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www.ansbacher-citylauf.de 

Ansbach, 24.04.2016
Rekord: über 2300 liefen bei Winterwetter.

Ergebnisse: http://www.trackmyrace.com/de/running/event-zone/event/16-ansbacher-city-lauf/

Dinkelsbühl hat schon seinen Winterstadtlauf – alljährlich im Januar. Nun meinte Petrus, auch Ansbach mit einem solchen beglücken zu wollen.  Temperaturen von 3 Grad und Schneeschauer, welche die Stadt kurzzeitig in ein Winterkleid hüllten, waren bei der 16. Auflage des Citylaufes eine Premiere. Die Läufer lassen si24460541klch aber von solchen Nebensächlichkeiten nicht abhalten – am Ende durften sich die Organisatoren des Lauftreffs Ansbach-Nord über eine Rekordzahl vom 2684 Anmeldungen freuen, von denen etwa 2300 tatsächlich an den Start gingen. Damit hat der Citylauf seine Position als Westmittelfrankens teilnehmerstärkste Sportveranstaltung weiter ausbauen können. Laufveranstaltungen mit über 1500 erwachsenen Teilnehmern sind in Nordbayern ohnehin sehr dünn gesät.
Der Reigen der Rennen begann wie gewohnt auf dem Rundkurs am Brückencenter. Nach dem Bambinilauf über 500 m mit etwa 270 Teilnehmern standen zunächst zwei Schülerläufe über 1200 m mit jeweils reichlich 200 auf dem Programm.  Im Lauf der Sieben- und Achtjährigen  erwiesen sich Samuel Zwick (Grundschule Hennenbach) und Romy Stritzel (TV Leutershausen) als die Tagesschnellsten. Bei den neun- und zehn Jahre alten Nachwuchsläufern siegten der vereinslose Tim Freytag sowie Sina Krebelder (TSV Ipsheim). Es folgten zwei Rennen über 2400 m mit jeweils etwa 100 Finishern. Bei den Elf- und Zwölfjährigen erwiesen sich Lukas Oberseider (TV Leutershausen) sowie die zeitgleichen Rebecca Karl (TSV Ansbach) und Nele Bauereisen (ESV Ansbach/Eyb) als die Schnellsten. Bei den dreizehn- bis fünfzehn Jahre alten Jugendlichen waren Marion Mändlein (TV Leutershausen) und Lea Schmidt (Herrieder Aquathleten) erfolgreich.
Dann verlagerte sich das Geschehen auf dem Martin-Luther-Platz.  Im dichten Schneetreiben versuchten sich die Läufer auszuwärmen oder verlegten die Erwärmungsarbeit kurzerhand in die Tiefgarage. Als Punkt 15 Uhr dann für etwa 1400 Läufer der Startschuss in den plötzlich wieder blauen Himmel krachte, waren alle Witterungsunbilden vergessen.  Jetzt zählte nur noch der Kampf um Sieg und gute Zeiten oder aber der Laufspass.  Her Halbmarathon bildete natürlich die Königsdisziplin. Nach der gemeinsamen Innenstadtrunde galt es, zweimal sich gegen den Westwind nach Schmalenbach zu kämpfen und sich von diesem zurück nach Ansbach schieben zu lassen. Der Kampf um den Sieg war aber schon in der Rothenburger Straße entschieden.  Sven Ehrhardt vom Büchenbacher Team Memmert, vor Jehresfrist über 10 km erfolgreich, setzte sich schnell ab und lief in 1:12:44 Std. einen sicheren Sieg nach Hause. Dahinter überquerten zwei Läufer im weiss-schwarzen Trikot der Pleinfelder Mannschaft ohne Namen die Ziellinie. Andreas Doppelmannder belegte in 1:16:21 Std Rang Zwei, in 1:17:07 wurde Andy Meyer Dritter. Der undankbare vierte Platz ging in 1:19:01 Std an den Adelshofener Martin Schwab von der Maschinenbauschule Ansbach. Lokalmatador Paul Sichermann (Klinikum Ansbach), schon mehrmals beim Citylauf siegreich, erreichte nach 1:23:37 Std. das Ziel und erreichte damit seine Altersklasse M50 für sich. Carmen Rößner (Sparkasse Ansbach), im Vorjahr über 10 km Dritte, entschied diesmal in 1:38:23 Std das aelbmarathonrennen für sich. Für Spannung war aber gesorgt, denn die Dinkelsbühlerin Constanze Pfanz hatte die Führende stets in Sichtweite. Am Ende belegte die junge Nachwuchsläuferin in 1:38:32 Std. den zweiten Platz, als Dritte folgte dann in 1:42:29 Std. wie im Vorjahr Jenni Silano (TV Heilsbronn).
Über zehn Kilometer waren die Verhältnisse schnell geklärt.  Der zwanzigjährige Simon Bauer setzte sich von seinen  Verfolgern ab und entschied das Rennen in 33:40 min klar für sich.  Der zweite Podestplatz war hingegen heiß umkämpft. Zwischen dem Ansbacher Matthias Henninger (Hochschule Ansbach) und dem Großohrenbronner Bernd Wolfschläger (TSG08 Roth) ging es hin und her, bis Matthias Henninger nach 34:26 min mit zwei Sekunden Vorsprung das bessere Ende für sich hatte. Simon Ernst (Ansbach für Malawi) kam in 35:41 min als Vierter ins Ziel, Julian Weiß (Bosch Ansbach) wurde in 36:45 Sechster und Stefan Schwager (TSV Ansbach) belegte in 37:15 min den siebenten Platz. Eine der besten fränkischen Triathletinnen dominierte bei den Frauen. Umrike Schwalbe (ATS Kulmbach), Stammgast beim Burgoberbacher Duathlon, ließ nur sechs Männern den Vortritt und siegte in 36:55 min deutlich. Rang zwei ging in 41:33 min an die noch der U18 angehörende Corinna Bittel (LAC Quelle Fürth). Die Weidenbacherin Nadine Kießling (TSV Ansbach) passierte in 44:54 min als Dritte die Ziellinie.
Die Läufer und Läuferinnen über 6,5 km durften natürlich als erste am Brückencenter begrüßt werden.  Hier leuchtete das neue und inzwischen schon gewohnte Grün des TSV Ansbach an der Spitze. Dominik Friedich setzte sich in 23:38 min durch, es folgten in 23:55 min Stefan Gilch (M.O.N.) und in 24:05 min Oliver Kiefner (TV Leutershausen).  Als die erste Dame das Ziel erreichte, hatte wiederum Jürgen Scheibenberger Grund zur Freude, denn sein Schützling Reinhild Lukas (TV Leutershausen) sicherte sich in 26:27 min den Tagessieg. In 27:03 min folgte Silke Bittel (LAC Quelle Fürth), die Mutter der Zweitplatzierten über 10 km. Rang 3 ging in 28:38 min ans Jennifer Vogt vom TSV Ansbach.
Trotz des winterlichem Wetters: Die 16. Auflage des Ansbacher Citylaufes war erneut ein Festival des Volks- und Leistunssport. Großen Anteil haben das team des Lauftreffs Ansbach-Nord um Gaby Schenk und die unzähligen freiwilligen Helfer aus den Sportvereinen, den Feuerwehren, den Rettungsdiensten, dem THW und der Polizei. Im Gegensatz zu den Läufern mussten sie in der Kälte ausharren