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Aschaffenburg, 17.10.2026 Beim zehnten Mal widerstand die Sieben
Den Werfertag der DJK Aschaffenburg gab es schon länger, Anno 2017 kam auch ein Läufermeeting hinzu und es fand seitdem in ununterbrochener Folge statt. Genau so oft war ich am Schönbusch
auch auf der Meile am Start, oft mit Kurt Weinmann, mal mit Herrmann Nusko und auch immer mal mit anderen. Obwohl: Groß waren die Felder über die 1609 Meter selten, 10 Starter im Jahre 2020 waren der
Höhepunkt. Heuer waren wir wie bei der Premiere, wo ich mit Kurt an der Linie stand, wieder zu zweit. So gab es bei den zehn Meilen insgesamt 44 Zieleinläufe.
Heuer standen nur Herrmann und ich in der Meldeliste und daran ände rte sich auch nicht. In der Nacht ist auch der schier endlose Sommer zu Ende gegangen, es war deutlich kühler und im Vorfeld regnete es noch leicht.
Doch dann, als es der Startzeit 14 Uhr entgegenging, waren die Bedingungen nicht mal so schlecht: kühl, aber kein Wind. Ich hatte mich diesmal im
Stadion warmgemacht und verzog mich dann zum Spikesanziehen und Umziehen in die nahegelegene warme Kabine. Wieder aufgetaucht, war auch der Starter vor Ort, nur Kurt fehlte. Ich
verortete ihn dann am entgegengesetzten Ende des Stadions, er wartete wohl dort auf mich und dem Starter. Dann waren wir beide bereit und stellten uns an der gewohnten Meilenlinie auf, der Starter verfolgte
uns mit vom 800m-Start mit seinen Technik-Wagen. Tatsächlich ging es dann punkt 14 Uhr los. Ich musste natürlich vorneweg laufen und versuchen, mein eigenes Tempo zu finden. Auf der
Gegengeraden waren einige junge Mädels an der Spielerbank, welche gut anfeuerten. 1:45 hätte ich die erste Runde für die anvisierten sieben Minuten laufen müssen, da waren es schon vier
Sekunden zu viel. Es lief eigentlich locker und gut, doch die Speed fehlte etwas. Der Starter hielt
uns dann jedes Mal eine Tafel mit den noch zu laufenden Runden entgegen. Nach 5:30 Minuten zeigte er mir die Eins. 90 Sekunden für die Schlussrunde
waren aber bei mir nicht mehr drin. Ich überrundete noch den Herrmann, konnte auch noch anziehen, doch am Ende waren es dann 7:06:53 Minuten.
Halbwegs versöhnlich also für das letzte Bahnrennen des Jahres. Ich hatte mich auch schnell erholt und hoffte dann, dass Herrrmann es noch unter Zehn
schafft. Trotz Anfeuerungen klappte es nicht, es waren 10:00,69 Minuten.
Letzte Fotos, dann ging es unter die Dusche und später zum Imbiß. Eigentlich dachte ich, dass es mein letztes Mal im Schönbusch ist, denn ich und
Herrmann warten immer noch auf die bezahlten Urkunden von 2024 und ich auf die von 2025. In der Ausschreibung stand auch “Es werden keine Urkunden
verschickt”, dafür standen selbige am Montag abrufbereit auf LADV. Also doch ein positives Zeichen.
Mit zehn Teilnehmen in ununterbrochener Folge zählt das Mittelstreckenmeeting somit zu meinen längeren Serien und neben den 20 Wetteringens wohl zur
einzigen durchgehenden längeren Teilnahme an allen Auflagen einer Veranstaltung. Wenn wir schon bei Serien sind: in Flachslanden war ich von 2006 bis
2025 durchgehend dabei, beim Kölner Frontrun von 2010 bis 2026, beides mit Coronapausen. Der Flachsländer Cross ist nun aber wohl Geschichte.

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