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Vohburg an der Donau, 27.06.2026: Viele Duschen und viel Wasser am heißesten Tag des Jahres

Aufgrund der Hitze haben sich die Organisatoren des TV Vohburg entschieden, die Startzeiten beim 2. Fuchsberglauf um eine Stunde vorzuziehen
und den 10-Kilometer-Lauf auf 5,5 Kilometer zu verkürzten. Gerade letztes war ein Grund für mich, hier einmal vorbeizuschauen, ich was bislang
auch noch nie in dieser schönen 8800 Einwohner zählen statt dort, wo die Paar in die Donau mündet.
Die Bambinis liefen bereits um 8:15, dann kamen die Schüler dran und um 9:45 war der Start des Hauptlaufes geplant. Dreh-und Angelpunkt ist der Marktplatz und für den Hauptlauf wir d dann die komplette Innenstadt gesperrt. Mit Roland Rigotti und Bernard Heinloth waren zwei alte
Bekannte am Start und auch ein Vertreter des TV Vohburg freute sich: “Jetzt bist Du endlich mal bei uns”. Das Einlaufen “oben ohne” verlief problemlos, auch die
üblichen Steigerungen. Es hatte knapp 30 Grad bei noch niedriger Luftfeuchtigkeit, also Bedingungen, wie man sie zum Beispiel auch aus Wettringen kennt. Dann standen die 188 Läufer und Läuferinnen guer über
die Straße, aber nicht am richtigen Ort. Der Startordner bemühle sich, die Menge etwa 30 Meter zurück zu dirigieren, denn die Startmatte lag unmittelbar vor dem Kleinen Donautor. Von dort begann dann ohne großes
Gedränge die Reise ins Ungewisse. Die meisten hielten sich tempomäßig ohnehin etwas zurück, so auch ich. Wir liefen zunächst die Donaustraße nach Norden, dies sollte
später auch die Zielgerade sein. Dann umrundeten wir auf der Burgstraße fast den kompetten Burgberg. Bereits hier gab es etliche private Wasserduschen und auch erste
Wasserstationen. Die Gartenschläuche, welche kühles Nass spendeten, waren einfach nicht mehr zu zählen. Als wir nach einem Kilometer das Kleine Donautor auf der stadtauswärtigen Seite passieren, stand hier die
Feuerwehr mit einem C-Rohr. Kurz danach fotografierte mich Friedrich Rigotti bei einer Wasseraufnahme - es war längst nicht die einzige. Mit 5:11 min war der erste Kilometer doch nicht unbedingt sehr
langsam. Des ging weiter durch ein Wohngebiet und 500 Meter weiter gab es den einzigen Anstieg: Hoch auf den Donaudamm. Fast zwei
Kilometer liefen wir dort nach Westen. Die Donau sahen wir nicht, später aber die Paar auf ihren letzten Metern bis zu ihrer Mündung in die Donau. Wo es ging, legten auch hier
Anwohner ihre Gartenschläuche bis auf dem Deich. Ich weiss es nicht mehr, vielleicht stand die Feuerwehr mit dem C-Rohr auch hier an der Donaubrücke... 3,3 Kilometer
waren gelaufen, bis es vom Damm hinunterging und wir mit einigen Schleifen durch die östliche Kernstadt liefen. Und auch hier immer w ieder Duschen und Wasser - die Stadt lebt mit ihrem Lauf. Als wir auf die Burgstraße einbogen, war klar. Es is nicht mehr weit, diesen weg sind wir heute in
entgegengesetzter Richtung schon gelaufen. Auf der Donaustraße deutete ich dann doch noch einen Endspurt bis 4:04 min/km an, um mich nach hinten abzusichern. Schwungvoll nach links abbiegen, wo der
Zielbogen stand. Insgesamt war es ein Schnitt von 5:14 min/km und meine 28:29 bedeuteten im Gesamteinlauf Platz 99 - da hat Friedrich, der kurz vor dem Ziel noch fotografierte sogar richtig mitgezählt. In
der M60 war dies Rang Drei, Die Erholungszeit war deutlich kärzer als in Wettringen oder Sonneberg, diesmal war aber der Puls auch nur um 160 Schläge pro Minute und keine 175.
Roland, Bernhard und nochmal Roland standen waren schon vor der Kirche und konnten wir den gelungenen Tag und ein stimmungsvolles und sehr gut organisiertes Rennen nachbereiten.
Ich ging dann erstmal zum Duschen und stärkte mich dann auf dem Markt. Für Flüssignahrung sorgte des SV Menning, für feste Nahrung sorgte nur die Metzgerei Pauleser, welche noch geöffnet war.
Bei einem Spaziergang über den Burgberg wurde es dann endgültig zu warm und dann auch noch schwüler, doch kam die Region um Ingolstadt mit 37 Grad noch relativ gut weg.


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