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Gersthofen, 31.12.2016
Der Fünfzigste beim Fünfzigsten
Es Gersthofen1klpasste irgendwie: Der Fünfzigste beim Fünfzigsten. Mein 50. Wettkampf in diesem Jahr stand an und der Silvesterlauf in Gersthofen feierte seine 50. Auflage. Da verzichtete ich heuer mal auf den üblichen Trott und suchte andere Wege. Der Gersthofener Silvesterlauf ist einer der ganz Großen im Freistaat, mit 1800 Teilnehmern gab es einen neuen Rekord. Und die langjährigen Organisatoren wollen kürzer treten, so daß es heuer die letzte Auflage sein kann. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Die Stadt Gersthofen steht hinter der Veranstaltung (im Gegensatz zu manch anderen Kommunen) und würde sie gerne fortführen lassen. Auch die bisherigen Organisatoren boten ihre Mithilfe an, aber nur unter der Bedingung, dass der Silvesterlauf nicht durch einen kommerziell orientierten Veranstalter übernommen wird. Es soll ein Lauf von Läufern für Läufer sein.
Trübes Nebelwetter bei Temperaturen unter Null Grad, nördlich von Gesthofen fiel noch Industrieschnee. 1300 Starter über 9,7 km - das letzte Mal bin ich beim Ansbacher Citylauf in einem solch großem Feld gestanden. Angesichts der Temperaturen begab ich mich erst fünf Minuten vor den Start nach draußen und suchte mir irgendwo einen Platz im Feld. Punkt 11 Uhr ging es dann los und 15 Sekunden nach den Schuss überquerte ich auch die Startlinie. Es ging erst durch die Innenstadt. Ein Linienbus kämpfte sich ganz langsam durch die Läufermassen, abber inzwischen hatte isch das Feld schon etwas entzerrt. Dann ging es noch mal durch den Startbogen und dann hinaus über den Lech in die Lechauen. Zunächst auf der gesperrten Straße und dann auf Feldwegen von Weiler zu Weiler. Eine schöne, aber auch sehr windanfällige Strecke. Gelegenheit zu kurzen Gesprächen ergaben sich auch. Nach acht Kilometern trug der Westwind bereits die Stimme des Stadionsprechers über den Lech, doch wir mussten erst noch nach Süden zur Brücke. Ein Schuld: Noch 400 m, dann ging es im Sportgelände über die Fußballplätze bis zum Ziel vor der Haupttribüne. Für mich standen so in 45:26 min der 307. Gesamtplatz und der 37. Platz in der M50 zu Buche. Ein eher etwas lockerer Lauf, aber vor mir lagen ja noch sechs Kilometer. Erst aber noch kurz abduschen und dann ging es weiter...