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Berlin, 26.09.2026 Marathon-Flair über 5 Kilometer

Dank Vaters 90. Geburtstag war ich am Marathon-Wochenende mal wieder in Berlin. Das war beileibe nicht das erste Mal. 1990 stand ich zum
ersten Mal als Zuschauer unterm Brandenburger Tor und von 1995 bis 2002 war ich selber über die 42,195 Kilometer in der Hauptstadt unterwegs Auch in den Z ehner-Jahren war ich immer mal wieder vor Ort und erlebte auch die legendären Kreisrekord von Stefan Egerer und dem TSV Tem
mit Stefan Egerer, Matthias Henninger und Stephan Malinge r live mit. Was ich bis dato nicht wusste: Ich habe bereits 1990 einen Kreisrekord miterlebt, der heuer unterboten wurde und alles waren
Vereins- und Trainingskollegen. 2013 gab es noch den Frühstückslauf ins Olympiastadion, inzwischen am Samstag den GENERALI 5K BERLIN, ein 5 Kilometer-Lauf vom Potsdamer Platz ins Marathonziel.
Es war ein ereignisreiches Wochenende für mich. Am Freitag wurde mein Vater Neunzig und so reiste ich am Donnerstag in den Norden und checkte auf der Durchreise auf dem Flughafen Tempelhof gleich für das Rennen ein.
Startzeit für den Fünfer war um 10 Uhr zwischen den Türmen am Potsdamer Platz. 13500 Meldungen lagen insgesamt vor, die Läuferschlange reichte von der historischen Ampel bis hin zur Philharmonie. Eingelaufen
hatte ich mich auf den Weg von Hauptbahnhof am Brandenburger Tor vorbei und machte meine Steigerungen auf der Leipziger Straße. Es war noch angenehm kühl, also gutes Laufwetter. Eine feste
Blockeinteilung gab es nicht, es wurde nur nach Kilometerschnitten gekennzeichnet. Der Block “<5 min” war der erste ud da stelle ich mich dann auch mitten rein und harrte der Dinge, die kommen mögen.
Punkt 10 Uhr drückten Florian Bremm und Mohamed Abdilaahi gemeinsam auf die Hupe und es ging los. 23 Sekunden später überquerte ich
auch die Startmatte und konnte dann auch gleich frei laufen. Es war gut was los, aber in meinem Level nicht überfüllt. So liefen wir erst einlmal fast
1,5 Kiometer die Leipziger Straße entlang. Es schien aus meiner Sicht etwas zäh zu laufen, leider gab es hier keine Kilometertafeln. Mit 4:40 und
4:47 min waren die ersten beiden Kilometer nicht überwältigend, aber im Rahmen des Normalen.Vorbei am Gendarmenmarkt bogen die dann
“Unter den Linden” ein, im Gegensatz zu den Marathonis aber erst mal nach rechts in Richtung Innenstadt, Das war die Schleife, welche wir
brauchten, um auf 5 Kilometer zu kommen. An Reiterdenkmalvom alten Wilhelm war dann die Wende. Diese beiden Kilometer waren auch meine langsamsten.  Nach der Kehre sah man dann von weitem
schon das Brandenburger Tor, Doch es war noch eine Meile bis dorthin und dahinter sind auch noch etliche Meter bis zum Ziel, Für Stimmung war auf jeden Fall gesorgt. Auf den
letzten Kilometer konnte ich dann doch noch etwas aufdrehen. Am Adlon Vorbei, durch das Tor und dann noch 400 Meter bis zum legendärem Marathonziel .Mein früheres Marathonziel war ja noch am Tauentzie. Ich
konnte dann doch noch beschleunigen und nach 24:18 Minuten war es geschafft, mit Gesamtplatz 1128 im ersten Fünftel und 19.von über 100 in der M60. Erholungszeit an der Bande war normal und später schmeckten auch
die Pfannkuchen (alias Krapfen oder Berliner). Später traf ich dann Valentin und wir machten die Expo unsicher.Am Sonntag verfolgte ich dann an drei Punkten, wie der den U20
-Kreisrekord um eine Viertelstunde auf 3:11:44 Stunden drückte. Sein Vorgänger war Gaylord Gußmann, damals ebenfalls beim TSV
Ansbach. Anno 1990, als ich am Brandenburger Tor Stand und er auch Hans Seeger an mir vorbeiliefen, wusste ich aber noch nicht, dass es ein
Ansbach und einen TSV Ansbach gibt. Neun Monate später trainierte ich dann bereits in der Rezatstadt beim Hans Seeger und wohl auch mit Gaylord... Lauffotos: (c) Sportograf

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