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Düsseldorf, 28.03.2015
Emotionen im Südpark
Der Schock saß tief am Dienstag:  Saß vielleicht schon jemand an Bord der verunglückten German-Wings-Maschine, der zum Düssel-Cup wollte...?  So recht konnte ich für dieses verlängerte Wochenende nicht in Urlaubsstimmung kommen.  Da für Melk heuer nichts zusammengeht, ging es eben statt an die Donau mal an den Rhein. Den Kölner Dom ließ ich zunächst mal links liegen, doch ich werde ihn bald wiedersehen.
Neben Baustellenstadt-Besichtigung und anderen Sehenswürdigkeiten führte so am Freitag der Weg auch ins Rathaus, wo das Kondolenzbuch der Stadt auslag.  Das Leben ging aber weiter. Über den täglichen Altbierwahnsinn in der Altstadt breiten wir mal dezent den Mantel des Schweigens. Doch auch28035098kl sportlich war alles im normalem Rahmen und dann doch stimmungsvoll wie immer. Das zeigte sich schon am Freitagabend beim Check-In mitsamt dem parallel laufenden Beachvolleyballturnier. Für Samstag stand dann bei der neunten Auflage des Düssel-Cups, der wie immer eine Woche vor Ostern stattfindet, das Laufen auf dem Programm. Dies war die einzige Sportart, wo das Wetter eine Rolle spielt, denn der Rest findet unterm Hallendach statt- Doch das Wetter spielte mit. Sonnenschein über den Südpark - was will man mehr. Um 10 Uhr war der Start geplant, fünf und zehn Kilometer gemeinsam. Langsam wurde es nach einer kühlen Nacht warm, doch es war nach dem Sturm des Vortages noch etwas windig. Begrüßungen, warmmachen - alles wie immer. Kurze Ansprachen, dann versammelten wir uns an der Startlinie. Herunterzählen von Zehn auf Null, dann gings ohne Gedrängel los. Schnell fand ich mich etwa auf Platz sechs wieder, aber dies waren ja beide Strecken. Der Südpark, das Landesgartenschaugelände von 1987 bildet schöne Laufstrecken, aber die Wege sind selten gerade und auf der Ideallinie ist manchmal auch ein Kopfsteinpflasterstreifen. Ein oder zwei überholten mich noch, dafür überholte ich noch andere. Beim Einlaufen hatte ich mir vor allem den letzten Kilometer angeschaut - es wäre nicht nötig gewesen. Ich machte zwar noch einen Platz gut, aber es war ein “Zehner” Nach einer langen Geraden ein kurzen Schwenk und dann war auch schon das Ziel erreicht. Zwei waren schon da: Der Belgier Fredderic Dobbels und der Düsseldorfer Lokalmatador Michael Bartz - also war ich Dritter. 20:36 - das passt. Michael meinte, dass die Strecke nicht leicht war, eben auch durch die Kurven und den Untergrund. Unerkannt blieb ich nicht, eben wegen den Kölnern...
Nach dem Duschen folgte eine schöne Siegerehrung und es gab ein reichhaltiges und kostenloses Büffet in der Turnhalle.  Nächstes Jahr der 10. Düssel-Cup...? Vorher ruft erst mal wieder der Dom...
Im Bild: v.l.n.r. Fredderic Dobbels, meine Wenigkeit und Michael Bartz.