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Wettkampfbericht vom Paul Launer

Dinkelsbühl, 02.12.2006
Das Übliche an der Spitze: Holzinger vor Häupler - Abschied vom Jennifer Vogt, Skandalrennen auf der Mittelstrecke

Dichter Nebel lag über Mittelfranken, aber kurz vor dem Beginn des Dinkelsbühler Crosslauf siegte die Sonne. Die insgesamt 158 Läufer und Läuferinnen aus 23 Vereinen fanden so der Jahreszeit entsprechende ideale Bedingungen vor und auch die Strecke wurde von den emsigen Organisatoren um Abteilungsleiter Rainer Kirsch bestens präpariert.

38 Läufer und eine Läuferin drängten sich um 14:50 Uhr an der Startlinie. Vor ihnen lag der Hauptlauf über 10500 m und aus den Erfahrungen des Vorjahres wussten die meisten, was ihnen bevorstand. Drei äußerst anspruchsvolle Runden mit zwei giftigen Anstiegen und teilweise nur kurzen Erholungsphasen – immerhin machte die Trockenheit der abgelaufenen Woche es ihnen etwas leichter. An der Spitze wiederholte sich des Spiel der vergangenen beiden Läufe. Auf der ersten Runde liefen Florian Holzinger (TuS Feuchtwangen) und Christian Häupler (LG Kreis Ansbach) noch gemeinsam, aber schon mit klarem Vorsprung. Dann setzte sich Florian Holzinger ab und lief am Ende mit seiner Zeit von 35:35 89 Sekunden vor Christian Häupler (37:04) heraus. Karl Rathgeb von der DJK Ellwangen, Stammgast beim Dinkelsbühler Cross lag auf der gesamten Renndistanz auf den dritten Platz und erreichte in 40:31 das Ziel. Rainer Kirsch, Abteilungsleiter beim gastgebenden TSV Dinkelsbühl, ließ es zunächst ruhig angehen, machte dann etliche Plätze gut und kam nach 40:53 als Vierter des Gesamteinlaufes ins Ziel. Stefan Haider (FC Dombühl) als Fünfter – das war zu erwarten, hinter ihm folgte überraschend Stefan Bömoser vom Lauftreff auf Rang Sechs. Willi Maußer und Günter Schuh (beide TV Heilsbronn) kamen danach ins Ziel, es folgten zunächst Andre Paschke aus Wieseth und dann gemeinsam Fritz Edelmann (TSV Dinkelsbühl) und Thomas Czernicky.(TuS Feuchtwangen). Hinter den beiden kam Stefan Lang (TSV Dinkelsbühl) ins Ziel, der wie auch Chris Schumann und Andreas Lassauer vom TuS Feuchtwangen sowie Rainer Fritzsch aus Markt Erlbach zwei Stunden vorher bereits das Mittelstreckenrennen bestritten hatte.

Die Frauen hatten es leichter: 3500 m, das bedeutete zwei mittlere Runden ohne die beiden giftigsten Anstiege. Die A-Jugendliche Tina Scheibenberger (TV Leutershausen) erwies sich in 15:46 als die Schnellste, 11 Sekunden später folgte die 42-jährige Conny Waldsauer vom TSV Dinkelsbühl. Als dritte überquerte die 21-jährige Jennifer Vogt von der LG Kreis Ansbach die Ziellinie. Für sie war es der letzte Wettkampf in den Farben des TSV Ansbach, sie hat es nun ins Württembergische verschlagen.

Für die Jugendlichen und die Mittelstrecken standen laut Ausschreibung ebenfalls 3500 m auf zwei mittleren Runden auf dem Programm, doch kurz vor dem Start erlebten sie ihr blaues Wunder. Äußerst kurzfristig wurde die Strecke entgegen der Ausschreibung auf die große, steigungsreiche Runde umgestellt, wovon sich einige Läufer nicht angetan waren. Die Verbandsaufsicht in Form des BLV-Kreisvorsitzenden Wolfgang Schoeppe erschien leider zu spät, um des irreguläre Rennen noch verhindern zu können. Trotz Startverzichtsdrohungen standen dann gegen 12:40 Uhr doch alle 12 Läufer am Start. Am Ende erwies sich Johannes Ruppert vom SC Roth in 12:36 als der Schnellste des Skandalrennens. Sechs Sekunden Vorsprung hatte er vor Manuel Spieß (LG Kreis Ansbach), der ankündigte, künftig nicht mehr in Dinkelsbühl laufen zu wollen. Dahinter wieder das übliche interne Dinkelsbühler Vereinsduell: Franz-Josef Heller folgte vor Stefan Lang und den heuer erstmalig beim Cross startenden Bernhard Kisch. Hinter dem Sechsten, Andreas Lassauer vom TuS Feuchtwangen, sollte es eigentlich zum Ansbacher LG-Duell kommen, aber Peter Müller-Wechsler hatte gegen Jörg Behrendt, der bei seinem letzten Rennen im Mutschachwald nur einen Trainingslauf bestritt, leichtes Spiel.