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München, 11.10.2026 Kristina Höhn kratzt am eigenen Kreisrekord Über 36000 Läufer und Läuferinnen gingen beim diesjährigen
München-Marathon über die verschiedensten Distanzen an den Start. Auch die Königsdisziplin konnte mit einem Rekord aufwarten: 9113 Marathonis absolvierten die 42,195 Kilometer durch die Landeshauptstadt. Der
Tagessieg bei den Männern ging nach 2:10:53 Stunden mit fünf Minuten Vorsprung an den Äthiopi er Alazar Terefsa. Nina Reuter (Frankfurt Athletics) erwies sich nach 2:32:03 Stunden als schnellste Frau des Tages.
Im Rahmen der Traditionsveranstaltung wurden auch die Bayerischen Marathonmeisterschaften ausgetragen. Nach der Verletzungspause hat Kristina Höhn (TSV 2000 Rothenburg) nun endgültig zu alter Form
zurückgefunden. Als Fünfte des Gesamteinlaufes erreichte sie nach 2:47:48 Stunden hinter der neuen Meisterin Kristina Höhn sowohl bei den Frauen als auch in ihrer Altersklasse W35 die Vizemeisterschaft.
Getragen von der Stimmung und dem Support lief sie ein recht gleichmäßiges Rennen und verlor nach einer Halbmrathonzwischenzeit von 1:23:17 Stunden auf dem zweiten Abschnitt kaum an Boden. Ich einer Hinsicht
war es sehr knapp: Mit ihrer Zeit von 2:47:48 Stunden verfehlte Höhn ihren vor 15 Monaten in Hannover aufgestellten Kreisrekord lediglich um eine Sekunde. Katja Funk vom TSV Burghaslach erreichte nach
3:50:13 Stunden das Ziel am Olympiasee und konnte sich über einen fünften Platz in ihrer Altersklasse W55 freuen. Der Ansbacher Dominik Friedrich war mit seinen
Vereinskollegen des MTV Ingolstadt angetreten, um die Mannschaftsmeisterschaft an die Donau zu holen. Der 31-Jährige sicherte sich im Männerfeld der Titelkämpfe nach 2;33;50
Stunden den fünften Platz und verbesserte seine im Frühjahr in Hannover aufgestellte persönliche Bestmarke um drei Sekunden. Mit seinen Vereinskollegen Julian Tim Fischer auf Rang Vier und Joshua Frank als Sechsten bedeutete dies auch
ungefährdetes Mannschaftsgold für das Ingolstädter Trio. Daran konnte auch ein Doppelsieg der LG Erlangen durch Oliver Tschoppe und Felix Wunderlich nichts ändern.
Beim der 41. Auflage des Marathons absolvierte selbstverständlich auch Fritz Edelmann sein 41.Rennen durch die Landeshauptstadt. Nach 5:19:38 Stunden
sicherte sich der Altentrüdinger vor dem Fürstenecker Gerhard Wandel auch die Bayerische Seniorenmeisterschaft in der M75. Nach elf Jahren stand der Merkendorfer Timo Reif von der Pleinfelder
Mannschaft ohne Namen wieder am Start eines Marathons und wollte seine Bestmarke von 3:13:01 Stunden angreifen. "Die Luft hätte für zwei Rennen
gereicht, die Wade reichte nur für ein halbes". Nach 3:22:33 Stunden, gerade so schnell, dass besagte Wade nicht krampfte, brachte er sein Rennen mit einem fünften Platz in der M45 zu Ende.
Weitere Aktive aus unserer Region starteten außerhalb der Meisterschaften in der offenen Wertung. Der vereinslose Merkendorfer Christian Fischer hatte
die Drei-Stunden-Schallmauer im Visier, konnte jedoch im letzten Drittel das Tempo nicht ganz halten. Am Ende standen für ihn 3:04:52 Stunden auf der Uhr. Michael Schulz
vom TuS Feuchtwangen finishte nach 3:16:18 Stunden. Steffen Ulrich (1.FC Sachsen) unterbot mit seinen 3:59:49 Stunden knapp die Vier-Stunden-Marke. Chrissi Dittrich und Meike Schuh,
beide von WLB Sports Ansbach, liefen gemeinsam und passierten nach 5:00:57 Stunden den Zielbogen.
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