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Ochsenfurt, 07.12.2025 Wieder mal Endspurt in der Hauptstraße

Der 43. Nikolauslauf des TV Ochsenfurt wurde nun zum fünfzisten Wettkampf in diesem Jahr und es war auch ein würdiger Ort dafür. Irgend jemand
sagte mir in der Umkleide, mich schon öfter dort gesehen zu haben und der Eindruck täuschte nicht. Ich war zwar nicht immer dort, aber immer mal
wieder, so auch im Jahre 2025 bei doch recht angenehmen Laufwetter. Im Vergleich zum Crosslauf in Rohr hatte mein Rennen hier einen ganz anderen Charakter.
Pünktlich angekommen, Startnummer geholt und es war noch reichlich Zeit bis zum für 13 Uhr geplanten Start der Kurzstrecke über offiziell 3 km auf 2
Runden. Ein Stadtbummel ging dann nahtlos ins Einlaufen über. Nach dem Regen war es kühl, blieb aber von oben trocken. Nur der Untergrund war
feucht. Fünf vor Eins war ich am Start, dort stand aber noch der letzte Schülerlauf an der Linie. Also nochmal kurz ins Warme in die TVO-Hall, dann wieder zurück zum Start.
78 Läufer und Läuferinnen standen dann am oberem Ende der Hauptstraße an der Startlinie, davor viele Nachwuchsläufer. Nei denen war klar, dass sie
von Anfang an gleich mal Tempo machen, einige von denen würde ich dann später wieder einsammeln.. Es wurde heruntergezählt und dann ging es los.
Bergab durch die hauptstraße und ich musste etwas aufpassen, denn es war ohne Regenreifen noch recht rutschig. Am unterem Tor hatten wir dann 12
km/h, bis es dann das erste Mal entlang der Stadtmauer bergauf ging. Hier fehlte mir noch die Lockerheit, doch als wir oben waren, kam selbige
langsam. Oben an der Bahn entlang, dann hinunter in den Stadtgraben, am Oberem Tor wieder hoch und damm das erste Mal durch die bergab durch
die Innenstadt. Ich glaube, des öfteren auch meinen Namen gehört zu haben. Beim zweiten Mal lief es am Berg deutlich besser. Am Ende kam es dann
wieder einmal zum Endspurt, denn ich wollte doch noch einige Plätze gutmachen. Also wieder mit Vollgas durch die verkehrsberuhigte Zone bis ins Ziel,
wo gleich mal im Zielkanal eine Vollbremsung angebracht war. Das Ergebnis: nach 13:58 Minuten Neunter bei den Männern, inoffiziell M60-Sieger und kaum k.o.
Im Wettbewerb um den größten Schokonikolaus hatte Rohr die Nase vorn, dafür gab es beim TV Ochsenfurt zu selbigem noch ein Schlauchtuch dazu.
Ich lief dann schnell zur Halle, zog mur obenrum noch etwas drüber und lief sofort zurück zum Langstreckenstart. Immerhin war hier Simon Bauer (TV
Leutershausen) am Start, der dann Vierter wurde. Als Mittagessen gab es dann eine Bratwurst mit Glühwein, bis ich immer noch mit kurzer Hose zurück zu Halle zum Duschen ging.

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