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Essingen, 12.06.2026
Frischer Start in die Mittelstreckensaison
Beim Essinger Sparkassenmeeting startete ich nun in die Bahnsaison, im Vergleich zu anderen jahren recht spät. Es gab zwar schon den 800er in die Halle, die 3000 m in Eckental im April musste ich aber kurzfristig canceln. Nach einigen warmen und dann auch heißen Tagen sollte der Mittelstreckenauftakt aber eine recht frische Angelegenheit werden. Montag war noch Sommer, Mittwoch schon re120620260003acht windig um am Mittwoch dann kühl, regnerisch und teilweise auch windig. Dazu kam die Ungewissheit, wie es mit der Anreise klappt, denn am Morgen riß ein IC in Schwäbisch Gmünd die Oberleitung herunter. Doch bis Aalen lief es dann doch ganz gut. Ich machte nur einen kurzen Abstecher ins Aalener Einkaufszentrum, bevor ich dann mit dem Bus nach Essingen hochfuhr, natürlich regnete es wieder.
Nach einem Kaffe ging ich so erst mal zur Halle, holte die Startnummer und bereitete die Sachen vor. Ich wusste schon, das man etwas in Zeitplanverzug war. Die 1000 Meter waren für 19:30 Uhr angesetzt. Gegen 18:45 Uhr machte ich mich dann doch ans Einlaufen. Der Regen hatte inzwischen Aufgehört, so lief ich erstmals auch eine Runde durch den Schloßpark. Zurück im Stadion versammlte sich gerade eine Menschentraube am 100m-Start.
Steigerungen und dann die scheinbar nicht vorhandene Anspannung halten. Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass nichts Vernünfiges rauskommen würde. Irgendwie ging es aber gut. Dann kam der erste Ordner mit der Liste herüber. Statt 16 waren dann aber nur 8 Läufer vor Ort, aber dies wusste er schon. So gab es nur einen Lauf. Der Starter kam auch und dann stellte er uns an der Linie auf. Bei vier Rundbahnen standen alle Acht in einer Reiche direkt an der Linie. 19:57 Uhr dann das Startkommando. Aus meiner Sicht ging es ohne Rangeleien los, ich musste nur erst noch mehrmals abchecken, ob ich nach innen gehen kann, da noch jemand hinter mir war. 48 Sekunden für die ersten 200 Meter, das war schon flott. Immerhin waren mit dem Startschuss alle Zweifel an der Laufmotivation verzogen. Ein Mann am Start fragte mir noch, ob ich Zwischenzeiten wollte, ich bat darum. Er rief mit dann etwa eine 1:38 zu , das schien zu passen. Der Essinger Davido Romane hatte mich vorher noch überholt und setzte sich dann immer mehr ab. Dann war es Bernd Walter vom TSV Frickenhausen, der mich ebenfalls passierte . Nach genau 2:30 Minuten ging ich in die letzte Runde. Bernd war vor mir, aber ich spürte schon eingangs der Runde, dass bei mir noch etwas geht. Vor der letzten Kurve hatte ich die Lücke schon fast zugelaufen und der Zeitansager rief mir noch eine 3:20 zu. Mit unter 4 würde es so wohl nichts mehr werden. Dann forcierte ich, konnte in der Kurve vorbeiziehen und musste nun das tempo auf der Zielgeraden hochhalten. Ich sah dann noch, wie die Uhr auf 4 Minuten umsprang und kurz bei 4:03 ,04 min stehenblieb, sozusagen die inoffizielle Zeit. Bernd folgte wenig später nach 4:03,90 Minuten. So war ich also von den acht gestarteten Männern Sechster. Die offizielle Liste weisst (Stand 13.06., 18 Uhr) Uhr eine 4:09,04 min aus, da wird es wohl bei der Eingabe einen Ablese- oder Tippfehler gegeben haben.
Meine Erholungszeit war doch recht kurz und begann es wieder stärker zu regnen. Sollte es während des Rennens windig gewesen sein, dann habe ich davon nichts gespürt. Schnell noch Duschen, damit ich den vorletzten Bus zum Zug schaffe. Es war also noch ein gelungener Mittelstreckenauftakt und besser als 2025, als ich dort bei einer Hitzeschlacht mit 4:10,95 min unterging.
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