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Kemmern, 19.02.2017
Gelungene Titelkämpfe auf den Mainwiesen1927764 Simon Bauer

19271038 Florian BremmDas einzige, was fehlte, war der versprochene Sonnenschein. Ansonsten waren es gelungene Bayerische Crossmeisterschaften, welche der SC Kemmern in der nördlich von Bamberg gelegenen Gemeinde auf die Bühne stellten. Über 600 Meldungen lagen vor und die Starter fanden auf den Mainwiesen einen Rundkurs vor, der auf dem ersten Blick harmlos schien. Doch gerade der weiche und unebene Untergrund, gespickt mit künstlichen Hindernissen und nach den Regenfällen einigen schlammigen Abschnitten zog oftmals die Kraft aus den Muskeln - manch einer bereute später sein hohes Anfangstempo.
Jürgen Scheibenberger konnte sich mit den Leistungen seiner beiden Schützlinge des TV Leutershausen mehr als zufrieden zeigen.  Als das 46-köpfige Feld zum Jugendrennen über 3750 m aufgerufen wurde, stellte der sachkundige Moderator Arthor Schmidt den Colmberger Florian Bremm als einen der Top-Favoriten vor. Drei Runden waren zu absolvieren und Bremm lief immer in der Spitze mit, ohne sich ganz vorne zu zeigen.  Zwei Vertreter der älteren Altersklasse U20 liefen vorneweg, Bremm gehört der jüngeren U18 an.  Auf der letzten Runde zog Bremm zum langen Endspurt an und passierte in 11:51 min als Gesamtvierter die Zielinie. Es wäre müßig, darüber zu diskutieren, ob die Tempoverschärfung vielleicht zu spät kam - in der Abrechnung sicherte sich Simon Henseleit (LAC Quelle Fürth) mit drei Sekunden Vorsprung vor Bremm den U18-Titel. Gelegenheit zur Revance besteht am 11. März - im niedersächsischen Löningen hat Bremm bei den Deutschen Crossmeisterschaften einen vierten Platz zu verteidigen oder noch besser, sich einen Podiu19271084 Manuel Schneidermsplatz zu sichern.  Manuel Schneider (T1927282 Marc HartmannSV Neuendettelsau) belegte hier in 13:58 min den zwanzigsten Platz, so recht konnte sich der Heilsbronner mit diesem Resultat nicht anfreunden. Der Scheinfelder Theodor Schell (LSC Höchstadt) sicherte sich in der U20 nach genau zwölf Minuten den fünften Platz.
43 Starter waren es im Mittelstreckenrennen ser Männer und hier brannte vom ersten der ebenfalls 3750 m  Meter an die Luft. Der frühere deutsche Hindernismeister Martin Grau (LAC Höchstadt) erwies sich in 11:00 min als der Tagesschnellste. Sehr gut aufgelegt zeigte sich Simon Bauer, der noch in der Altersklasse U23 startberechtigt ist. In einem couragierten Rennen belegte der knapp 21-Jährige in dieser Altersklasse den fünften Platz - lediglich sechs Sekunden fehlten zu Bronze. Auch sein Weg führt weiter nach Löningen. Der frühere Ansbacher Fritz Schote (TV Ochsenfurt ) belegte in 13:16 min den zwanzigsten Platz. In einem ersatzgeschwächten Team des TV Ochsenfurt bedeutete dies Rang Sechs. Pech hatte Stefan Schwager (TSV Ansbach). Das Anfangstempo war für den knapp 33-Jährigen von Anfang an zu hoch, so dass er nach reichlich einer Runde das Handtuch warf. Hier zeigt sich der Nachteil des vor einigen Jahren beschlossenen Wegfalls der M30 aus dem Meisterschaftsprogramm.
Der Blick von Stefan Schwager geht aber nach vorn in das Jahr 2019, wo er dann in den Entscheidungen der M35 gemäßigeres Tempo bei allerdings längerer Strecke erwarten darf. Sein Vereinskollege Marc Hartmann hat diese Altersklasse bereits erreicht.  7500 m hatten die 46 Starter im Rennen der M35, 40 und 45 zu absolvieren. Hartmann ging wie gewohnt sehr couragiert an, musste ab der zweiten Runde dann aber sein Temperament etwas zügeln. Das zahlte sich aber aus, denn im Schlußabschnitt war noch genügend Spurtstärke vorhanden. So belegte der knapp 36 -Jährige in der M35 nach 29:27 min den neunten Platz. 6250 m meter lagen vor den Senioren ab der M50 aufwärts. Hartmanns Vereinskollege Jörg Behrendt19272007 Joerg Behrendt wählte die umgekehrte Taktik. Der noch 54-Jährige ließ sich zunächst lieber im noch dichtgedrängtem Feld in verschiedene Rangeleien ein19272001 Thomas Raab, bis er dann das Tempo erhöhte und mit einigen Zwischenspurts etliche Plätze gutmachte. In der Endabrechnung stand für ihn in der M55 nach 27:55 min der zwölfte Platz zu Buche. In der deutlich stärker besetzten M50 sicherte sich Thomas Raab (FC Dombühl) ebenfalls den zwölften Platz. Dafür musste er aber deutlich schneller laufen, die Uhr blieb für ihn bei 24:23 min stehen.
Die Abordnung des TSV Burghaslach wartete mit einer geschlossenen Teamleistung auf. Thomas Zeh sicherte sich nach 23:14 min in der M50 einen ausgezeichneten fünften Platz. Andreas Wolfer-Heimann kam in der M55 nach 26:46 min als Achter ins Ziel und Reinhard Dölfel wurde hier in 27:55 min Elfter. In der Mannschaftswertung der Altersklassen M50-55 bedeutete dies den fünften Platz. In der M60 belegte Hermann Müller (TSV 2000 Rothenburg) in 31:10 min Rang Siebzehn.
Alle Seniorinnen ab W35 aufwärts hatten im ersten Meisterschaftsrennen des Tages, noch im kaltem Nebel, ebenfalls 6250 m zu absolvieren. Kerstin Lutz (TSV Burghaslach) durfte sich nach 26:21 min in der W40 über einen ausgezeichneten zweiten Platz freuen.
Im Rennen der weiblichen Jugend über 3150 m belegte die Ansbacherin Smaniche Ram (LAC Quelle Fürth) nach 12:59 min in ihrer Altersklasse U18 den elften Platz. Gemeinsam mit ihren Vereinskolleginnen Lisa Schuster und Pauline Zimmermann konnte sie bei der Siegerehrung eine Bronzemedaille in Empfang nehmen.
1927734 Stefan Schwager 1927784 Fritz Schote 1927454 Smanice Ram

 
Fotos: 1x SC Kemmern, 1x Fourrunners, Rest Jörg Behrendt