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Weilersbach, 12.04.2026
Regen - Stimmung - Auf und ab
Wieder einmal Neuland: Im Wisenttal bin ich bislang noch nie gelaufen. Eigentlich wollte ich zum 5000er nach Paffenhofen, doch war war bereits Meldeschluss und zum Nachmelden wäre es vor Ort eventuell knapp geworden. Beim 10. Weilersbacher Frühjahrslauf, ausgerichtet von der Feuerwehr Weilersbach,  war zwei Tage vorher das Meldeportal noch offen, obwohl auch dort schon längst Meldeschluss war. So meldete ich dann noch für die 6 Kilometer und erhielt auch noch eine personalisierte Startnummer.
Weilersbach ist eine Gemeinde mit knapp 2000 Einwohnern am Hang des Wisenttales bei Forchheim. Mit Unterweilersbach, Mittelweilersbach und Ehlersheim werden drei der früheren Gemeinden durchlaufen, dazu kam 120420260003.jpegdie Siedlung um die Wallfahrtskirche St. Anna und alles liegt auf verschiedenen Anhöhen. So sollten sich die Höhenmeter dann doch sammeln. Wenn es ums Frühlingswetter ging: Der leichte ganztägige Regen ist gut für die Vegetation, 8 Grad lassen aber kaum Frühlingsgefühle aufkommen. Die St. Nikolaus-Kapelle oder der Walberla auf der gegenüberliegenden Talseite steckten jedenfalls immer wieder in den Wolken. Wider Erwarten war ich zum Start dann aber doch in Wettkampfstimmung.
Die 10 und die 6 km werden gemeinsam gestartet, so war es ein großes Feld, welches sich um 11Uhr ins Rennen stürzte. 97 liefen 10 Kilometer, 122 starteten über 6 Kilometer. Der Anfang fiel mir noch etwas schwer, doch dann lief es recht gut. Trotzdem hatte ich an den Anstiegen etwas zu kämpfen. Die Strecke zog sich durch die Ortsteile, es ging hoch und runter. Immer wieder gab es auch Zuschauer am Streckenrand. Nachdem es wieder herunterging, folgte nach der Tankstelle doch einmal ein längerer flacher Abschnitt. Inzwischen hatte ich immer einige Läufer in meiner Nähe, wo es mehrmals hin und hier ging. Bergab ließ ich es rollen, bergauf schlossen sie wieder auf.
Heuer wurde der kurze steile Anstieg am Kindergarten herausgenommen, die entsprechenden Höhenmeter zur Kirche mussten wir ab der 4km-Marke dann doch hoch. Statt kurz und knackig zog sich die Steigung dann eben deutlich länger hin.  Gerade nach der Linkskurve zur Kirche St. Anna wurde es dann doch noch mal etwas steiler und oben hatte ich schon fast Gummibeine. Da fehlten aber noch zwei Höhenmeter über die Wiese, bis es endgültig geschafft war. Kurz danach ging es aber wieder abwärts, dann wieder aufwärts  zur Rundenteilung und wieder hatten meine Mitläufer zu mir aufgeschlossen. Die 10km-Läufer bogen dann nach rechts in eine zweite 4km-Runde ab, wir durften nach links den letzten Kilometer in Angriff nehmen. Es ging dann wieder bergab, ich überholte die Mitläufer wieder, zog aber diesmal auch den letzten kleinen Anstieg durch. Gerade hier könnte ich mir auch den zweiten Platz der M60 gesichert haben. Der Endspurt auf der abfallenden Zielgeraden war dann nur noch etwas für die Optik. Nach 30:50 Minuten war es dann geschafft: Platz 29 Gesamt und dann mit  doch 17 Sekunden Vorsprung Zweiter der M60. Der Altersklassensieger war fast zwei Minuten schneller und somit ausser Reichweite.
Lange hielt ich mich nicht an der gut bestückten Zielverpflegung auf, es wurde dann zu kalt. Am Sportplatz schnell noch ein Erinnerungsfoto, dann ging es unter die Dusche. Später ließ ich mir noch erklären, wo der frühere Anstieg war. Da ich auf dem Hinweg am Rathaus einen Stadtplan mitgenommen hatte, fand ich auch den Weg dorthin und konnte es mir in Natura anschauen. Kurz und knackig oder lang und zäh - ich wüsste nicht, was besser oder schlechter ist, hoch muss man ohnehin...
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