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Ansbach, 31.12.2015
Kurzer Trainingslauf als Saisonfinale
Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Wettkampfbericht vom 29. Hohenlohe-Silvesterlauf in Hengstfeld stehen. Eine kurzzeitige Erkältung machte aber einen Strich durch die Planungen. So waren die zweieinhalb Runden durch den Ansbacher Hofgarten die letzten Laufkilometer des Jahres 2015, zumal bereits während dieser das Wetter zu neuer negativer regnerischer Höchstform auflief.
30 Mann waren wir diesmal im Hofgarten - Hans Seeger, natürlich mit dabei, erinnerte sich an alte Zeiten, als zu Silvester im Hofgarten die Geschichte deIMG_0137kls Hofgartenlaufes begann. Während wir unsere Runden drehten, setzte der Regen ein...
Das Jahr 2015 gehr also zu Ende. Es wäre vielleicht besser gewesen, der Kalender hätte da eine Pause gemacht und es hätte dieses Jahr nicht gegeben. Wir können an vielen Rädern drehen, aber nicht am Rad der Zeit. Überall auf der Welt toben Krieg, Terror und Vernichtung. Vor fast 80 Jahren brannten in Deutschland Synagogen, jetzt sind es Flüchtlingsunterkünfte. Unfähige Politiker haben keine Lösungen, sondern werfen sich gegenseitig die selbstgemachten Probleme an den Kopf. Ehrenamtliche Helfer springen in die Bresche. Im Ansbacher Stadtrat geht das Ganze im Kleinen weiter... Für Leichtathletikfunktionäre sind Sportler nebensächlich und oftmals zweitklassig (siehe Philipp Pflieger ). Dank der "Kinderbespassung" sterben Meetings... Und am Wrack des einstmals so stolzen Schiffes mit den schwarzen Segelnn drohten weitere Hoffnungen zugrunde zu gehen.
Dass ich meine Wettkampfsaison nicht in Hengstfeld, sondern erkältungsbedingt mit einem kleinem Trainingslauf im Ansbacher Hofgarten beschloss, ist da nur nebensächlich.
Was noch bleibt, ist die Hoffnung. Die neue, junge und bald auch grüne Läufergarde des TSV Ansbach stimmt optimistisch und motiviert auch mich, weiter bei der Sache zu bleiben und zu hoffen, dass der Super-GAU ausbleibt. Manchmal hat ja schon nicht mehr viel gefehlt...
Ich wünsche Euch allen und Euren Angehörigen für das neue Jahr vor allem Gesundheit und Wohlergehen und den Sportlern unter Euch viele schöne Erlebnisse, spannende Wettkämpfe und viele Erfolge. Ich hoffe, dass wir uns oftmals im Kreise der Sportler sehen werden und ich Euch mit Wort und Bild immer beistehen kann (so wie viele von Euch mit Bildern, wenn ich selber laufe).  Für den Frustabbau  im Oktober möchte ich mich nochmals bei Matthias und Stefan entschuldigen. Natürlich sind wir alle TSVler und deswegen wollen wir alle den Namen des TSV 1860 Ansbach auf unserem Rücken in die Welt tragen - egal, ob dieser Rücken nun grün, schwarz oder weiss  ist. Wichtig ist, was draufsteht.
Für mich waren es in dieser Saison 44 Wettkämpfe. Anfangs noch in Weissschwarz, dann überwiegend in Grün und dreimal im Deutschlandtrikot. Längst nicht alle Hoffnungen reiften, doch unterm Strich muss ich diese Saison so nehmen, wie sie gelaufen ist. Es bleiben ja immer die schönen Erinnerungen - an Meisterschaften, an große Meetings, an schöne Auslandsrennen, an die Sportfreund, die man überall in Europa trifft... Das ist es, was es ausmacht und deswegen möchte ich das Jahr 2015 auch nicht missen - das erste Jahr nun auch offiziell unter den Namen unseres TSV 1860 Ansbach. Und für die Statistiker: vier Mal steht diesmal Dinkelsbühl in den Wettkampfannalen des Jahres, dreimal die schwedische Hauptstadt Stockholm. Jeweils zweimal schafften es Ingolstadt, Düsseldorf und meine Heimatstadt Ansbach in die Annalen.
Also dann, 2016 kann nur besser werden - die Zukunft sei mit Euch!

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