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