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München, 12.10.2014
Fritz Edelmann in München immer am Start - Toni Lederer macht das Licht aus

Rekordteilnehmerzahlen unter weißblauem Himmel gab es bei der 29. Auflage des München-Marathons. Auch ohne teuer eingekaufte Afrikaner war für sportliche Klasse gesorgt, denn es ging einmal mehr auch um die Titel des Deutschen Marathonmeisters. Michael Lutz (TSV Dinkelsbühl) unterbot in 2:45:55 Std deutlich die 3-Stunden-Marke. Als Sechster seiner Altersklasse M40 durfte er damit den Weg zur Siegerehrung der besten Acht antreten. Vor acht Jahren lief Anton Lederer vom TSV Ansbach eben in der Landeshauptstadt seinen letzten Marathon, jetzt meldete sich der Muenchen 2014 Thomas DahmenLichtenauer mit einer Zeit von 3:28:00 Std zurück und war wohl der letzte Teilnehmer der 22 jahre alten LG Kreis Ansbach bei Deutschen Meisterschaften. Nachdem der Mannschaftskreisrekord des TSV Ansbach im Vorjahr alles überstrahlte, konnten die Rezatstädter heuer kein Dreierteam in einem Rennen an den Start bringen, damit war das Rennen un die Spitzenposition im Kreis offen. In der Einzelwertung war Wilhelm Mausser (TV Heilsbronn) in 3:13:34 15 Sekunden schneller als Thomas Dahmen (TSV Dinkelsbühl) und auch in der Teamwertung setzten sich die Heilsbronner mit 10:03:13 Std an die Spitze vor dem TSV Dinkelsbühl (10:23:34 Std.) Der Altentrüdinger Fritz Edelmann (TSV Dinkelsbühl) stand bei der 29. Auflage des München-Marathons auch zum 29. Male am Start - natürlich wieder in der ersten Reihe. Die Serie des 65-Jährigen soll auch 2016 zum Jubiläum nicht reißen.
Ergebnisse vom München-Marathon (ohne Anspruch auf Vollzähligkeit)
Marathon
Deutsche Marathonmeisterschaften
43. (6.M40) Michael Lutz, (TSV Dinkelsbühl) 2:45:55
156. (11.M55) Wilhelm Mausser (TV 1896 Heilsbronn) 3:13:34
157. (45.M20) Thomas Dahmen (TSV Dinkelsbühl) 3:13:49
181. (28.M45) Michael Fischer (TV 1896 Heilsbronn) 3:17:44
211. (34.M45)  Anton Lederer (LG/TSV 1860 Ansbach) 3:28:00
224. (19.M55) Hermann Meierhuber (TV 1896 Heilsbronn) 3:31:55
301. (14.M65) Fritz Edelmann (TSV Dinkelsbühl) 4:23:50
308. (58.M20) Andreas Grinda (TV 1896 Heilsbronn) 4:34:13
Mannschaften
37. TV 1896 Heilsbronn 10:03:13 (Mausser, Fischer, Meierhuber)
41. TSV Dinkelsbühl 10:23:34 (Lutz, Dahmen, Edelmann)
Marathon offene Wertung
1363. (254.M45) Harald Weigel (Lauftreff Ansbach-Nord) 3:35:40
2245. (422.M45) Thomas Baur (TV Heilsbronn) 3:51:30
2311. (113.M55) Thomas Schmid (TSV 2000 Rothenburg) 3:52:47

Halbmarathon
322. (13.M50) Jürgen Hohlheimer (TSV-Dinkelsbühl) 1:37:05
465. (22.M50) Jürgen König (LT Ansbach-Nord) 1:40:18
161. (56.WHK) Luisa Ordner (TSC Neuendettelsau) 1:48:17
1467. (183.W40) Kate Whetsel (USA) Ansbach Road Warriors) 2:19:09

Bild: Thomas Dahmen

Bericht des TSV Ansbach:
Anton Lederer war der letzte LGler bei “Deutschen”
Es war der 8. Oktober 2006. Nach 2:57:43 Std. passierte Anton Lederer im Olympiastadion die Ziellinie beim 21. München-Marathon, wo damals auch die Deutschen Meister ermittelt wurden. Gemeinsam mit Dr. Stephan Malinger (2:47:28) und Jörg Behrendt (3:01:51) setzte sich das TSV-Trio damit auch an die Spitze der damaligen KreisjahresbestenlistAnton Lederer Muenchene. Acht Jahre und vier Tage später lief der nunmehr 46-jährige Lichtenauer erneut ins Olympiastadion ein. Der Weg dorthin begann auf der Lichtenauer Kirchweih. Während aber manche Biertischentschlüsse schnell vergessen sind, zog Anton Lederer sein Programm durch. Ein gutes Halbmarathonrennen beim Nürnberger Halbmarathon und die schnellen 10000 m inklusive des Bezirksmeistertitels in Emskirchen bestätigten den erfolgreichen Weg. Das Wetter war so wie 2006. doch eine Zeit wie 2006 war natürlich Utopie, aber unter 3:30 Std sollten es schon sein. In etwa 1:40 Std. passierte er so die Halbmarathonmarke. Auf der zweiten Hälfte wurde er zwar etwas langsamer, aber das Ziel blieb immer im Blick. Am Ende passierte er nach 3:28:00 Std. das Ziel im altehrwürdigen Stadion. In der Meisterschaftswertung der M45 bedeutete dies in der Altersklasse M45 den 31. Platz. Dem Lichtenauer wurde auch noch eine besondere Ehre zuteil: Nach 22 Jahren LG Kreis Ansbach war er der letzte Teilnehmer dieser Gemeinschaft bei Deutschen Titelkämpfen und er trug zum Abschied genau jenes auch damals schon weissschwarzes Trikot, mit welchem 1993 die Geschichte der LG begann...