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Bad Windsheim, 22.03.2026 Beim 25. Weinturmlauf erstmals über 1000 Zieleinläufe

Es war ein würdiges Jubiläum. Nachdem es im Vorjahrs bereits über 1000 Anmeldungen waren, war beim 25. Weinturmlauf in Bad Windsheim
nun auch die Finisherzahl erstmals vierstellig: 1076 Läufer und Läuferinnen zwischen 5 und 91 Jahren erreichten das neue Ziel in der Oberntiefer
Straße. Aufgrund der Bauarbeiten im nördlichem Kurpark mussten die Veranstalter des Rotary Clubs die Streckenführung anpassen. Der Wind
war schon immer ein Thema, diesmal blies er auf dem Schlussabschnitt kräftig von vorne, als neue Herausforderung gab es eine Steigung kurz
vor dem Zielbanner. Dafür wurden alle bei kühlen, aber läuferfreundlichen Temperaturen mit strahlendem Sonnenschein belohnt.

Der Halbmarathon über 21,1 Kilometer bildet traditionell die "Königsdisziplin" des Tages. Hier galt für die die 228 Teilnehmenden zwei Runden
nach Wiebelsheim und um den Weinturm zu absolvieren und die kurzen Anstiege summierten sich im Verlaufe der 21,1 Kilometer doch auf etwa
200 positive Höhenmeter. Schnell setzte sich Florian Koch (Laufteam Bayern) vom Feld ab und sicherte sich nach 1:15:28 Stunden einen
ungefährdeten Sieg. Über fünf Minuten mussten die Zuschauer warten, bis nach 1:21:01 Std. der Vorjahresfünfte Sebastian Herbst das Ziel
erreichte, weitere 15 Sekunden später folgte der ebenfalls vereinslose Arjuhn Pradhahn. Mit Matthias Ries (Herrieder Aquathleten, 1:22:19),
Michael Michael (Sparkasse Bad Windsheim, 1:22:43), Sebastian Ernst (SV Virnsberg - Sommerbiathlon, 1:23:28) und Florian Schaller (TSV Markt Erlbach, 1:23:31) folgten vier regionale Läufer.
2024 Vierte, im Vorjahr Dritte, nun durfte die vereinslose Felicitas Patzold zum ersten Mal die oberste Stufe des Podiums besteigen und hatte mit
ihren 1:35:10 Stunden ebenfalls über fünf Minuten Vorsprung. Mit Lea Gottwald (TuS Feuchtwangen 1:40:59 Std.) und Ute Heller (Herrieder
Aquathleten, 1:44:32 Std.) folgten zwei schnelle Läuferinnen aus dem Landkreis Ansbach.

Mit 303 Zieleinläufen fand das 10km-Rennen an diesem Tag den größten Zuspruch. Hier ging es im Kampf um die Podiumsplätze knapper zu.
Nach 37:39 min siegte der Triathlet Luis Kränzlein (Börek Performance), es folgten nach 38:05 Andreas Schmidt (SB Uffenheim - Mod.Fünfkampf
) und nach 38:21 min der Unterfranke Sebastian Ödamer (Team Grenzbereich). Bei den Damen siegte nach 42:15 min die vereinslose Carina
Hofmann. Marina Holzinger finishte nach 44:08 min als Zweite. Hierzulande dürfte sie unter ihren Mädchennamen Schenk noch wohlbekannt sein,
doch ist die Traunsteinerin seit 15 Monaten mit Florian Holzinger vermählt. Letzterer war angemeldet, musste aber erkältungsbedingt auf einen
Start verzichten. Mit Elisabeth Memmel (45:21 min) und Lisa-Maria Beller (47:04 min) folgten zwei Vertreterinnen des TSV Dinkelsbühl).
Kritische Worte gab es jedoch im Anschluss an die Veranstaltung: Trotz zahlreicher Sponsoren seien die Startgebühren vergleichsweise hoch gewesen, während eine Ehrung der Altersklassen ausblieb.

Über 5,7 km gab es 184 Zieleinläufe. Der Tagessieg ging hier nach 19:59 min an den Würzburger Justus Teiche vor Oliver Winkler (RKV Steuern,
21:55 min) und Sebastian Studtrucker (Wirtschaftsschule Bad Windsheim, 22:10 min) durchsetzen. Als schnellste Nachwuchsläufer erwiesen sich
hier nach 22:29 Jonas Liborius (IKS Bike Sachsen b.A.) und nach 22:51 min Moritz Uhl (SV Virnsberg). Schnellste Frau war hier nach 24:16 min
die 35-jährige Lisa Kohl, es folgten nach 25:25 min Nadine Feßler (Motorman Run OCR) und nach 26:12 min Lena Heger (Die Netzwerker e.V. Bad Windsheim).

Im Schülerrennen über 1,7 km mit 270 Teilnehmenden ging es vom ersten Meter an flott zur Sache und am Ende sehr knapp zu. Bei den Buben
setzte sich Julius Kamm (TS Herzogenaurach) nach 7:07 Minuten durch, im Abstand von jeweils einer Sekunde folgten David Hegelein (Die
Netzwerker.e.V.) und Florian Strate (Mittelschule Bad Windsheim). Der Mädchensieg ging nach 7:45 min ebenfalls an die TS Herzogenaurach Im
Kampf um Rang Zwei setzte sich nach 7:55 Luisa Rodriguez Zambrano (Die Netzwerker e.V.) zwei Sekunden vor ihrer Schwester Emma durch.
111 Walker und Walkerinnen komplettierten die Bilanz einer gelungenen Jubiläumsveranstaltung.

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