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Heilsbronn, 18.07.2026 Klare Sieger und spannende Endspurts bei der Stadtlaufpremiere

Initiiert durch die Stadt Heilbronn organisierte das Team von "Heilsbronn läuft" anlässlich des Stadtfestes erstmals den Heilsbronner Stadtlauf.
Bürgermeisterin Eva Didion durfte in den sechs Rennen durch die Innenstadt insgesamt 114 Läufer und Läuferinnen auf ihre Reise schicken - von
dreijährigen Bambinis bis hin zum 67-jährigen Lokalmatador Wilhelm Maußer im Erwachsenenrennen. Ganz einfach war der Kurs nicht, manch
einer unterschätzte den Anstieg vom Weiher zum Lindenplatz, welcher je nach Alter und Streckenlänge ein- bis fünfmal zu bezwingen war.


Die 54 Teilnehmenden des Hauptlaufes hatten auf ihren fünf Runden insgesamt 6250 Meter zurückzulegen. Etwas nachteilig war hier die fehlende und im Jugendbereich nicht der Leichtathletiko rdnung entsprechende Altersklassenwertung. Der Petersauracher Moritz Aschoff, vor zwei Wochen beim Neuendettelsauer Kirchweihlauf Zweiter,
setzte sich sofort an die Spitze des Feldes und baute seinen Vorsprung auf drei Minuten aus. Die erste Bestmarke liegt nunmehr bei ausgezeichneten 20:20 Minuten. Spätestens in der zweiten Runde war auch Rang
Zwei vergeben, dieser ging nach 23:24 Minuten an den neunzehnjährigen Leon Albrecht (TV Leutershausen). Mehrfache Platzierungswechsel gab es hingegen im Kampf
um die Plätze Drei bis Fünf, schließlich musste der Endspurt entscheiden. Auf den letzten Metern setzte sich hier nach 25:17 Minuten der Ansbacher Jawad Anjoka durch. In Drei
-Sekunden-Takt folgten dann der Heilsbronner Lokalmatador Bernd Hassold und Julius Schurr vom Högner Bau-Team. Ein am Ende stark aufkommender Roland Gigotti (TSV 08 Roth) erkämpfte sich an seinem fünfzigsten
Geburtstag nach 25:29 Minuten zwölf Sekunden vor dem Heilsbronner Jochen Weber. Moritz Uhl (SV Virnsberg-Sommerbiathlon) entschied als Gesamtachter nach 26:10 Minuten die U18-Wertung für sich.
In der Regel sind bei lokalen Veranstaltungen die Abstände zwischen den erstplatzierten Damen recht groß, in der Münsterstadt war hingegen bis zum letzten Meter für für reichlich Spannung gesorgt. Wer das
Podium besteigen durfte, war bald klar, über die Reihenfolge wurde hingegen erst in der Schlussrunde
und im Endspurt entschieden. Am Ende setzte sich nach 28:26 min die Lokalmatadorin Alexandra Probst - von Thenen durch. Den Kampf um
Rang Zwei entschied Elke Richter (SV Weihenzell) nach 28:36 min zwei Sekunden vor der Ansbacherin Carolin Zahn für sich. Carolin Scholl
(Ketteldorf rennt) wurde nach 31:10 min Vierte. Lisa Bauer finishte nach 33:12 min zwei Sekunden vor Chrstina Fleischmann als Fünfte.

Die Nachwuchsläufe fanden auf einer 860-Meter langen Runde statt, in welcher das Münsterareal nicht umrundet wurde. Über 3440 Meter der
U14/U16 sorgten Moritz Gogolka und Melissa Haupt für einen klaren Doppelsieg des TSV Ansbach. Die U12 hatte 2580 Meter zurückzulegen.
Bei den Buben setzte sich im Endspurt Tizian Schilling (SG Kernfranken) hauchdünn vor Maximilian Gebhardt (TV Heilsbronn) durch, Mona Eisen
erwies sich als schnellstes Mädchen. In der U10 sorgten Fabi Beyerlein (SG Kernfranken) und Frieda Beck (1. FC Heilsbronn) für klare
Entscheidungen. Knappe Abstände hingegen im Rennen der U8 über 860 Meter. Hier waren die Mädels schneller als die Buben. Hannah
Gogolka von den Kraulquappen siegte knapp vor Marie Kupfer, dann folgten mit Frederick Beck (1. FC Heilsbronn) knapp vor Sebastian Gebhard (TV Heilsbronn) die schnellsten Buben.
Der Stadtlauf soll zur Tradition werden, jedoch kann die zweite Auflage erst 2028 über die Bühne gehen, da auch das Stadtfest nur im Zweijahresrhythmus ausgetragen wird.



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