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Rohr, 06.12.2025 Crossfinale am Weilerer Berg

Zum Finale der diesjährigen Crosslaufserie ging es nun nach Rohr. Etwas über 80 Meldungen lagen vor, am Ende der fünf Rennen waren es 71
Finisher. Einige gerade im Erwachsenenbereich fehlten aufgrund einer ungenehmigten Konkurrenzveranstaltung in der Nähe, andere wurden wohl
durch den frühen Meldeschluss abgeschreckt. Die Rohrer hatten erst den Mittwoch in der Ausschreibung, mussten sich dann aber den Kreisvorstand beugen.
Nichtdestotrotz gab es am Weilerer Berg eine schöne Veranstaltung auf gewohnten Wegen. Gewohnte Wege - das bedeutet für die Läufer zum
einem die Runde um das Sportplatzareal und im Osten die Wendeschleife, dann die Schlammlöcher im Bereich der wohl denkmalgeschützten
Scheune und in der sogenannten Erwachsenenrunde der nur bei trockenem Wetter sicher passierbare Abstieg. Die beiden Berge danach sind da sicher zu bezwingen.
Also ging ich erst schon mal die Strecke ab, um den aktuellen Zustand zu prüfen - bei reichlich 1 km Rundenlänge kein Problem. Die Entscheidung
fiel für Spikes. Meine Unfallversicherung habe ich nicht mehr geprüft, irgendwie komme ich schon runter. Und hochzu hat man da gleich mehr Grip. Zwei Runden ohne Berg lief ich mich dann ein.
 Um 12:30 Uhr stand das Mittelstreckenrennen über 3800 m auf dem Programm, also drei Erwachsenenrunden und dann noch eine Sportplatzrunde.
Acht Mann waren wir am Start - Minusrekord in dieser Saison. Es ging dann auch fast pünktlich um 12:32 Uhr los. Eigentlich war es elativ warm,
doch blies uns auf dem Rückweg ein frischer Westwind ins Gesicht. Ich kam eigentlich gut raus, doch bald fand ich hinter den beiden
Weißenbronnern Werner und Luke Kern wieder, Werner schien bergab gut klarzukommen, das sah ich schon in der Wendeschleife, Luke war da eh
vor uns. Dann bergab ging Werner auf Risiko und entschwand. Bergauf konnte ich die Lücke fast wieder schließen, doch nach den beiden Anstiegen
bis zum Sportheim hatte ich dann fast Gummibeine. In der zweiten Runde war es dann für Werner schon klarer, dafür überholten wie beide Luke, der
es bergab aich sehr vorsichtig angehen ließ. In der dritten Runde machte ich mir eh keinen Kopf mehr um die Platzierungen. Bergab heil
runterkommen und bergauf, wo Leute standen, eine gute Figur machen. Am Ende waren es für mich 21:15 min und Platz sechs bei den Männern,
damit flogen die 10 Platzpunkte vom Chaorrennen in Dinkelsbühl aus der Wertung und ich hatte somit 21 Punkte. Moritz Meyer und Stefan Schwager
waren aber vor Ort und absolvierten beide ihr drittes Rennen und damit war klar, dass Moritz vor Stefan und mir die Serienwertung gewinnt. Meine Erholungszeit war jedenfalls gleich Null...
Zum traditionellen Kaffee und Kuchen nach der Langstrecke konnte ich diesmal nicht bleiben, ich wollte noch sehen, was meine Jungs beim Sprintcup in Fürth vollbringen...


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