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Feuchtwangen, 14.06.2026
Die vierte Disziplin entschied den Triathlon
140620260714 Wenzel Egelseer Duerr 140620260237 Deliria Wallewein 140620260293 Christian Duerr
"Nichts geht mehr" - dies mussten die Organisatoren des 12. Feuchtwanger Triathlons bereits vor zehn Wochen v140620260267 Lasse Wenzelerkünden. Alle 120 Startplätze waren vergeben und der Einzugsbereich reicht weit nach Baden-Würtemberg hinein. Das Wetter zeigte sich auch von der freundlichen Seite, vielleicht störte lediglich der Wind etwas. An der Spitze ergab sich im Rennverlauf ein D140620260400 Ann-Sophie Meierreikampf zwischen zwei "alten Hasen" und einem sehr jungen Nachwuchstalent.
Zum Auftakt galt es, im Schwimmbecken des Freibades 10 Bahnen und somit 500 Meter zu absolvieren. Zur Überraschung aller entstieg nach 7:29 Minuten der gerade einmal siebzehnjährige Lasse Wenzel vom TC Backnang dem nassen Element. Mit deutlichen Rückständen unterboten auch Max Meyer, Tobias Müller (Herrieder Aquathleten) und Christian Hahn die Acht-Minuten -Marke. Johannes Egelsseer (TSG 08 Roth) benötigte 8:07 Minuten und Christan Dürr (TV Ochsenfurt) war erst nach 8:27 min als Vierzehnter im Trockenen. Wenzel war auch in der Wechselzone der Schnellste und machte sich auf die etwa 21 Kilometer Radrunde durch Larrieden, Schopfloch und Flinsberg. Dürr legte auf dem Rad eine Tagesbestmarke von 31:23 Minuten auf dem Asphalt, Egelseer stand ihm mit 31:49 min nur wenig nach. Beide passierten somit im Rennverlauf den bis dato führenden Wenzel, der 33:29 Minuten unterwegs war und immer noch sechsschnellster Radler war. So ergab es sich, dass Dürr wenige Meter vor Egelseer die Wechzelzone erreichte. Die Vorentscheidung fiel dann in der oftmals unterschätzten vierten Disziplin, dem Wechsel. Egelseer benötigte hier 38 Sekunden, Dürr zwölf mehr und dies ist bei einem Sprinttriathlon kein Wimpernschlag, sondern eine ganze Menge Zeit. Dürr schaffte es nicht mehr, zu Egelsseer aufzuschnließen, im Gegenteil. Der Rother machte mit seinen 17:29 Minuten weitere acht Sekunden gut und entschied das Rennen nach 58:56 Minuten für sich. Dürr, in den beiden Vorjahren siegreich, konnte sich um eine Minute verbessern, seine 59:01 Minuten reichten aber diesmal nur zu Rang Zwei. Der blutjunge Wenzel sicherte sich mit 1:00:18 Stunden wohl erstmals bei einen Erwachsenentriathlon den dritten Platz. Rang Vier blieb an der Sulzach. Gerd Hofmann vom gastgebenden TriaTUS Feuchtwangen kam nach 1:01:49 Stunden ins Ziel, da zehrte Wenzel von seiner ausgezeichneten Schwimmleistung. Es folgten Nicolai Groß (TSV Crailsheim) und nach 1:02:00 Stunden Tobias Müller als schnellster Herrieder Aquathlet. Somit waren von den sechs Erstplatzierten vier mindestens vierzigjährige Routiniers, zwei Youngsters jedoch in ihre Phalanx einbrachen.
140620260287 Gerd Hofmann     140620260280 Johannes Egelseer     140620260045 Ute Heller  
Bei den Damen fiel die Entscheidung in der ersten Wechselzone. Ann-Sophie Meier (La Carrera triTeam Rothsee) entstieg nach 8:23 min dem Wasser und baute ihren Vorsprung beim Wechsel gleich noch um weitere zwanzig Sekunden aus. Mit ihren 37:58 Minuten auf dem Rad war die 28-Jährige ohnehin konkurrenzlos und sicherte sich nach 1:10:10 Stunden den Tagessieg. Ina Bauer (TSG Giengen) benötigte zwar im Wasser und beim ersten Wechsel länger, holte jedoch auf dem Rad vieles auf und brachte anschließend mit der Tagesbestzeit von 21:47 min beim Laufen ihren zweiten Platz in trockenen Tüchern. Miriam Wolf (TSV Crailsheim) verließ gemeinsam mit Dalila Wallewein (TriaTUS Feuchtwangen) nach 8:33 min als Zweite das Becken, dann trennten sich ihre Wege. Auf der Radstrecke fielen beide etwas zurück, Woll sicherte sich nach 1:13:25 Studen den dritten Stockerlplatz, Wallewein sorgte als Fünfte nach 1:16:24 min für die beste Gastgeberplatzierung. Das Team der Herrieder Aquathleten führte hier Ute Heller an, die nach 1:18:49 Stunden Rang Sieben belegte.
Beim Staffelwettbewerb finishten 19 Teams mit einem Doppelsieg des TuSFfeuchtwangen bei den Damen.
Erstmalig wurde für den Nachwuchs ein Crosstriathlon über altersgerechte Distanzen angeboten, hier starteten 29 Junden und Mädchen. Der tradionelle Swim&Run für die Allerjüngsten ohne Zeitnahme beendete die gelungene Veranstaltung. 
 140620260734 Tobias Keilwerthjpg 140620260769 Julian Pflanz 140620260747 Viktor Schlund 140620260774 Darius Jechnerer 140620260809 Rothenberger Heller Pflanz