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Herzogenaurach, 20.06.2026 Fünf Mittelfränkische Titel für Feuchtwangen, drei für Ansbach Die Turnerschaft Herzogenaurach richtete
erneut die Leichtathletik-Bezirksmeisterschaften der Altersgruppen U16 und U14 aus. 211 Sportler und Sportlerinnen aus 24 Vereinen gingen bei hochsommerlicher Hitze auf der Sportanlage am Dohnwald an den Start. Aus
unserer Region waren fünf Vereine vertreten. Fünf Titel und zwei Vizemeisterschaften gingen an den TuS Feuchtwangen. Der TSV Ansbach sammelte drei Titel, drei zweite Plätze und zwei dritte Plätze. Für den TSV
Burghaslach gab es zweimal Rang drei, die kleinen Vertretungen des TSV Ipsheim und des TSV Scheinfeld schafften es leider nicht auf das Podium. Mit zwei Titeln in der Altersklasse W15 erwies sich Emma Lautner
(TuS Feuchtwangen) als erfolgreichste Athletin. Den Weitsprung entschied sie mit 4,96 Metern für sich, hatte hier aber noch mit Anlaufproblemen zu kämpfen. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 12,66 Sekunden
entschied sie die 80 Meter Hürden für sich, dies bedeutete wie auch ihr zweiter Platz über 100 Meter mit 13,08 Sekunden die Bestätigungsnorm für die Süddeutschen Meisterschaften. Nachdem sie vor Wochenfrist in
Pfaffenhofen mit dem Speer hauchdünn ie 30 Meter-Marke verfehlte, knackte sie diese nunmehr und sicherte sich mit ihren 30,76 Metern als Viezemeisterin auch die B-Quali für die Bayerischen Meisterschaften.
persönlichen Bestweite von 30,76 Metern. Als einzige Vertreterin des TSV Ipsheim bei diesen Titelkämpfen konnte sich Lena Geißendörfer hier mit 23,61 Metern Rang Vier sichern. Beim Weitsprung wurde sie mit neuem
Hausrekord von 4,62 Metern Fünfte. Einen neuen Kreisrekord gab es über 800 Meter der W12-Mädchen. Nachdem Lia Hammer vom TuS Feuchtwangen vor Wochenfrist in Münnerstadt die 2000-Meter-Marke auf
7:14,0 Minuten drückte, verbesserte sie nunmehr den von Claudia Laugner (TSV Ansbach) im Jahre 1987 aufgestellten 800-Meter-Uraltrekord um eine Sekunde auf 2:31,96 Minuten. Vom Start weg lief sie ein hohes Tempo und
glänzte mit einen nanggezogenen 500-Meter-Endspurt. Damit unterbot sie sogar die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften der U16, jedoch darf sie aufgrund ihres noch jungen Alters dort nicht starten.
In den Entscheidungen der Altersklasse W13 bestätigte Isabel Rollsing (TSV Ansbach), dass Hürdenlauf und Stabhochsprung bestens zueinander passen. Deutschlands Nr. 1 im Stabhochsprung des Jahrgangs
2013 holte sich Über 60 Meter Hürden mit deutlichem Vorsprung nach 10,59 Sekunden den Meistertitel. Über 75 Meter sichert sie sich Rang Drei, wobei sie bei ihrem Vorlaufsieg in 10,41 sec bei Gegenwind etwas
schneller war als im Finale in 10,48 sec bei leichten Rückenwind. Ein großartiger Leistungssprung katapultierte Marie-Sophie Niebeling im 800-Meter-Lauf der W13 auf den zweiten Platz. Trotz der 35 Grad steigerte
sich die angriffslustige Mittelstreckenläuferin um zehn Sekunden auf beachtenswerte 2:33,41 min. "Ich riskiere ein hohes Anfangstempo" hatte Niebling nach ihren intensiven Trainingseinheiten angekündigt
und sich mit dieser Zeit nicht nur für die Bayerische Meisterschaft der ein Jahr älteren W14 Ende Juli qualifiziert, sondern sie stürmte auch auf Rang vier der Bayerischen W13-Bestenliste im 800-Meter-Lauf. Jana
Rost (TSV Burghaslach) verfehlte mit ihren 7,49 Metern beim Kugelstoß der W13 nur knapp ihren Hausrekord und durfte sich über einen dritten Platz freuen. Finja Kropf (TSV Burghaslach) steigerte sich in der
Weitsprungentscheidung der W14 um über einen halben Meter auf 4,37 Meter, was ebenfalls Rang Drei bedeutete. Dass der TSV 1860 Ansbach seit Jahren eine Hochburg im Hürdenlauf ist, bewiesen auch Paul
Guttenberger und Samuel Mayle über die 60 Meter Hürden der M13. Guttenberger gewann in 11,29 sec den Titel und Mayle wurde Vizemeister mit 11,69 sec. Paul Guttenberger belegte seine Schnelligkeit zudem mit einem 2.
Platz im 75 Meter Sprint in 10,72 sec. Ein drittes Mal durfte Guttenberger nach dem Kugelstoß auf das Siegerpodest steigen: 8,67 Meter bedeuteten für das Mehrkampftalent Rang drei. Im Mittelstreckenbereich der M13
dominiert Ben Möbus vom TuS Feuchtwangen. Nach langsamen Beginn steigerte er sich in der zweiten Runde des 800-Meter-Rennens kontinuierlich und sicherte sich nach 2:24,86 min den Titel. Sein Vereinskamerad Janto
Spät steigerte sich beim Huchsprung seiner Altersklasse M14 auf 1,58 m und sicherte sich damit den Titel. Beinden zwölfjährigen Buben ging der Hochsprung-Titel an Paul Kinzelmann von TSV Ansbach. Technisch versiert
überquerte er seine Siegeshöhe von 1,39 Metern im ersten Versuch, was auch eine persönliche Bestmarke war.
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