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Weißenbrunn, 02.12.2017
Allein und doch nicht allein durch den Winterwald
02127010 Scharrer Behrendt
Ende September schrieb mich Werner Kern an, dass der Dünencross in Weißenbrunn in seine zweite Auflage geht. Damit war klar, wo ich am ersten Dezembersamstag sein würde, zumal die Termine unserer Crossserie ja dazu passen.
Bei der Premiere hatten wir Sonnenschein bei Null Grad, diesmal war es trübe und noch etwas kälter. Wo die morgendliche Sonne nicht hinkam, lag auch noch etwas Schnee. Bei der Anmeldung erfuhr ich etwas von einer Streckenänderung. Der Zipfel kam mir vorher schon auf dem Streckenplan neu vor und so war es auch. Es ging am ohnehin schon höchsten Punkt der Strecke gleich mal noch 15 Höhenmeter weiter bis zur Ortsverbindungsstraße Ernhofen-Weißenbrunn. Beim Einlaufen lief ich die Runde ab und konnte mich auch davon überzeugen, dass der Berg hinterhältiger geworden ist. Die letzten Meter bis zu besagter Straße sind nämlich die steilsten. 02127022 kl
Ich war übrigens nicht der einzige, der sich nach dem Streckentest entschloß, mit Spikes zu laufen. Kein Vergleich mit Dinkelsbühl, aber es war ab und an etwas rutschig.
30 Starter waren wir heuer, mit Roland Rigotti und Felix Mayerhöfer standen auch die Favoriten schon fest. Auch die gelbe Garde des MTP Hersbruck mischte vorne mit. Es wurde heruntergezählt und mit Jagdhorn ging es los. Der Weg ist recht schmal, aber schnell sortierten sich die Dreizig ein. Nach 500 Metern war ich schon alleine unterwegs, eini02127101klge Meter hinter mir eine größere Gruppe.  Am Berg kam dann Klaus Scharrer an mir vorbei - die Gruppe war ihm zu langsam. Das Bild mit ihm in Rot entstand eben am Scheitelpunkt der Strecke. Er lief dann zu mir noch zwei Minuten heraus. Dann war Thomas Dittmann etwa 20 Meter hinter mir. Es ging wieder bergab und kurz vor dem Ende der Runde begrüße uns jedesmal ein Ziehharmonikaspieler. Anfeuerungsrufe, natürlich auch von den Eltern von Roland Rigotti. In der zweiten Runde kam ich dann in Schwung. Bergauf diesmal mehr Tempo gemacht und dann bergab eine halbe Runde die Speed hochgehalten. Mein Vorsprung vergrößerte sich wieder. Dritte Runde, nichts neues. Am Scheitelpunkt der Strecke die kleine Anfruerungsgruppe, dann hing es bergab. Einer von den Hersbruckern kam entgegen und feuerte an, dann die spitze Rechtskurve und der Weg zum Ziel, welches zu zunächst noch im Wald versteckte. Nach 42:29 min war es geschafft. Elfter gesamt und dritter in der M55. Lange hielt ich es am Ziel nicht aus, Schnell eine Jacke übergezogen, einen Becher Tee getrunken, dann stöckelte ich mit Spikes und einem weiteren Becher Tee über die Landstraße zurück zum warmen Sportheim. In selbigem gab es dann eine schöne kleine Siegerehrung mit Fotos der Sieger und einem Bild von mir mit den Organisatoren - geschossen vom Felix Mayerhöfer....
Warum das Rennen Dünencross heißt - Werner Kern hat die Antwort: Die Landschaft der Laufstrecke waren vor 10000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit tatsächlich Sanddünen. Aus dem westlichen Franken brachten starke Winde viel Sand herüber und lagerten diesen am Albrand ab. Die Dünen sind mittlerweile mit Wald bewachsen, aber noch sehr gut erkennbar.