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Ergoldsbach, 10.05.2026 Stimmungsvolles Neuland
Der fünfte Sonntag nach Ostern ist im Kirchenjahr der Rogate und an diesem Tag gibt es in Ergoldsbach traditionell den Rogatemarkt und zum 26
. Male auch den Rogatemarktlauf. So führte mich der Weg an einen warmen Sonntag erstmals in den niederbayerische 8500-Einwohner
zählenden Markt. Da der SEV-Bus etwas früher in Regensburg war, traf ich so eine halbe Stunde früher als geplant dort ein. So ging ich in aller
Ruhe ins Zentrum zur Anmeldung, meldete nach und erkundete dann etwas den Ort und den Weg zur Goldbachhalle, wo die Umkleiden sind. Ab
11 Uhr war der Nachwuchs an der Reihe, eine halbe Stunde später dann der Hauptlauf. So absolvierte ich die Erwärmung dann im Umfeld der Halle.
Es gab im Vorfeld keine Meldelisten und ich erwartete auf der Hauptstraße eine größere Menschenmenge. Bei den Kids gab es diese: 119
Kinder und 91 Bambinis. Zum Hauptlauf waren es jedoch nur 92 Teilnehmer und dies verteilt auf drei Distanzen: 22 beim Jugendlauf über 2,7 km
(eine Runde), 38 über 5,15 km (zwei Runden) und 32 über 10 km (vier Runden). Ich war einer der 38 und hatte somit auch zwei Runden vor mir.
Diese Veranstaltung des TSV Ergoldsbach mit einer starken Leichtathletikabteilung hätte gerade hier mehr Teilnehmer verdient.
Wie bereits in Herrieden war es auch in Ergoldsbach zur Mittagsstunde recht warm, gerade die Zehner hatten damit etwas zu kämpfen. In der
ersten Reihe standen wie immer jedoch die Jüngsten. Heike Berger, Erste Bürgermeisterin des Marktes hielt dann die Pistole in die Luft, bis
endlich heruntergezählt wurde und sie den erlösenden Startschuss abgeben konnte.
Die breite Hauptstraße bot genügend Platz zum Einsortieren, nach 150 Metern passierten wir erstmals das Ziel an der Kirche. Bald hatten auch
die ersten Kids ihr Pulver verschossen. Ich selber fühlte mich durch die Wärme auch etwas ausgebremst, doch es ging doch ganz gut. So war es
dann wie immer, es ging etwas hin und her und im Rennverlauf machte ich ein paar Plätze gut. Ganz einfach war die Strecke nicht, es gab doch
einige Wellen oder längere ganz leichte Anstiege. In jeder Runde passierte man zweimal das Stimmungszentrum an der zentralen Kreuzung. Hier
gab es einen Gegenverkehrsabschnitt, wo der 10km-Sieger Korbinian Forstner mit großem Vorsprung entgegenkam. Eine Schleife vorbei am
Bahnhof, dann wieder ins Zentrum. Der Kirchturm zeigte, wo das Ziel ist und kam auch näher. Die Kids bogen ins Ziel ab, für mich folgte nun die
zweite Runde. Bald war ich alleine, Luft nach vorne und nach hinten. Um jeden Preis an den Vorläufern dranzubleiben, hatte ich keinen Bock. In
einer langgezogenen Linkskurve lief ich natürlich auch ganz links, während die anderen rechts blieben. "Den kürzesten Weg nehmen", sagte da
ein Feuerwehrmann am Straßenrand. Anfeuerungen an der Kreuzung, die Bahnhofsschleife und dann sah ich endlich den Kirchturm vor mir. Es
waren aber noch ein paar Meter, wo ich dann doch noch rausbeschleunigte, um Angriffe von hinten zu vermeiden. . Vorbei am Sprecher und dann
ins Ziel. Für mich waren es dann für die 5:15 Kilometer 25:49 Minuten, genau Fünfverschnitt und etwas langsamer als auf der flacheren Strecke in
Herrieden, wo es doch ein klein wenig kühler war. In der M60 waren wir zu dritt, der AK-Sieg ging nach 24:42 an Franz Schönberger vom TSV
Neufahrn. Erholen, Getränkebüffet nutzen, dann zur Halle zum Duschen. Mittagessen gab es dann auf dem Markt, auch in Niederbayern gibt es
große Portionen und günstige Bierpreise. Bei der Siegerehrung sah ich nochmal die Schnellsten und der Geschäftsbummel bestand aus einen Blick in die Buchhandlung, sie lag ohnehin schon auf dem Weg zum Bahnhof.

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