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Rothenburg, 31.10.2026 Jens Mergenthaler siegt zum fünften Mal in Folge

Bestes Wetter, trockenes Kopfsteinpflaster und ausgezeichnete Stimmung am Streckenrand: der 19.Rothenburger Lichterlauf zog reichlich 1200
Läufer und Läuferinnen in die alte Reichsstadt. Damit erwies er sich heuer knapp vor dem Bad Windsheimer Weinturmlauf und den Herrieder
Stadtlauf erneut als teilnehmerstärkste Laufveranstaltung in Westmittelfranken. Es zeigte sich erneut, dass gerade aus Baden-Württemberg immer wieder leistungsst arke Läufer und Läuferinnen den Weg an die Tauber finden. Unverständlich ist jedo ch, dass bei einem Lauf dieser Größenordnung die Wertung der Seniorenaltersklassen lediglich in Zehnjahres-Schritten erfolgt. Aufgrund einer
Baustelle musste der etwa 2,1 Kilometer lange Rundkurs heuer etwas verändert werden. Mit knapp über 500 Anmeldungen war der Hauptlauf über 8,4 Kilometer frühzeitig ausgebucht, 405 Läufer
und Läuferinnen absolvierten tatsächlich die vier anspruchsvollen Runden durch die abendliche Innenstadt. Seit der Rückkehr des Lichterlaufes in die Innenstadt im Jahre 2022 konnte sich Jens
Mergenthaler (LG Farbtex Nordschwarzwald) regelmäßig als Gesamtsieger feiern lassen. Diese Serie hielt: Vorneweg lief der 29-Jährige ein souveränes Rennen und baute trotz der im Rennverlauf
durch Überrundungen immer schwierigeren Überholvorgänge seinen Vorsprung immer weiter aus. Als er nach 25:53 Minuten zum fünften Mal in Folge als Sieger die Ziellinie vor dem Rathaus überquerte, hatten
lediglich etwa 25 Läufer das Glück, nicht mindestens einmal von ihm überrundet worden zu sein. Simon Bauer (TV Leutershausen) hat in den vergangenen Jahren das Lauftraining etwas zurückgefahren und ist
mehr auf dem Rad unterwegs. Umso mehr zeigte sich der inzwischen Dreizigjährige davon überrascht, dass er nach 29:07 Minuten als Zweiter
finishen konnte. 13 Sekunden später sicherte sich der 46-jährige Dominik Mages (SV Bergdorf Höhn) den dritten Podiumsplatz. Moritz Meyer ist
beim TuS Feuchtwangen als Jugendtrainer stank engagiert, doch die Zeit reicht doch noch für eigenes Lauftraining. Nach 30:37 Minuten konnte sich der 26-Jährige über einen fünften Platz freuen.
 Im Vorjahr musste Kristina Höhn (TSV 2000 Rothenburg) auf einen Start verzichten. Nach Rang Zwei im Jahre 2023 und ihre Sieg 2024 zeigte sie
sich drei Wochen nach dem München-Marathon sehr gut erholt und ließ nach 31:26 Minuten lediglich 13 Männern den Vortritt. Katharina Schmidt
(TV 1848 Erlangen) folgte fast vier Minuten später in 35:04 min und Cathrin Arden (ModdyFox Lauf a.d.Pegnitz) sicherte sich nach 35:49 min den
Platz auf dem dritten Siegerehrungssessel. Statt eines Siegerpodestes durften die Erstplatzierten eben im Kaisersaal auf Sesseln Platz nehmen
und erhielten so ihre Preise. Mit Johanna Nichterlein, die nach 36:57 min Fünfter wurde, war eine weitere Lokalmatadorin des TSV 2000
Rothenburg vorne zu finden. In diesem Rennen waren auch siebzehn Staffeln vertreten, wo sich das Quartett des TSV Nördlingen durchsetzen konnte.

262 Läufer und Läuferinnen sowie 71 Teilnehmende am Walking absolvierten die beiden Runden Runden über insgesamt etwa 4,2 Kilometer. Er
kam, sah und siegte am Ende doch: Valentin Herrmann vom TSV Ansbach. Nach einer Runde hatte er einen scheinbar sicheren Vorsprung, doch
am Ende wurde es spannend. Im Sichtschutz der überrundeten Walker kämpfte sich ein württenbergisches Trio gemeinsam dicht heran. Es r eichte aber für den Ansbacher: nach 14:19 Minuten konnte er sich vor dem Rathaus als Sieger feiern lassen. Im Kampf um die beiden noch
freien Sessel auf der Bühne setzte sich drei Sekunden später der siebzehnjährige Creglinger Corbinian Müller zwei Sekunden vor Elias Schaffert (Schubert Laufroboter (TSV Rot am See) durch. Fabian Groß vom
Krautheimer FuF-Laufteam finishte eine weite Sekunde später. Der Leutershäuser Robert Dahmen (TSV Ansbach) belegte nach 16:01 Minuten Rang
Sieben und erwies sich damit hinter seinen Vereinskollegen Herrmann als zweitschnellster bayerischer Läufer. Wer eine halbe Stunde später
beim Hauptlauf meinte, zwei Gesichter an diesem Tag bereits gesehen zu haben, täusche sich nicht. Schaffert finishte dort als Zehnter, Herrmann als Sechszehnter.
 Marie Brand, wer sonst? Wenn die für
die LG Hohenlohe startende Neunzehnjährige an den Start geht, gilt sie gerade auf den kürzeren Distanzen auch als Top-Favoritin, läuft sie doch nicht nur im "Ländle" oft vorneweg. Diesmal waren die
Abstände bei den führenden Damen doch recht deutlich. Brand siegte souverän nach 15:29 Minuten, die weiteren Plätze gingen nach 16:44 Minuten an Anna Gonnert und nach 17:10 Minuten an Isabell Rüter vom
thüringischen Laufclub Rudolstadt. Als schnellste bayerische Läuferin platzierte sich die dreizehnjährige Marie-Sophie Niebling nach 18:50 auf Rang Vier. Lara Meyer (TuS Feuchtwangen) kam nach 20:47 Minuten ins Ziel.
Im Vorfeld der beiden Läufe fand traditionell der Schul-Cup der Rothenburger Schulen statt. Hier war im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Teilnehmerrückgang zu verzeichnen. 91 Teilnehmende beim Lauf
der Kiga-Kinder, welcher ohne Zeitmessung durchgeführt wurde, komplettierten die Bilanz einer reibungslos abgelaufenen Großveranstaltung auf den Kopfsteinstraßen einer mittelalterlichen Reichsstadt.

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