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Augsburg, 19.12.2016
Nummer 49 im Wellenburgwald
Franz-Josef Heller beabsichtigte, beim Augsburger Weihnachtslauf zu starten und bot eine Mitfahrgelegenheit an.  So trafen wir uns wieder mal am Rappenhof, aber nicht mitten in der Nacht, sondern erst um 7:30 Uhr in der Morgendämmerung.  Von dort ging es dann in den Wellenburger Walf, im Südwesten von Augsburg gelegen. Der Weihnachtslauf bildete auch den Abschluß der 39. Winterlaufserie. Erfahrungsgemäß sind die Lä18122016 Behrendtufer zahlenmäßig nicht so ganz stark besetzt (über 9,3 km waren es knapp 100), dafür ist die Leistungsdichte an der Spitze sehr hoch.
Start und Ziel sind mitten im Wald. Zur Wechselsachenablage reihten sich die Taschen um die Bäume und am Klo gab es keine Schlangen, denn es waren im weiterem Umfeld genug Büsche vorhanden... Zum Glück war es bei Temperaturen von etwa 1 Grad trocken.
Die dreimal zu durchlaufende Runde war 3,1 km lang und beinhaltete 60 Höhenmeter. Beim gemeinsamen Einlaufen lernte ich den Kurs kennen, Franz-Josef war vor Jahresfrist schon einmal dort. Dann noch die Steigerungen und die Anfeuerung der Frauen und der Nachwuchsläufer - sie starten um 9:30 Uhr.  Ganz normal denn in der letzten Viertelstunde umziehen und dann fanden sich knapp 100 Läufer am Start ein, Franz-Josef weit vorne, ich mittendrin.  Herunterzählen und Punkt 10 Uhr krachte der Startschuss in die Wolken. Auf den ersten 500 Metern ging es im Feld noch ziemlich hin und her, bis jeder sein Tempo gefunden hat. Es waren ausschließlich Waldwege, keinerlei Asphalt, aber auch keine Singletrails. Nach dem ersten Kilometer ging es wie verrückt mit fast 18 km/h bergab, dann langgezogen wieder hinauf. Beim Bergablaufen ging auch der Puls auf 180 hoch.  Nocheinmal hinunter, kurz Luft holen - der Puls ging noch einmal auf 140 runter. Dann der steile Anstieg zur Wanderhütte. Dort wartete das Ziel, aber es war noch nicht soweit. Nach 14:28 ging es in die zweite Runde. Jetzt wusste ich auch, wie die Strecke im Wettkampftempo zu nehmen ist. Mit fast 16 km/h ging es nun den Berg runter. Da hatte ich mich dann auch von einer Gruppe absetzen können, wo es immer hin und her ging. 300 m vor dem Zielanstieg überholte ich einen Läufer, welcher mir zurief: “Man überholt bergauf, nicht bergab.” Wenn ich aber bis zum Berg gewartet hätte, hätte uns die Meute wieder eingeholt.  So war ich dann alleine unterwegs, kam auch gut den Berg hoch und nach 28:52 min ging es in die letzte Runde. Diese sollte dann die schnellste werden. Vor mir war eine Fünfergruppe, die ganz langsam näherkam. Vor dem Zielanstieg waren es noch 10 m. Ein Läufer setzte sich ab und zog durch, die anderen Vier konnte ich dann schnell hintermir lassen. Mit etwa 13 km/h ging es dann trotz des Anstieges dem Ziel entgegen und nach 43:03 min war es geschafft: 60 . Gesamt und 11. in der M50. Franz-Josef hatte nach 37:23 als Gesamt-Siebzehnter und M45-Zweiter fertig und war bereits verschwunden - er wollte am Parkplatz noch Flyer verteilen. Ich zog mich an unserem Stammbaum erst mal um, dann folgten noch warmer Tee, ein Punsch und ein paar Stückchen Weihnachtsstollen.  Reichlich 15 Minuten dauerte die Wettkampfnachbereitung für mich, bis ich dann auch hinunter zum Parkplatz ging.
Das war nun also der 49. Wettkampf in diesem Jahr...
Foto: TG Viktoria Augsburg