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Dentlein, 25.05.2026
Der Kampfgeist kam spätestens am Berg
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Die neunzehnte Auflage des Dentleiner Crosslaufes war wieder einmal eine heiße Angelegenheit, nicht zum ersten Mal. Es gab aber auch schon Jahre mit einstelligen Temperaturen. Nach zweijähriger Pause war ich nun auch wieder aktiv dabei. Einfach mal sehen, wie ich mit der Wärme und dem Ölmühlenberg klarkomme...
Die Vorbereitung war eigentlich ganz entspannt. Ich war zeitig vor Ort und konnte mich vor dem Schülerlauf schon etwas warmmachen - wobei, warm war mir schon lange. Hier erkundete ich noch den letzten Streckenabschnitt. 2022 waren es noch Feldwege, 2023 Baustellenstraßen und nunmehr ausgebaute Straßen durch eine neue Siedlung.
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Um 10:45 war der Start angesetzt, 30 Minuten früher als bisher. 83 Läufer und Läuferinnen versammelten sich so langsam hinter der Startlinie, ich mittendrin. 36 entschieden sich für die Langstrecke über zwei Runden, also 8750 Meter, 47 für die Hälfte, also für eine Runde zu 4375 Meter. Pünktlich schickte uns ein Böllerschuß auf die Reise. Es geht dann gleich mal bergauf zum Rathaus, und nach 300 Metern gab es am Kriegerdenkmal schon die erste Feuerwehrdusche. Auf der Strecke folgten dann zwei weitere, die FFW war auf Zack. Ich fühlte mich anfangs noch nicht so locker, es lief noch recht zäh. Aber eigentlich hatte ich mir auch nicht besonderes vorgenommen. Irgendwie mag ich aber diese abwechslungsreiche Strecke. An den beiden Trailabschnitten nahm ich immer etwas raus, doch hinter der zweiten Brücke schien es dann schon besser zu laufen. Es ging nunmehr bergab zur Ölmühle und bevor wir zu selbiger einbogen, stand die FFW mit ihrer zweiten Streckendusche. Inzwischen hatte ich schon Fahrt aufgenommen. An der Mühle war noch eine Wasserstation und dann ging es in den Berg. Hier lief es dann richtig gut und ich konnte bis oben einige Plätze gutmachen. Dafür habe ich wohl schon am Kickelhahn geübt. Noch im Anstieg wurde es bei mir wieder schneller.  Franz-Josef Heller rief mir dann noch hinterher: “Lass es laufen!250520260644kl” Und ich ließ es laufen. Vor der Brücke hieß e250520261991kls nochmal Tempo rausnehmen, doch dann wurde es langsam immer schneller. An der Querung der Dinkelsbühler Straße, 400 Meter vom dem Ziel, gab es noch eine Dusche und schließlich, als ich die Aquathletin Andrea Bauer vor mir sah, kam es zum ultimativen Endspurt. Ich weiss, wie man die Linkskurve zum Ziel mit Maximalgeschwindigkeit nehmen kann. Dann war es nach 23:10 Minuten geschafft und ich auch.
Ute Heller, die als dritte Frau im Ziel war und Andrea, die fünfte Frau wurde, hatten dann genügend Zeit für verschiedene Fotos. Und Claudia Heller hatte das Geschehen aus der anderen Richtung im Visier. Nach drei Minuten stand ich dann aber auch wieder auf meinen Beinen. Nun hieß es weiter fotografieren und mit den leckeren Sachen vom Zielbüffet zu probieren. Erdbeeren, Melonen, Bananen, Wurst, Brezen, alkoholfreies Bier - die Zielverpflegung in Dentlein zählt zu den besten in der Region. Im Gesamteinlauf der Männer kam ich auf Rang Sechszehn ein, in der M60 bedeutete dies bei Zehnerschritten Rang Vier.
In der Dusche war das Wasser inzwischen warm geworden und das Catering im Festzelt klappte wieder bestens - also zum achtzehnten Male ein gelungener Pfingstmontag, wobei ich nicht immer selber gelaufen bin.
Nachteilig ist natürlich, dass sich der 2024 neu hinzugekommende Weinberger Pflingstlauf am Sonntag und der traditionelle Dentleiner Crosslauf am Montag gegenseitig Teilnehmer wegnehmen, auch wenn es einige Doppelstarter gab.
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