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Röthenbach, 13.09.2026
Zeitziel erreicht, Endspurt verloren
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Zwei Tage nach dem Weinberglauf stand nun mein erster Bahnlauf seit dem Ansbacher Läufertag auf dem Programm. Die LG Röthenbach lud wieder zu ihrem Lauf- und Wurfmeeting ein. Ich entschied mich für die 30130920260990 Kern Behrendt00 Meter. Diese fehlten mir heuer noch und ich habe über 800 Meter mit meinen Sonneberger 2:57,73 min schon eine gute Zeit zu stehen. Das Wetter hatte in der Nacht umgeschlagen, immer wieder regnete es mal. Dafür waren die Temperaturen im langstreckenfreundlich em Bereich.
Im Vorfeld der 800 Meter wurde ich immer wieder angesprochen, warum ich nicht die beiden Stadionrunden laufe, die Gründe waren eben dargelegt. Für die 3000 Meter habe ich mir vorgenommen, die 14-Minuten-Marke zu unterbieten, im Vorjahr lief ich in Neckarsulm 13:37 Minuten. Werner Kern von der gastgebenden LG Röthenbach und Organisator des früheren Düssencross in Weißenbronn liegt im gleichen Leistungsbereich , so war zu erwarten, dass wir im hinterem Teil des Feldes unser eigenes Rennen austragen würden.
Mit Klaus Uhlmann lief ich mir dann 40 Minuten vor dem Start im leichtem Regen etwa 2 Kilometer auf der Strecke des Röthenbacher 10km -Laufes ein. Nach den Steigerungen auf der nassen Bahn hatte ich eigentlich ein gutes Gefühl. Der Start des ersten Laufes war für 15:15 geplant. Die letzten 20 Minuten verbrachte ich dann mit Spikes anziehen, warme Sachen ausziehen und hinübergehen zum Start, wo bereits die ersten versammelt waren. Mein junger Vereinskollege wollte die 9:30 Minuten angreifen, doch fehlte ihm ein gemeldeter schneller Läufer. Von den 13 Gemeldeten waren dann elf vor Ort. Der Starter sortierte uns dann an der Startlinie ein, der Platz reichte gerade so. Die Rundenzähler machten sich mit ihren Zählobjekten vertraut.
Um 15:18 ging es los. Kein Regen, kaum Wind, angenehme Temperaturen - gutes Langstreckenwetter. Die nasse Bahn störte mir mit Spikes nicht. Wie erwartet, ordnete ich mich hinter Werner ein, blieb aber auch Tuchfühlung. Nach einem Kilometer schoss Valentin bereits das erste Mal an uns vorbei. Für mich waren es 4:30 Minuten130920260901, es passte also für eine Zeit unter Vierzehn. Dann ging ich an Wern130920260426ker vorbei und übernahm mal die Tempoarbeit, er blieb aber auf direkter Tuchfühlung. Der zweite Kilometer war mit etwa 4:45 aber deutlich langsamer, ich musste jetzt aufpassen, dass ich die Sup-14 nicht vergeigen. Kurz nachdem ich die 2 -Kilometer-Marke passierte, lief Valentin nach 9:36,09 min ins Ziel, er hatte uns ein zweites Mal überrundet. Inzwischen hatte sich Werner etwas von mir abgesetzt. Eingangs der Schlussrunde beschleunigte ich dann schon etwas, an der 200-Meter-Marke zündete ich mit etwa 20 Metern Rückstand den Turbo und war eingangs der Zielgeraden ganz knapp vor ihn. Dem Spektakel auf der Tribüne und vom Sprecher war aber zu entnehmen, dass da etwas passiert. “Jetzt fighten sie aber, die beiden”, kam vom Sprecher. Werner, auch ein Mehrkämpfer und guter Sprinter schaltete sofort in den Sprintmodus um und tauche zehn Meter den Ziel wieder neben mir auf. Da konnte ich nicht mehr reagieren, zumindest das Ding war gelaufen. Werner hatte so 13:45,49 min zu stehen, für mich waren es 13:46,29 Minuten. “Ihr habt eine tolle Show abgeliefert”, kommentierte der Sprecher. Wir waren beide zufrieden: erst gegenseitiges Tempomachen und dann brachte die Schlussrunde noch wertvolle Sekunden. Für den letzten Kilometer hatte ich eine 4:28 zu stehen. Valentin hatte noch angefeuert, Flip filmte den Zieleinlauf, beide und dann auch Klaus gratulierten gleich. Zum Erholen brauchte ich aber noch einige Zeit, inzwischen wurde drüben bereits der zweite Lauf aufgestellt. In der M60 wurde ich Zweiter, die ging der Sieg nach 12:34,95 min an Klaus, der Valentin und mich sowie Filip seine Speere zurück nach Ansbach brachte.
Lauffotos: Filip Hofmann (Screenshots vom Video)
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