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Ingolstadt, 19.11.2016
Bonusrunde mit schnellem Ende19116305kl
Auch heuer klappte es terminlich wieder mit Ingolstadt. Das Bayerische Crossfestival lag genau zwischen unseren Crossläufen. Zu zweit ging es diesmal in den Hindenburgpark nach Ingolstadt, denn Marc wollte auch über die Langstrecke an den Start gehen. Für mich ist dieses Meeting
oftmals ein herbstlicher Langstreckenstart, da ja bei den Meisterschaften im Frühjahr auch reichlich 6 km auf dem Programm stehen. Der MTV Ingolstadt schenkte uns aber heuer auch noch einen Bon19116296klus, denn es waren nicht, wie früher 7, sondern 8 Runden, also 8,1 Kilometer.
Das Wetter verhieß nichts Gutes. Regen und Schnee waren im Wochenverlauf auf der Tagesordnung. Am Samstag war es dann wenigstens halbwegs warm, aber es regnete auch in Ingolstadt. Dementsprechend war auch die Strecke - eigentlich eine einzige Schlammpiste. Und das Langstreckenrennen war das letzte an diesem Tage. So konnten wir noch gut mitverfolgen, wie sich die Leutershäuser Jungs schlugen. Das mit der Erwärmung war dann etwas schwierig. Zum einem hatten wir aufgrund des Wetters unsere Sachen in der Kabine bzw. im Auto statt an der Strecke und zum anderen waren wie viel zu spät dran. Es reichte aber, um einmal über die Strecke zu rutschen, für mich waren sogar noch einige Steigerungen auf der Straße drin. Mit kurzer Hose und Spikes ging es dann über den Parkplatz und die Straße zum Start. Immer noch regnete es leicht. 28 waren wir und  es war klar: Wie immer ging es darum, nicht letzter zu werden. Vor allem ging es aber um die Langstreckenhärte, da wäre die Platzierung auch egal.
Kurz nach Drei forderte uns dann der Start19116331kler auf, an der nicht mehr vorhandenen Startlinie Aufstellung zu nehmen. Ohne Gedränge ging die Post dann auf und nach 100 Metern gleich den giftigsten Anstieg hinauf. Bald hatte es sich einsortiert und ich war immer dicht hinter den Neuburger Anton Lautner. Die eine Hälfte der Runde ging es bergauf und bergab mit etlichen Kurven durch die Wallanlagen, dann über die Wiese flach und gerade zum Start zurück. Am Berg konnte ich zunächst wieder zu Anton aufschließen, bevor er dann besser durch die Wallanlagen kam. Doch ganz langsam wuchs der Abstand, nach sieben Runden waren es dann doch 30 Meter, die er vor mir unterwegs war. Dafür versiegte der Regen. Zwischenzeitlich schoss auch der Mann in Orange vorbei: der Sieger Hagen Brosius vom MTV Ingolstadt und auch einige andere. Den Marc konnte ich auch gut verfolgen, etwa zur Rennhälfte war er etwa eine halbe Runde vor mir und wir begegneten uns zwei- oder dreimal an der gleichen stelle, bis er wieder etwas schneller wurde. Nach 38 Minuten waren die Wallanlagen zum achten und letzten Mal bezwungen. Ganz gurz ging auch der Puls unter 150 - scheinbar Luftholen für das, war kommen sollten. Ich wollte es einfach mal probieren, ob ich es noch schaffe, auf den letzten 300 Metern die 30 Meter-Lücke zu Anton zu schließen. Es klappte - am Ende waren es 20 Meter Vorsprung und eine Endzeit von 40:54 min.. Dafür lag ich wenig später auf einer Bierbank. Marc wollte mir gleich einen Becher Tee aufnötigen, doch Anton wusste, dass ich dafür noch nicht empfänglich bin. Drei Minuten später schmeckte dann aber der Tee. So ging es nach einem harten, aber schönen Rennen wieder mit Spikes und kurzer Hose über Straße und Parkplatz in die Kabine und kurz danach gleich zur Siegerehrung, wo es einen einen Sixpack Herrnbräu gab...
Als wie dann zurückgingen, tauchte die tiefstehende Sonne den Turm des Sportzentrums noch in ein goldenes Licht.