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Dombühl-Schnelldorf, 20.06.2026 Die Entscheidungen fielen auf der Schlussetappe

Das Organisationsteam des TuS Feuchtwangen konnte sich beim 26. Staffellauf am Autobahnkreuz über sehr guten Zuspruch freuen. 28 Teams,
zehn mehr als vor Jahresfrist, absolvierten die fünf Etappen von Dombühl nach Schnelldorf. Die Zahl der Einzelstarter, welche die 32 Kilometer
alleine absolvierten, verdoppelte sich auf sechs. Nachteilig war jedoch der späte Start hinein in die Nachmittagshitze des Hochsommertages, jedoch gab es diesbezüglich keine gesundheitlichen Probleme.

An der Spitze gab es abwechslungsreiche und spannende Rennen. Nachdem Dombühls Erster Bürgermeister Jürgen Geier zum ersten Mal eine
Waffe in seine Hahn nahm und am Rathaus den Startschuss abfeuerte, brachte auf dem Weg nach Schillingsfürst Oliver Trottler das Team der
Herrieder Aquathleten in Führung, knapp gefolgt von Johannes Seefarth, dem stärksten Läufer des FC Dombühl. Beim zweiten Wechsel konnten
die Aquathleten ihre Führung ausbauen, Dombühl lag noch auf Rang Zwei. Als Dritter passierte Thomas Dahmen von gemischtem Trio des TSV
Dinkelsbühl ohne Stopp den Wechselpunkt. Ihm gelang es im Vorfeld nicht, weitere Läufer oder Läuferinnen zu motivieren, so mussten nach
Startläufer Johannes Reulein erst Thomas Dahmen und dann Tanja Schienagel jeweils zwei Etappen am Stück absolvieren. Dies hinderte
Dahmen jedoch nicht, sich in den Bergen der Frankenhöhe auf der Speedetappe nach Wettringen den Titel des Bergkönigs zu erkämpfen. Doch von hi nten nahte mit dem Nachwuchstalent Christoph Seibold ein junges Nachwuchstalent de s Crailsheimer Teams, welches dem Langfurther lediglich um 21 Sekunden nachstand. Somit wuchs die Spannung an der Spitze. Auch beim letzten Wechsel in Gailroth lagen die
Aquathleten noch an der Spitze, doch das Crailsheimer Team hat schon deutlich aufschließen können. Hier übernahm der 59-Jährige Günter Seibold das Holz und selbiger zählt immer noch zu den besten
deutschen Seniorenathleten seines Alters. Er schaffte es dann, auf dem Schlussabschnitt die Führung zu übernehmen, so dass der Gesamtsieg wie im Vorjahr erneut an die Jagst ging, diesmal mit 39
Sekunden Vorsprung vor den Herriedern. Im Kampf um den dritten Platz des Gesamteinlaufes nahm Tanja Schienagel ihren zweiten Anschnitt hinein nach Schnelldorf in
Angriff. Ohne Vorbelastung hatte hier jedoch Manuel Huber als Schlussläufer des FC Dombühl die besseren Karten. An Orteingangsschild von
Schnelldorf übernahm er Position Drei und erreichte dann doch mit 43 Sekunden Vorsprung das Ziel auf dem Festplatz. Das Dinkelsbühler Team
sicherte sich jedoch den Sieg bei den gemischten Mannschaften, in welchen mindestens eine Frau vertreten sein muss. Bei den Damenteams
übernahmen zunächst die Herrieder (Tri-)Athletinnen mit Emma Fohrer die Führung, bis auf den nachfolgenden Abschnitten die Tauberquellen
-Fritzer des Lauftreffs Wettringen die besseren Karten hatten. Dafür ging die Wertung der Ü325-Staffeln an die Herrieder Aquathleten. Erstmals
gab es auch eine separate Firmenwertung mit dem Sieger von Groninger Fast Solution.

Vier Läufer und zwei Läuferinnen absolvierten die 32 Kilometer am Stück. Zunächst übernahm hier Gerd Hofmann (TriaTuS Feuchtwangen), vor
Wochenfrist beim Feuchtwanger Triathlon Vierter, die Führung, doch im Rennverlauf schloss der junge Dinkelsbühler Nicklas Dolfen zu ihm auf
und beide liefen gemeinsam weiter. So passierten beide gemeinsam die Zielinine und Hofmann ließ Dolfen den Vortritt. Dolfen bemerkte später,
dass ihm die Anstiege in der Frankenhöhe zwischen Wörnitz und Wettringen in dieser Form doch überrascht hätten. Drei Minuten später finish e
Stefan Böckler (SG Wehlmäusel) als Dritter . Mit Matthias Schweitzer, Lea Gottwald und Simone Hübsch folgte später ein Trio des TuS Feuchtwangen.
Es war somit wieder eine gelungene Veranstaltung, wo eben auch der Teamgeist gefordert war.


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