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Auernheim, 13.08.2016
Schöne Premiere mit Pech am Ende
Eine kleine Meldung im Altmühlboten: In Auernheim findet nach mehrjähriger Pause wieder das Dorffest statt und aus diesem Anlaß gibt es die Premiere des Dorffestlaufes. 5,1 km, das geht an einem Samstag nachmittag. Also führte mich mein Weg in Mittelfrankens höchstgelegendes Dorf - die Kirche steht 634 m über Normalnull.  Es war warm an diesem Nachmittag und in Auernheim, auf den Höhen des Hahnenkamms gibt es wohl keine einzige ebene Fläche. Die schöne 5,1 kmlange Runde um den Ort ging nur bergauf oder bergab und bot wenig Schatten.
Die Veranstalter des SV Auernheim um Michael Müller wurden regelrecht überrannt. 102 Teilnehmer, davon 62 im Hauptlauf. Obwohl alle Teilnehmer bei der Anmeldung direkt in den Computer eingegeben wurden, ging es mit lediglich zehn Minuten Verspätung mit dem Bambinilauf los. Um 16:40 Uhr waren wir dann dran. Noch eine kurze Unterhaltung mit den späteren Sieger Michael Schramm, dann der Start. Viele liefen gleich wie vom Hafer gestochen los und es ging gleich steil bergauf zur Kirche. Irgendwann hatten die meisten aber ihr Pulver verschossen. Jenseits des Sportplatzes gab es dann Schatten, aber auch einen crossigen Untergrund. 1 km vor dem Ziel hatte ich mich auf Platz 5 vorgekämpft und schon lange hatten wir den Kirchturm im Blick. Ich wähnte mich im Zickzack noch irgendwo auf der Strecke und bog im Trance noch einmal rechts ab, wo es bereits nach links auf die Staatsstraße ging. Ein junger Auernheimer schaute nur zu... Als ich merke, dass ich falsch lag, waren die vorher überholten Chiara Ringlein und Stefan Hertlein wieder vorbei. Dabei ließ ich es dann auch, nur noch locker ins Ziel laufen, von hinten kam keiner mehr.  So war es also in 23:29 min Platz Sieben im Gesamteinlauf und der Sieg in der M50 - der nächste M50er kam hinter mir ins Ziel..Und ohne den Umweg wären es etwa 22:30 gewesen, aber sei es drum... Michael, Chiara und ich sind dann noch gemeinsam ausgelaufen und haben das Rennen noch einmal Revue passieren lassen.  Nun muss ich hoffen, den wohl auch warmen Zehner in Roth irgendwie zu er- und zu überleben.
Es bleibt zu hoffen, dass es einen zweiten Dorffestlauf gibt. Den Fehler mit der fehlenden Frauenwertung hat Micheel Müller schon selber erkannt. Dann wären vielleicht noch: Meldung mit Meldezetteln (geht schneller), etwas zu trinken im Ziel und Aushängen von Ergebnislisten vor Ort. Die Strecke ist schön mit und für Speis und Trank ist auf dem Dorffest gesorgt - sogar läuferfreundliches alkoholfreies Bier gab es dort...