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Unterschüpf, 29.08.2026
Schönes Rennen auf dem Land
Unterschüpf im Main-Taunus-Kreis -in diesem etwa 835 Einwohner zählenden Ortsteil von Boyberg veranstaltete die Triathlonabteilung des TSV Unterschütz bereits zum 13. Mal den Umpfertallauf. Es war290820260005 von Ansbach aus die naheliegendste Laufveranstaltung und auch problemlos per Anrufbus von Lauda aus erreichbar. Die Veranstaltung ist Bestandteil des aus sechs Rennen bestehenden Main-Tauber-Cups und erwies sich als sehr gut organisiert. Somit hat sich das Kommen gelohnt und auch das Rennen lief recht gut.
Start und Ziel befinden sich auf dem von zwei Kirchen und dem Schloß umsäumten Marktplatz. Hinter dem Schloß befand sich das Zeil des Weinfestes. Als mich der schwarze Kleinbus am Markt ausspuckte, war der Aufbau nahezu beendet. Eine Stunde später sollten die beiden Nachwuchsrennen beginnen. Die Läufe über 5 und 10 km standen dann um 17:30 auf dem Programm. Nach den Bambinis lief ich dass etwas Streckenkenntnis, vor allem für den Schlußabschnitt.
109 Läufer und Läuferinnen standen dann an der Startlinie, 63 davon hatten sich wie ich für die 5 Kilometer entschieden. Vor uns lag eine Wendepunkt auf dem Radweg “Liebliches Taubertal” bis kurz vor Schweigern und zurück. Am Ende gab es noch eine Schleife im Ort, bevor die “Zehner” in die zweite Runden gingen.
Die ersten Meter führten leicht bergauf, dann ging es auf den Radweg entlang der Umpfert und der Bahnstrecke. Es lief wie so oft noch etwas zäh, doch die Überholungen hielten sich in Grenzen. Die “weitesgehend flache” Strecke war doch nicht so ganz flach, es gab zwei Bergausläufer, die man doch etwas spürte. Nach dem ersten Kilometer hatte ich etwa fünf Minuten auf der Uhr, dann wurde es doch deutlich langsamer. Zwischen den beiden Bergen war die Wasserstation, welche so in beiden Richtungen benutzt werden konnte. Ich tat dies auch, da in der Schwüle der Hals immer wieder etwas kratzte. Dann gab es auch den ersten Gegenverkehr: das Gelb vom FuF-Laufteam und die “Kumpelmaus” Marco Neumann. In meiner Näche war immer wieder das Rot der SG Schüpf/Küba zu finden, vor allen bei etlichen Nachwuchsläufern. Nach der Wende schien es dann schon etwas besser zu laufen. Ich rechnete aber immer noch mit einer 26 vor dem Komma. Nach den beiden Bergen zog ich dann doch noch an und machte dann einige Plätze gut, vor allem gegen obengenannte rote Läufer auf dem Weg zum Bahnhof. Nach der Linkskurve war das Ziel schon in Sicht, es waren noch 200 Meter Endspurt. Der junge Moritz Wörrlein, natürlich von der SG Schüpf Küba, kam aber vor der Kirche wieder vorbeigeschossen. Für mich war es so unter 41 Männern Rang 41 und eine Zeit von 25:26 Minuten, mit letzterer habe ich zur Halbzeit nicht gerechnet. In der M60 bedeutete dies Rang Eins.  Gerade auf dem letzten Kilometer habe ich meinen Puls noch mal auf 170 hochgejubelt, doch nach nicht mal einer Minute zu Füßen eines Sanitäters stand ich wieder auf meinen Beinen.
Es war ein Beweis, dass man gerade auf dem Land versteht, schöne und stimmungsvolle kleine Läufe zu veranstalten, denn die Stimmung war auf dem Marktplatz bestens.
290820269999