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Ansbach, 29.07.2026
135 trotzen beim 22. Läufertag der Hitze, 50 davon über 5000 Meter
290720260381 5000m A-Lauf
135 Läuferinnen und Läufer ließen sich beim 22. Ansbacher Läufertag von den anfangs noch hochsommerlichen Temperaturen nicht abschrecken , auf der Sportanlage des Theresien-Gymnasiums die Distanzen von 5000 oder 800 Meter unter ihre Füße zu nehmen.  Der Einzugsbereich reicht zwischenzei290720260588 Pfanzelt Assenbaum1tlich weit über die Grenzen Mittelfrankens hinaus. Auch wurden hier die Kreismeister des BLV-Kreises Ansbach ermittelt. Für die zahlreichen Helfenden des TSV Ansbach wurde es ein langer Abend, belohnt wurde es mit allgemeiner Zufriedenheit aller Teilnehmenden sowie der Hoffnung290720260635 Marie Brand Ziel, auch im Folgejahr ohne Teilnehmerlimit dabei sein zu können. Gegen die anfängliche Hitze half zumindest die Wasserstation, bis es dann zum Sonnenuntergang etwas abkühlte.
Aufgrund dem seit einem Jahrzehnt andauernden Meetingsterben gibt es kaum noch Möglichkeiten, außerhalb des Elitebereiches 5000 Meter zu absolvieren, der Ansbacher Läufertag gehört dazu.  So waren es heuer wie im Vorjahr 50 Männer und Frauen aller Altersklassen, welche in drei Zeitläufen am Start standen, vermutlich das teilnehmerstärkste fränkische 5000m-Meeting. Die Leistungsgrenze des A-Laufes lag bei etwa 17:30 Minuten und selbiger war mit 20 Startern eigentlich überfüllt. Nachdem Wolfgang Ebert das große Feld problemlos auf die Reise schickte, setzten sich zunächst Joseph Hof (LG Erlangen) und der Vorjahresvierte Richard Assenbaum an die Spitze. Letzter verlor dann aber den Anschluss. In der Verfolgergruppe übernahm der Eichstätter Elias Pflanzelt die Initiative. Aufgrund eines Zugausfalls verspätet angereist, war der 22-Jährige bald auf Betriebstemperatur. Im letzten Renndrittel übernahm er die Führung und sicherte sich in seinem ersten 5000-Meter-Lauf nach 16:16,17 Minuten den Gesamtsieg. Assenbaum folgte nach 16:23,34 Minuten, Rang Drei ging nach 16:41,63 Minuten an Daniel Heim vom Team Klinikum Nür290720260358 Christiane Hechtnberg. Der Langfurther Thomas Dahmen (TSV Dinkelsbühl) erwies sich als Schnellster Läufer aus unserer Region. Mit seinen 17:00,77 Minuten verbesserte er seine vor Jahresfrist an gleicher Stelle aufgestellte persönliche Bestmarke um 30 Sekunden und seine Vorjahresplatzierung um einen Platz auf Rang Fünf. Marathonläufer Johannes Strobel (TSV Ansbach) unterbach auf der Rückkehr von einem Schulausflug in Straßburg einen Kilometer vor seiner Wohnungstür die Reise und finisht290720260194 Valentin Herrmanne nach 17:42,92 min als Gesamtzehnter. Mit Florian Wiehl (19:11,74 min), Robert Dahmen (19:21,02 min), Moritz Uhl (21:04,57 min) und Moritz Gogolka (21:07,06 min) waren auch im B-Lauf starke Vertreter des gastgebenden TSV Ansbach vertreten. Im C-Lauf bewies in der Abenddämmerung Wilhelm Maußer (TV Heilsbronn) mit seinen 21:53,10 Minuten, dass man auch mit 67 Lebensjahren noch schnell laufen kann.
Marie Brand - wer sonst? Nachdem die Neunzehnjährige in den Farben der LG Hohenlohe im Jahre 2025 bei ihrem ersten Auftritt siegreich war, rückte sie auch heuer wieder mit einer starken Abordnung aus den Ländle an. Es sollte sich lohnen, denn Brand wiederholte nach 17:49,36 min ihren Vorjahressieg. Es war jedoch recht knapp, denn Laura Mazzzocca (TF Feuerbach) mit 17:52,04 min und Sandra Burkhardt (LAZ Ludwigsburg) mit 18:02,45 min standen ihr kaum na290720260666klch, alle drei ebenfalls aus dem Nachbarland.  Tanja Schienagel (TSV Dinkelsbühl) erwies sich als Gesamtsechste nach 19:39,23 min als schnellste Läuferin aus unserem Kreis, sie verfehlte damit ihre Bestmarke lediglich um eine Sekunde.
Über 800 Meter waren die männlichen Starter mit 45 Teilnehmern deutlich in der Überzahl. An der Spitze wiederholte sich das Vorjahresbild, jedoch in einem deutlich höherem Level. Der Vorjahressieger Valentin Herrmann (TSV Ansbach) wollte es diesmal wissen. Mit dem Startschuss setzte sich der Achtzehnjährige Ansbacher vom Feld ab und lief allein gegen die Uhr ein souveränes Rennen. Besagte Uhr bleib dann bei 1:59,80 Minuten stehen, der zweitbesten Leistung des Ansbachers und nur knapp drei Zehntel unter seinem jungen Hausrekord. Auf den weiteren Plätzen folgten wie im Vorjahr nach 2:05,84 min mit um drei Sekunden verbessertem Hausrekord Leon Albrecht (TV Leutershausen) sowie nach 2:10,29 min Lukas Frank von der LG Hohenlohe.
Vor Jahresfrist noch Zweite, konnte sich die Ansbacherin Christiane Hecht diesmal bei den Damen unter 26 Frauen den Tagessieg sichern. Seit dem Jahreswechsel startet die Neunzehnjährige jedoch nicht mehr für den TSV Ansbach,sondern für den TSV Zirndorf. Mit ihrenn 2:21,41 Minuten verfehlte sie ihren Hausrekord lediglich um eine Sekunde. Lia Hammer (TuS Feuchtwangen) sicherte sich mit neuer persönlicher Bestleistung von 2:31,56 min Rang zwei. Marie-Sophie Niebling (TSV Ansbach) verfehlte als Gesamtdritte mit 2:33,52 Minuten ihre persönliche Bestmarke lediglich um eine Zehntel.
Im Vorprogramm standen Sprintstaffeln auf dem Programm, hier waren der TSV Ansbach mit vier Staffel sowie der TV Leutershausen und der TSV Altenberg mit jeweils einem Quartett vertreten.