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Düsseldorf, 28.03.2026 Zum dritten Mal im Volksgarten Zweiter Vor Jahresfrist setzte ich in Düsseldorf nach zwei zweiten
Plätzen in Folge aus. Zum einem war ich verletzt und zum anderen vermisse ich eben die Urkunden, welche es vor der Pandemie gab. Heuer entschied ich mich wieder, in die Landeshauptstadt zu fahren und es lohnte sich.
Nicht nur wegen des dritten zweiten Platzes in Folge, sondern auch wegen den vienen Kontakten im Volksgarten und danach. Was ich im Vorjahr verpasste? Ein Düssel-Cup-Rennen bei guten Bedingungen. Heuer blieb es zwar
zur Einlauf- und Rennzeit von oben zwei Stunden trocken, doch die Wege im Volksgarten glichen teilweise einer Seenlandschaft. In der Nacht hatte es nach einem schönen Freitag lange geregnet, doch dann versiegte
der Regen. Im Voklsgarten eingetroffen, war es zunächst trocken, doch dann zog noch einmal eine Regenfront durch. Doch ab Zwölf besserte sich das Wetter und später schaute auch die Sonne durch. Nach ersten
Gesprächen konnte ich mich dann im Trockenen einlaufen und vermiet auch die Sandwege. So war ich dann auch rechtzeitig vor dem Start wieder vor Ort. Allzu warm war es zwar nicht, doch war ich schon fast auf
Betriebstemperatur. Es gab dann am Start noch eine kurze Aufwärmgymnastik und zwei Minuten vor Eins ging es dann los. Ich kam auch gut weg und auf der Seerunde sortierte sich das Feld dann ein. Pascal Frano vom
FVV Frankfurt schloss zu mir auf und wir unterhielten uns kurz, weil ihm mein Gesicht bekannt vorkam. Dann entschwand er nach vorne. Nach der Seerunde war ich aber wieder neben ihn, er blieb noch kurz in meinem
Windschatten, bis ich mich absetzte. Dann gab es wohl keine Platzwechsel mehr. Die Väufer vor mir waren weg und hinter mir war auch eine kleine Lücke. So musste man mehr auf den Untergrund aufpassen. Die
Kopfsteinpflasterspuren waren eh wegen Glätte tabu, aber es gab auch manche andere glatte Abschnitte. Ich verzichtete auch darauf, unbedingt um jede Pfütze herumzulaufen. Nach knapp vier Kilometern hatte ich das
Gefühl, als ob meine Verfolger näherkamen und man weiss ja nie, ob es Zehner oder Fünfer sind. So musste ich doch noch mal ein wenig beschleunigen, obwohl meine Beine nicht so gut waren. Endlich die Zielgerade, doch
diese zieht sich ewig hin - 400 Meter, eine aufgerollte Stadionrunde. Der Mann vor mir lief weiter, also ein Zehner. Ich durfte aufhören, nach 25:09 Minuten für 5,15 Kilometer. Schnell stelle ich fest: zwei waren
schon da: Tim Scholz aus Valencia siegte bei den Männern in 20:37 min und Renate Engelkraut vom SC Janus Köln, nach :23;29 min schnellste Frau des Tages. Mit Jennifer Frick vom FVV Frankfurt als zweitschnellste Frau
bauten wir uns dann zum Foto der ersten Vier auf. Für mich also wie vor zwei Jahren bei den Männern wieder Rang Zwei und auch nur sieben Sekunden langsamer als 2024.

Dann zog ich mir doch etwas über und verfolgte die weiteren Zieleinläufe. Kurz nach dem der Letzte im Ziel war, brach dann ein kräftiger
Hagelschauer herein und wir begaben uns in die Sporthalle. Hier gab es dann zwischen zwei Fußballspielen eine stimmungsvolle Siegerehrung und
das große Gruppenfoto schoss eine mir unbekannte Fußballerin mit meiner Kamera. Auf ein Neues: Köln, Frankfurt und dann 2027 wieder Düsseldorf.


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